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Hertha BSC gegen Borussia Dortmund im Livestream am 30.11.2019
Samstag, 30. November 2019

Als die erste Spielform anstand, am Mittwoch um 16.26 Uhr, bei strömendem Regen, da hatte der nahende Abend den Olympiapark rings um das Amateurstadion längst in Dunkelheit gehüllt. Auf dem vom Flutlicht erleuchteten Rasen sprach erst Alexander Nouri zu Herthas Profis, dann Markus Feldhoff. Jürgen Klinsmann stand daneben und hörte zu. So ähnlich hatte er das knapp zwei Stunden zuvor bei seiner Präsentation als neuer Cheftrainer von Hertha BSC angekündigt. Er lasse seinen Assistenten "viel freie Hand. Ich hab’s gern, wenn der Assistent laut ist auf dem Platz. Mich hören die Spieler noch oft genug".

Wenn man die phonetischen Eindrücke der ersten Trainingseinheit als Maßstab nimmt, dürfte Nouri in diesem Punkt den Anforderungen seines neuen Chefs vollauf genügen. Nouri, vormals Cheftrainer in Bremen und Ingolstadt, war am besten zu hören. Klinsmann schloss die Einheit mit einer Ansprache an seine neue Mannschaft, die sich im Kreis um ihn versammelte. Ein paar Minuten zuvor, im Trainingsspiel, hatte er gesagt: "Reden, ihr müsst miteinander reden." Dass aktuell bei dieser Mannschaft nicht nur das Spielen, sondern auch das Reden zu kurz kommt, hat Klinsmann ziemlich schnell gemerkt. Und dass Hertha die erste Übungseinheit unter dem prominenten Neuen vom gewohnten Trainingsplatz ins Amateurstadion verlegte, wo in der Regel nur das Auftakttraining jeder Saisonvorbereitung steigt, illustrierte die Stoßrichtung: Für Hertha geht diese Saison nach zwölf Spieltagen noch mal neu los - mit viel frischem Personal.

Was in den Abendstunden des Dienstags Gestalt annahm und am Mittwochvormittag vom Klub verkündet wurde, war nicht weniger als das von der Berliner Morgenpost seismografisch korrekt diagnostizierte "Hertha-Erdbeben". Als Klinsmann 2004 die Nationalmannschaft übernahm, kündigte er an, "den ganzen Laden auseinandernehmen" zu wollen. So kam’s. Der Nachfolger von Rudi Völler bootete seinerzeit Sepp Maier, Michael Skibbe, Erich Rutemöller und U-21-Coach Uli Stielike aus - und rasierte kurzerhand Kapitän Oliver Kahn, mit dessen Nachfolge er Michael Ballack betraute. An seinem ersten Arbeitstag bei Hertha klang Klinsmann moderat, als er sagte: "Es geht jetzt nicht um Veränderungen, sondern darum, Punkte zu holen und in der Tabelle nach oben zu klettern."

Die leise Tonlage änderte nichts am lauten Knall, den Hertha produziert hat. Was sich beim nach vier Niederlagen in Serie auf Platz 15 abgestürzten Hauptstadtklub in der ersten Wochenhälfte zutrug, geht ohne Übertreibung als November-Revolution durch. Der vom neuen Investor Lars Windhorst Anfang November als Sport-Bevollmächtigter in den Aufsichtsrat der Hertha Kommanditgesellschaft (KG) entsandte Klinsmann ist keine drei Wochen später der starke Mann im sportlichen Bereich. Er hat das Trainerteam im Handumdrehen fast komplett ausgetauscht - und
sein für ein solches Szenario schon länger vorgesehenes Schattenkabinett installiert. Für den Fall einer noch vor Kurzem im Raum stehenden Einigung mit dem Verband Ecuadors hätte er ebenfalls einen Stab parat gehabt - maßgeschneidert auf südamerikanische Verhältnisse.

Für die bis Mai 2020 angelegte Mission bei Hertha berief Klinsmann im Stil eines Projekt-Leiters die Spezialisten Nouri, Feldhoff (beide Co-Trainer), Andreas Köpke (Torwarttrainer), Werner Leuthard (Konditionstrainer) und den langjährigen Hertha-Kapitän Arne Friedrich (Performance-Manager) in sein Team. Sämtliche Vereinbarungen gelten bis Saisonende. Einzig bei Bundestorwarttrainer Köpke, dessen Sohn Pascal seit 2018 für Hertha spielt, hat der Klub mit dem DFB nur eine Einigung bis Jahresende erzielt. Die Berliner wollen beim Verband zeitnah versuchen, Köpke auch für die Rückrunde zu gewinnen.

Neben dem bisherigen Chefcoach Ante Covic wurde auch dessen Co-Trainer Mirko Dickhaut freigestellt. Harald Gämperle, ebenfalls Co-Trainer unter Covic, sowie Torwarttrainer Zsolt Petry wurden von den Profis abgezogen, sollen aber im Verein bleiben. "Es gibt hier viel Arbeit, es wird kein einfacher Weg", verkündete Klinsmann, der mehr als zehneinhalb Jahre nach seiner Entlassung als Trainer des FC Bayern im April 2009 in die Bundesliga zurückgekehrt ist. "Ich bin motiviert und setze die Bausteine so zusammen, wie ein Trainer das tun muss. Natürlich werde ich auch Fehler machen -
wie jeder. Es wird nichts Perfektes, aber ich habe das Selbstvertrauen zu sagen: Ich traue es mir zu."

Hertha traut es ihm auch zu - und hätte ihm den Trainer-Job gern schon 2018, als Manager Michael Preetz und Pal Dardai über eine Trennung sprachen, und 2019, als Dardais Aus dann kam, anvertraut. Beide Male lehnte der Wahl-Kalifornier ab. Den Sprung zurück ins Tagesgeschäft wagte er erst jetzt. Am Montag bestieg er den Flieger nach Berlin mit der Frage, "wie man helfen kann". Am Dienstag war klar, dass Hertha Wunschkandidat Niko Kovac nicht bekommt, weil der sich nach dem Anfang November vollzogenen Aus beim FC Bayern bis Saisonende eine Auszeit nehmen will. Klinsmann sagte zu, damit Hertha Zeit gewinnt. 

Es war ein Start nach Maß für Paco Alcacer. Dortmunds treffsicherster Spieler der Vorsaison (18 Tore in 26 BL-Einsätzen) glänzte im Sommer zunächst erneut als Serientäter. Fünf Tore an den ersten vier Spieltagen, dazu je ein weiterer Treffer im Pokal und im Supercup: Der Spanier, der die gesamte Vorbereitung verletzungsfrei absolvieren konnte und plötzlich gar zur Verwunderung seiner Mitspieler defensiv mitarbeitend in der eigenen Hälfte auftauchte, war sofort da. Und er schien die rund um den BVB tobende Debatte, ob dem Kader ein zweiter richtiger Stürmer guttun könnte, damals ab absurdum zu führen.

Heute weiß man: Die Jubelstürme um Alcacers neu erlangte physische Stabilität kamen verfrüht. Der Körper des 26-Jährigen streikte seit Ende September mehrfach. Alcacer verpasste aufgrund einer Achillessehnenreizung, Waden- und Knieproblemen sowie einem Magen-Darm-Infekt bereits sieben der insgesamt 20 Pflichtspiele der Saison komplett - und wartet seit dem 14. September auf ein weiteres Tor für den BVB.

In seiner Abwesenheit durften sich Mario Götze und Julian Brandt in der Spitze versuchen, meist ohne durchschlagenden Erfolg. Immer offensichtlicher wurde zuletzt: Der Verzicht auf die Verpflichtung eines zweiten Stürmers war ein Fehler, wie inzwischen auch die Bosse des BVB offen eingestanden haben: "Das", sagte Klubboss Hans-Joachim Watzke auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag, "haben wir falsch analysiert."

Der Entschluss, diese Fehleinschätzung im Winter-Transferfenster zu korrigieren, steht - auch wenn das niemand öffentlich bestätigen möchte, um die Lage auf dem ohnehin schwierigen Januar-Markt nicht noch weiter zu verkomplizieren. Eine reine Dampframme, die zuvorderst durch Präsenz und Robustheit glänzt, wird nicht gesucht. Stattdessen ein durchaus groß gewachsener, aber auch technisch feiner Angreifer, der am Kombinationsspiel teilnehmen kann und nicht nur personell, sondern auch spielerisch eine Alternative zu Alcacer darstellt. Etwa, weil er hoch anspielbar ist, Gegenspieler bindet, den Ball im direkten Duell behauptet und so Zeit für seine Mannschaft zum Nachrücken schafft. Olivier Giroud ist so ein Stürmer. Bereits 2018 stand der Nationalstürmer Frankreichs vor einem Winterwechsel zum BVB, ging dann aber von Arsenal zu Chelsea. Dort jedoch ist der 33-jährige Weltmeister von 2018 nur noch Reservist (vier Liga- Einsätze).

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund ist am 30.11.2019, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Bester Livestream (Qualitativ hochwertig, Registrierung erforderlich) Livestreams Liveticker Liveradio Highlights Live Stream Hertha BVB kurz vor und während der Live Übertragung aktualisiert. Sollten die Livestreams stocken, so hilft ein Neuladen der Livestream-Seite. Ansonsten den nächsten Live Stream nutzen. Highlights werden während oder kurz nach der Partie eingetragen.


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