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FC Augsburg gegen Bayern München im Livestream am 19.10.2019
Samstag, 19. Oktober 2019

Die Gelegenheit wäre durchaus günstig. Schließlich sorgte Tomas Koubek mit seinem Slapstick-Patzer vor dem vierten Gegentor nicht nur für die skurrilste und einprägsamste Szene beim 1:5-Debakel in Gladbach. Der Keeper des FC Augsburg bekam in dieser Partie zudem einen Schlag auf den Knöchel und konnte anschließend ein paar Tage nicht trainieren. Es ließen sich also gewiss Argumente für einen Torwartwechsel finden, ohne den Tschechen dabei völlig zu demontieren. Zumal Stellvertreter Andreas Luthe im Vorjahr nach schweren Fehlern seines Konkurrenten Fabian Giefer ausgerechnet gegen den FC Bayern in die Startelf rückte - und beim 1:1 in München bärenstark hielt.

Doch Martin Schmidt schließt einen Tausch im Tor aus. "Für mich ist die Position mit Tomas Koubek fix", sagt der Trainer und nimmt seine Nummer 1 in Schutz. Koubek sei bei den ersten drei Gegentoren in Gladbach von seinen Vorderleuten "alleingelassen" worden, es wäre daher "komplett falsch", ihm die Niederlage anzuhängen. Auch um die mentale Verfassung des Torhüters sorgt sich Schmidt nicht: "So ein Nackenschlag hängt ein bisschen länger in den Kleidern, das geht nicht spurlos an ihm vorbei", sagt er zwar. Aber Koubek sei "Profi genug, um das abzuhaken. Damit muss und kann er umgehen".

Die Diskussionen um den Torwart dürften sich trotzdem fortsetzen. Es geht schließlich nicht nur um den Aussetzer und die fünf Gegentore von Gladbach, sondern um die insgesamt wenig überzeugenden Leistungen des Neuzugangs, für den Augsburg im Sommer die exorbitante Ablöse von 7,5 Millionen Euro an Stade Rennes bezahlt haben soll. Bislang ist Koubek dieses Geld nicht im Ansatz wert. Von 41 Schüssen auf sein Tor wehrte er nur 22 ab - die Quote von 53,7 Prozent ist schwach, Top-Keeper kommen auf weit über 70 Prozent. Dem 27-Jährigen unterliefen zudem bereits vier grobe Fehler vor Gegentoren, drei davon beim 1:5 in Dortmund.

Bei seiner Ankunft in Augsburg Anfang August soll Koubek deutliches Übergewicht mit sich herumgeschleppt haben, auf dem Feld wirkte der 1,98-Meter-Mann in vielen Szenen schwerfällig und unbeweglich. Einige gute Reaktionen auf der Linie wurden von Unsicherheiten und Abstimmungsproblemen konterkariert. Bislang ist der Keeper ein Schwachpunkt und kein Rückhalt. Dass ihn die Verantwortlichen trotzdem stützen, könnte auch damit zu tun haben, dass Koubek zu teuer war, um ihn jetzt schon aus dem Tor zu nehmen. Ihre Einschätzungen gehen dabei bisweilen deutlich an der Realität vorbei. Manager Stefan Reuter etwa lobte kürzlich die gezielten Anspiele des Torwarts. Die Zahlen sagen etwas anderes. Koubeks Passquote ist mit nur 58,4 Prozent die schlechteste aller Bundesligakeeper. Er spielt die zweitmeisten langen Bälle (23 pro Spiel), von denen nur 41,1 Prozent ankommen. Klingt alles in allem nach einem handfesten Torwartproblem - auch wenn das beim FCA niemand zugeben will.

Ein Jahr ist vergangen, seit Niko Kovac in seine erste Krise als Bayern-Trainer schlitterte. Überraschende Punktverluste und Niederlagen wechselten sich von Ende September bis Ende November mit mühevollen Siegen ab. In die zweite Länderspielpause verabschiedete sich der Rekordmeister damals mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Mönchengladbach. Vor zwei Wochen sorgte Hoffenheims 2:1-Coup quasi für eine Duplizität der Ereignisse. Ein Ausrutscher? Nicht nur wegen dieses Ergebnisses stellt sich die Frage, wie gefestigt die Mannschaft mittlerweile ist oder ob erneut stürmische Herbstwochen drohen.

Nach wie vor leistet sich der FCB Patzer gegen vermeintlich leichte Gegner, vor allem zu Hause. Im Herbst 2018 durften sich Augsburg, Freiburg und Düsseldorf über unerwartete Teilerfolge freuen, in dieser Saison holte Hertha BSC ein 2:2 , Hoffenheim siegte zum ersten Mal überhaupt dort.

Auch wenn die Bilanz beider Jahre nach elf Pflichtspielen identisch ist - sieben Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen -, lässt sich keine Schablone darüberlegen. In seinem Premierenjahr startete Kovac mit sieben Erfolgen perfekt, ein 1:1 gegen den FC Augsburg - den kommenden Gegner - stoppte die Serie. 2019/2020 wechseln sich Höhen und Tiefen ab, fast schon unerklärlich, wie der 7:2-Gala bei Tottenham die Heimniederlage gegen 1899 folgen konnte.

Ein Kernproblem ist geblieben: Die Münchner kassieren zu einfache und für ein Spitzenteam zu viele Gegentore. In dieser Spielzeit mussten sie bereits fünfmal einem Rückstand hinterherlaufen, nur zweimal gelang dabei noch ein Sieg. 13 Gegentore zum aktuellen Zeitpunkt sind sogar vier mehr als 2018, obwohl sich Torwart Manuel Neuer anders als vor zwölf Monaten längst wieder in herausragender Form präsentiert. Dennoch konnte er sein Tor nur in drei von elf Pflichtspielen sauber halten, vor Jahresfrist gelang dies noch fünfmal. Wettmachen muss dies die Offensive, die mit 33 anstelle von 21 Toren deutlich an Effizienz zugelegt hat. Viel davon hat freilich mit der individuellen Klasse und Topform von Robert Lewandowski zu tun, der bereits auf 13 Pflichtspieltreffer für Bayern kommt. Der 31-Jährige war bislang an jedem der ersten sieben Spieltage erfolgreich. Gelingt ihm dies auch in Augsburg, stellt er den Bundesligarekord des Ex-Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang von 2015 ein. Die Chancen stehen gut, Lewandowski erzielte gegen den FCA schon 18 Tore in 14 Partien, nur Wolfsburg schob öfter Frust gegen ihn (20 Tore in 17 Duellen).

Der Auftrag vor Augsburg ist klar: Ein Szenario wie der bayerische Herbst 2018 muss unbedingt vermieden werden. Wiederholung unerwünscht! Die Personalsituation ist ein wichtiger Faktor, der Kovac positiv stimmen sollte. Vor einem Jahr fehlten ihm in der Krise Kingsley Coman und Corentin Tolisso verletzt komplett, Thiago über viele Wochen, zum Ende hin auch James. Solche Sorgen muss sich der seit Dienstag 48 Jahre alte Trainer aktuell nicht machen. Leon Goretzka kehrte nach seiner Oberschenkel-OP diese Woche ins Mannschaftstraining zurück, auch David Alabas Comeback nach einem Haarriss in den Rippen steht bevor. Lucas Hernandez überstand 90 Minuten in der französischen Startelf schadlos, sodass bis auf Youngster Fiete Arp (Kahnbeinbruch) der komplette Kader um Einsatzminuten kämpft. Hier ist Kovac als Moderator gefragt, wie überall gilt: Stimmen die Ergebnisse, haben die Reservisten keine Argumente. Nur wenn es kriselt.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen RB Leipzig und VfL Wolfsburg ist am 19.10.2019, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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