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Eintracht Frankfurt gegen Bayern München im Livestream am 02.11.2019
Samstag, 2. November 2019

Jahrzehntelang war das Waldstadion eine Festung, die den Eroberungsversuchen des FC Bayern fast immer standhielt. Bernd Nickels direkt verwandelter Eckball zum 6:0-Endstand im November 1975 ist ebenso legendär wie das 5:1 nach Verlängerung im UEFA-Pokal-Halbfinale 1980. Die jüngere Vergangenheit der Heimspiele von Eintracht Frankfurt gegen den Rekordmeister aus München zeugt dagegen von Tristesse. Der letzte große Triumph der SGE gegen den FCB ereignete sich 2018 in Berlin, wo Frankfurt das DFB-Pokal-Finale sensationell 3:1 gewann, um den Pott kurz darauf den stolz wartenden Fans am Main zu präsentieren. Ein Erfolg, der sich zwischen Niederlagen und Unentschieden einreiht.

Zu Hause setzten sich die Hessen letztmals 2010 durch – und schon die Namen der Torschützen verraten, wie lange das her sein muss: Beim 2:1-Sieg trafen damals Juvhel Tsoumou und Martin Fenin. Seither sieht es düster aus, in elf der vergangenen 14 Duelle in der Bundesliga blieb die Eintracht torlos. In der Saison 2018/19 lautete das Gesamt-Torverhältnis 1:13 – Supercup inklusive. Diesmal scheinen die Vorzeichen jedoch günstig, um dem Meister mal wieder ein Bein zu stellen. Die Bayern sind angeschlagen, einen sehr viel besseren Zeitpunkt, um sich mit ihnen zu messen, wird es in dieser Saison wohl kaum geben. Das Erfolgsrezept könnte ähnlich aussehen wie im vorangegangenen Heimspiel gegen Bayer Leverkusen: mit mutigem Angriffspressing und sehr hoher Intensität eine frühe Führung herausschießen. Eine abwartende Spielweise liegt der Mannschaft nicht, das zeigte zuletzt die erste Hälfte in Gladbach.

Doch nicht nur Ballgewinne in gefährlichen Zonen durch (Gegen-)Pressing, auch Standardsituationen könnten als wirkungsvolles Instrument dienen. Drei der vier Tore gegen Lüttich und Gladbach fielen zuletzt nach ruhenden Bällen, zweimal war Martin Hinteregger zur Stelle, einmal David Abraham. Die Vorlagen lieferte jeweils Daichi Kamada, der beim Torabschluss bislang zwar jegliche Effizienz vermissen lässt, aber ein exzellenter Vorbereiter bei ruhendem Ball ist. „Er schießt die Standards mit einer guten Schärfe und Technik, das ist eine zusätzliche Waffe für uns“, lobt Adi Hütter.

Selbst in englischen Wochen, in denen nicht viel Zeit zum Training bleibt, arbeitet der Coach an der Perfektionierung von Eckbällen wie Freistößen. „Gerade in einer solchen Phase, in der man physisch gar nicht so viel tun kann, ist es sehr wichtig, dass wir die Möglichkeit nutzen, Standards zu trainieren“, erläutert Hütter. Hinteregger ergänzt: „Es ist sehr wichtig, wenn man sieht, dass wir auch mal Standardtore erzielen können, die Spiele entscheiden.“ Das war nicht nur gegen Lüttich, sondern auch schon gegen Hoffenheim (1:0) und in Guimaraes (1:0) der Fall.

„Mittlerweile ist das etwas, womit wir einen Spielverlauf drehen können. Wir wissen, dass wir immer gefährlich sind“, freut sich Hütter. Innenverteidiger Hinteregger steht bereits bei drei Treffern in der Spielzeit 2019/20, vor drei Wochen erzielte er gegen Israel außerdem sein viertes Länderspieltor für Österreich. „Wenn Martin in den Sechzehner geht, hat er das Gefühl, jederzeit ein Tor machen zu können“, glaubt Hütter. Das sollen nun auch die Bayern zu spüren bekommen.

Grund zum Reden hätte es genug gegeben. Aber danach war am Dienstagabend keinem aus der Führungsetage des FC Bayern zumute. Während Hasan Salihamidzic, der Sportdirektor, die abgelaufenen 90 Minuten noch voller Sarkasmus als „Top-Abend“ und „Riesenspiel“ bezeichnete, verließen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß wortlos die Stätte. Ansprachen an die Mannschaft gab es nicht. Am Morgen danach flogen die Bosse zurück nach München; die Mannschaft trainierte noch in Essen und reiste später. Zu Hause nieselte es bei acht Grad Celsius. Der Herbst – an den vorjährigen erinnert sich der Rekordmeister nur ungern – ist angekommen. Ähnlich unterkühlt dürfte die Stimmung der FCB-Oberen sein. Denn wieder einmal mussten sie sich anschauen, wie sich ihr Star-Ensemble gegen einen kleinen Gegner fast blamiert hätte. Der Auftritt in Bochum (2:1) ließ die Leistungen in Piräus (3:2) und gegen Union Berlin (2:1) nochmals in der Negativskala absinken. Wo die Bayern einst zu Glanzzeiten –

und die sind noch nicht allzu lange her – den Gegner dominierten und ihr Stil einer anderen Sportart glich, wissen die Spieler heute nicht mehr, ob sie gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte oder gar einen Zweitliga-Abstiegskandidaten gewinnen können. Das Selbstverständnis ist weg, die Leichtigkeit sowieso. Selbst das ABC des Fußballs wie Pass- oder Positionsspiel scheint komplett verloren gegangen zu sein.

Schnell rückt Chefcoach Niko Kovac in den Fokus. Er selbst empfindet die Kritik an seiner Person – und an Bundesliga-Trainern generell – übereilt und empfiehlt vielmehr Kontinuität. Nach nun knapp anderthalb Jahren aber muss auch seine Handschrift zu sehen sein, sein Fußball. Nicht nur die reinen Ergebnisse oder das Double 2019, sondern der Gesamtauftritt seiner Mannschaft, taktisch, spielerisch, sind wesentliche Parameter. Diesbezüglich waren die Darbietungen dieser Saison vermehrt nicht sehr ansehnlich.

Viele Spieler schätzen die Video-Nachmittage samt Analysen mit dem Coach, vermissen aber klare Strukturen, einstudierte Spielzüge, Automatismen und Lösungen in Ballbesitz. Die Trainingsarbeit, so verlautet aus dem Inneren, spezialisiere sich zu sehr auf die Defensive – doch selbst die Arbeit gegen den Ball krankt. Zwölf Gegentreffer in den jüngsten sieben Partien sind zu viele. Natürlich kann ein Trainer nichts für individuelle Fehler wie Ballverluste oder einladende Pässe zum Gegner. Nein. Aber das gezielte Schulen des defensiven Umschaltens gehört zu seinem Bereich, genauso das Spiel mit und ohne Ball in der Offensive. Denn nach vorne müssen es in dieser Saison Einzelkönner wie Serge Gnabry oder, allen voran, Robert Lewandowski richten.

Dass Kovac bei öffentlichen Auftritten in der Analyse den Spielern die Schuld für das auf dem Platz Gezeigte gibt, ohne Selbstkritik zu üben, registrieren die Profis ganz genau. Und wenn er sagt, „das hat nichts mit Taktik zu tun, sondern mit der Einstellung“, kommen solche Worte in der Kabine nicht gut an. Ebenso wenig – als es ums Pressing ging – der Vergleich mit Liverpool: „Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn sie nur 100 schaffen.“ Für die „Notnagel-Aussage“ über Müller entschuldigte er sich. Kovac, eigentlich rhetorisch gewandt, trifft zurzeit des Öfteren den falschen Ton. Er wirkt angeschlagen und von der – im Grunde seit seinem Amtsantritt angespannten Situation – genervt. Schon zermürbt? Er hatte es aber von Anfang an nicht leicht in München. Langsam droht die Stimmung zu kippen, ein Klimawandel bahnt sich an. So manchen Spieler und den Trainer trennt eine Kluft. Zumeist führt der Fußballlehrer das Negative an, lässt das Positive außen vor. So entsteht keine Begeisterung, Selbstvertrauen und Überzeugung werden damit nicht gestärkt. Vom Mia-sanmia-Gefühl war zuletzt wenig zu spüren. Das spektakuläre 7:2 in London bei Tottenham und die klasse erste Hälfte beim 1:1 gegen den damaligen Tabellenführer RB Leipzig scheinen Ausrutscher gewesen zu sein.

Trotzdem stehen die Münchner in der Bundesliga auf Platz 2, sind im Pokal eine Runde weiter und in der Champions League auf dem Weg zum Gruppensieg. Ja, die Saisonziele sind noch alle mit dem eigenen Schaffen erreichbar. Und doch wissen die FCB-Entscheider, dass die aktuellen Darbietungen jeden Titel gefährden. Rummenigge sagte auf dem Bankett in Athen zu Recht, er glaube nicht, „dass diese Leistung, die wir gebracht haben, uns in diesem Jahr große Erfolge bescheren wird, wenn wir nicht langsam die Kurve kriegen“. Mit „langsam“ meint der Vorstandsboss natürlich das Gegenteil: Es muss so schnell wie nur irgendwie möglich besser gehen. Um die zunehmende Erhitzung in München schleunigst abzukühlen – denn einen derart heißen Herbst wie im Vorjahr will niemand mehr beim FC Bayern.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München ist am 02.11.2019, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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