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Das Nordderby sorgt für Emotionen

am 16. Februar 2012. Veröffentlicht in Sport Blog - Fussball

Eine der brisantesten Partien der Bundesliga-Saison steht am Wochenende in der Hamburger Imtech-Arena an. Der gastgebende Hamburger SV empfängt zum Nordderby den alten Rivalen von Werder Bremen. Das immer junge Duell der beiden Hansestädte wird auch in diesem Jahr wieder die Massen elektrisieren und für ein volles Stadion im Hamburger Volkspark sorgen.

HSV nimmt Favoritenstellung ein

Seit der Hamburger SV mit Thorsten Fink einen neuen Übungsleiter verpflichtet hat, ging es in der Tabelle steil bergauf. Vom letzten Tabellenplatz hat der ehemalige Bayernspieler sein Team auf den zehnten Rang geführt. In den letzten drei Spielen gab es zwei Auswärtssiege in Berlin und Köln und einen überzeugenden Heimauftritt beim 1:1 gegen Rekordmeister Bayern München. Werder Bremen hingegen konnte in diesem Jahr noch keinen Sieg einfahren. Vier Remis stehen in den letzten vier Spielen zu Buche. Die Bremer befinden sich im Augenblick auf Position fünf in der Tabelle und haben sieben Zähler mehr als der HSV auf dem Konto.

Werder Bremen im Hinspiel siegreich

Am fünften Spieltag empfing der SV Werder Bremen die Hamburger im ausverkauften Weserstadion zum Hinspiel. Vor 41.600 Zuschauern erzielt Claudio Pizarro beide Tore für die Bremer und sicherte seiner Mannschaft einen verdienten 2:0-Heimerfolg. Trainer Thomas Schaaf äußerte sich nach dem Spiel sehr löblich über seine peruanische Torgarantie. Werder katapultierte sich zu diesem Zeitpunkt an Position zwei in der Tabelle, während der HSV dem Abstiegsgespenst mit der roten Laterne des Schlusslichts zuwinkte.

Nordderby ist auch ein Duell der Fans

Hochkochende Emotionen sind bei dieser Begegnung nicht nur auf dem grünen Rasen vorprogrammiert. Besonders unter den Anhängern der beiden Traditionsvereine hat sich in den letzten Jahren eine tiefe Abneigung entwickelt, die bei der örtlichen Polizei für erhöhte Alarmbereitschaft sorgt. Leider sind das immer wieder Aktuelle Themen zu Fussball, mit denen der Sportfan sich nicht beschäftigen will, aufgrund der hohen Medienpräsenz aber nicht dran vorbeikommt.