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Union Berlin gegen Hertha BSC im Livestream am 02.11.2019
Samstag, 2. November 2019

Die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes ist nicht allzu groß, aber wie hätte es auch anders sein können? Vier Duelle mit Hertha BSC hat Michael Parensen miterlebt, seitdem er Anfang 2009 zum 1. FC Union Berlin gewechselt ist. Seine ganz persönliche Derby-Bilanz: ein Innenbandriss, eine Gehirnerschütterung, ein Wadenbeinbruch – und das vierte Stadtduell verpasste er aufgrund einer Lungenentzündung. „Dass es immer gegen Hertha war, ist schon komisch. Eine Erklärung gibt es nicht. Es ist wohl Zufall“, sagt Parensen, der „nicht glaubt, dass da was Größeres dahintersteckt“. Möglicherweise sieht er das inzwischen anders. Denn als er diese Worte sprach und ein Komplott des Schicksals auschloss, ahnte er noch nicht, was folgen sollte. Nach Lage der Dinge hat ihn der Derby-Fluch getroffen. Mal wieder. Als Union am Dienstagabend 3:1 in Freiburg gewann und erstmals seit 2013 das Achtelfinale im DFB-Pokal erreichte, konnte Parensen aufgrund einer früh in der Partie erlittenen Rippenverletzung nicht mehr auf dem Platz dabei sein. Das Gefühl kennt der Routinier, beispielsweise vom 5. Februar 2011, als sich Hertha und Union in der 2. Liga trafen.

Union erlebte im Olympiastadion einen der größten Feiertage der jüngeren Vereinsgeschichte, nachdem Torsten Mattuschka per Freistoß zum 2:1-Endstand für den Außenseiter getroffen hatte. Union feierte. Und Parensen? „Bei Micha“, erinnert sich Unions Derbyheld Mattuschka, „ging gar nix mehr.“ Parensen war in den ersten Minuten mit Peter Niemeyer zusammengerasselt, Gehirnerschütterung, Krankenhaus. Den Triumph seines Teams verfolgte er wie ein Unbeteiligter. „Du stehst in der Startaufstellung – und hast es doch irgendwie nicht miterlebt. Das war schon eine seltsame Geschichte. Ich habe im Liveticker mitgefiebert, aber ich habe es nicht so erlebt, als wäre ich dabei gewesen“, erzählt er.

Anwesend – und doch nicht dabei. So ähnlich war es auch im Februar 2013. Beide Klubs, die bisher in Pflichtspielen viermal in der 2. Liga aufeinandergetroffen sind, standen sich erneut im Olympiastadion gegenüber. 2:2 ging es aus, diesmal ganz ohne Parensen, den eine Lungentzündung drei Tage vor dem Derby außer Gefecht gesetzt hatte. Fünf Monate zuvor, Anfang September 2012, erlebte der Defensivspieler hingegen sein einziges Derby über 90 Minuten auf dem Platz. Aber auch das sollte kein gutes Ende nehmen. Nicht nur gewann Hertha in Köpenick 2:1, Parensen erlitt auch kurz vor Schluss einen Wadenbeinbruch. Krankenhaus. Wieder mal. In seiner Karriere wurde der Zweitliga-Rekordspieler der Eisernen häufiger von Verletzungen gebremst, was auch an seiner

Spielweise lag. „Mit dem Alter habe ich dazugelernt. Früher hieß es: alles oder nichts – und oft war dann alles kaputt“, sagte er zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum bei Union. Geschichte wiederholt sich, in Parensens Fall nicht nur einmal. So geht das seit dem 17. September 2010, dem Tag des ersten Derbys. Vielleicht ist es die Wurzel allen Übels. „Da ist die ganze Verletzungshistorie so ein bisschen entstanden“, meint Parensen. Er kam aus einer Knieverletzung, wollte aber unbedingt im Derby dabei sein. Wie das so ist. 80 Minuten wirkte er mit, danach folgten in einer englischen Woche noch zwei Einsätze in Osnabrück und gegen Duisburg. Dann ging nichts mehr. „Da ist das Knie wieder kaputtgegangen – beziehungsweise es war wahrscheinlich die ganze Zeit kaputt“, sagt Parensen. Dass er damals, nach wohl nicht vollständig ausgeheilter Blessur, unbedingt gegen Hertha hatte mitspielen wollen, sei wahrscheinlich „nicht das Allercleverste“ gewesen, „aber das gehört auch zu meiner Laufbahn“, findet er. Wahrscheinlich liegt darin eine Ursache für seinen Derby-Fluch. „Der Junge hat immer seine Knochen hingehalten für den Verein“, sagt Mattuschka. Dann erwischt es einen auch mal beim Derby. Oder auch fünfmal.

Als er Anfang September kam, da wollte Marius Wolf (24) vor allem Taten sprechen lassen nach unbefriedigenden Monaten in Dortmund. Aber eines sagte er: „Ich bin ein geradliniger und zielstrebiger Spieler, gebe immer 100 Prozent und will hier den einen oder anderen mitreißen.“ Wolf, das lässt sich nach seinen ersten zwei Monaten in Berlin sagen, hat nicht zu viel versprochen. „Marius“, konstatiert Hertha-Manager Michael Preetz, „zeigt das, was wir uns von ihm versprochen haben.“

Meistens jedenfalls. Im Pokalspiel gegen Zweitligist Dresden am Mittwoch schwächelte die Leihgabe von Borussia Dortmund zunächst. Erst legte der als Rechtsverteidiger aufgebotene Wolf mit einem Querpass Moussa Koné eine Großchance auf, dann orientierte er sich vor Konés 0:1 falsch – aber gab mit der Vorlage zum Ausgleich durch Dodi Lukebakio die passende Antwort. Der für eine Saison ausgeliehene Allrounder hilft Hertha mit seiner Dynamik und Mentalität. „Er läuft viel, ist schnell, geht hart in die Zweikämpfe und ist vielseitig“, sagt sein Mitspieler und Freund Pascal Köpke, der mit Wolf einst fünf Jahre gemeinsam in der Jugend des 1. FC Nürnberg spielte. „Marius kann einiges.“ Am Samstag soll das im Hauptstadt-Derby Union zu spüren bekommen – und dagegenhalten, so viel ist

klar, kann Wolf. „Er wird nie nervös und will immer zum Ball“, sagt Preetz. Trainer Ante Covic nennt „den Kopf Marius’ große Stärke. Er nimmt alles an, was man ihm mitgibt.“ Und hakt Fehler schnell ab – wie gegen Dresden. In sämtlichen sechs Ligaspielen seit seiner Verpflichtung stand er in Herthas Startelf, im Blitztempo hat sich der frühere Frankfurter integriert – und punktet mit seiner Vielseitigkeit. Gegen Hoffenheim (2:3) begann er zuletzt als rechter Flügelstürmer, wechselte nach der Pause und der Umstellung auf ein 4-4-2 mit Mittelfeldraute in die halbrechte Achter-Rolle und beendete die Partie als rechter Verteidiger. „Für mich“, sagt Wolf, „sind solche Umstellungen während des Spiels kein Problem. Es ist positiv, dass ich mehrere Positionen spielen kann.“ Für die Mannschaft auch. „Für einen Trainer“, sagt Covic, „ist es immer gut, einen so vielseitigen Spieler auf dem Platz zu haben.“ Wolfs Vertrag in Dortmund läuft bis 2023, Hertha hält eine Kaufoption für 20 Millionen Euro. Den BVB kostete er 2018 fünf Millionen Euro Ablöse, die per Ausstiegsklausel fixiert war. Macht Wolf so weiter, will Hertha versuchen, ihn zu halten. Preetz sagt: „Wir können uns das grundsätzlich vorstellen.“ Die 20 Millionen sieht er nicht als K.-o.-Kriterium: „Reden kann man immer miteinander.“ Er wird es mit dem BVB gewiss tun.

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Bester Livestream (Qualitativ hochwertig, Registrierung erforderlich) Livestreams Liveticker Liveradio Highlights Live Stream Union Hertha kurz vor und während der Live Übertragung aktualisiert. Sollten die Livestreams stocken, so hilft ein Neuladen der Livestream-Seite. Ansonsten den nächsten Live Stream nutzen. Highlights werden während oder kurz nach der Partie eingetragen.


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