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VfB Stuttgart gegen FC Union Berlin im Livestream am 23.05.2019
Donnerstag, 23. Mai 2019

Seine Saison ist eigentlich beendet. Die mit Noch-Arbeitgeber Holstein Kiel zumindest. Dennoch kann Tim Walter noch lange nicht abschalten. Stuttgarts künftiger Trainer wird seinen neuen Klub in der Relegation intensiv verfolgen. Der 43-Jährige will sich ein genaues Bild davon machen, was auf ihn zukommt. Welche Liga und welche Art von Mannschaft ihn in Stuttgart erwartet. Aber, was nicht weniger interessiert: Was erwartet den VfB Stuttgart?

Walter ist, wie er schon als Torjäger in der Verbands- und Oberliga Baden-Württemberg war: zielstrebig und treffsicher. Er kennt nur die Offensive. Sei es bei der Spielweise seiner Teams. Oder wenn ihm etwas nicht passt. Entsprechend denkt, spricht, handelt er. Und entsprechend sollen seine Spieler denken, sprechen, handeln. Der bis 2021 unter Vertrag genommene Coach möchte, so sein viel zitiertes Credo, die Köpfe seiner Profis, "die Menschen erreichen, Automatismen und Strukturen aufbrechen", um eine gemeinsame Strategie entwickeln zu können. Entsprechend arbeitet er gerne mit jüngeren Spielern, die für Neues offener, weil gedanklich weniger festgefahren sind. Allerdings ist der anspruchsvolle Coach auch nicht pflegeleicht  - weil er nie ein Blatt vor den Mund nimmt. Und gewöhnungsbedürftig ist außerdem, dass Walter eine strikte und anspruchsvolle Art der Mannschaftsführung pflegt. Mit dem positiven Effekt, dass er es schafft, junge Spieler zu fordern und zu formen sowie selbst
ältere besser zu machen.

Eine Saisonvorbereitung unter Walter verläuft sehr konzentriert und klar strukturiert, hoch intensiv, mit vielen taktischen Elementen. Womit man bei der Krux ist. Wie schon ihre Berufskollegen in Kiel werden sich die Stuttgarter Profis auf viel Schweiß und Frust einstellen müssen. Der geplante Weg - weg vom schnellen Umschaltspiel, hin zu mehr Ballbesitzfußball - wird nicht einfach und Zeit brauchen. In Kiel wirkten die Einheiten in der Anfangsphase zuweilen unkoordiniert, hektisch, teils sogar chaotisch, weil das Geforderte nicht sofort umgesetzt werden konnte. Geduld ist gefragt. Von Spielern wie von Fans, die nicht sofort Siege in den Tests erwarten sollten. Tagtäglich fordert der Coach zudem absolute Professionalität und Mentalität. Den flammenden Willen zum Erfolg, an dem es immer und überall zu arbeiten gilt. Als in Kiel zum Beispiel nach einem Trainingsspiel die Profis der Sieger-Mannschaft ihre Kontrahenten beim üblichen Ohrenschnippen und Nackenklatschen zu behutsam "bestraften", griff Walter ein. Der Coach forderte alle lautstark auf, noch einmal und diesmal fester hinzulangen. Mit dem Argument: "Verlieren muss wehtun."

Der neue Coach nimmt sich persönlich die Freiheiten, die er von seinen Spielern auf dem Rasen sehen will. Im zuletzt in Kiel favorisierten 4-4-2 mit Raute wird normalerweise von hinten heraus aufgebaut. Vom Torhüter über die Innenverteidiger, von denen sich möglichst schnell einer vertikal anbietet. Wodurch die vorderste Pressinglinie des Gegners schneller überspielt werden soll. Ein riskantes Spiel, zumal die Außenverteidiger ebenfalls hoch stehen. Häufige Positionswechsel übers gesamte Feld sowie ein flüssiges Kombinationsspiel sind die Grundidee des Trainers, der hohe Flexibilität und Aufmerksamkeit einfordert.

Oliver Ruhnert ist laut eigener Aussage kein Freund der Relegation, weil sie "im Regelfall den klassenhöheren Verein begünstigt" und daher "ungerecht" sei. Hinzu komme, sagt der Manager des 1. FC Union, dass auch ein Nachteil für die neue Saison entstehe, "weil du später Planungssicherheit hast und erst später am Markt agieren kannst". Im ungünstigsten Fall steht am Montag fest, dass Union Zweitligist bleibt - bereits etwa zweieinhalb Wochen später ginge in dem Fall schon die Vorbereitung auf die neue Spielzeit im Unterhaus los. Das wäre das eine Problem, vorher aber stellt sich erst mal ein anderes …

Weil der Dritte der 2. Liga in den vergangenen Wochen gleich mehrere Chancen liegen ließ, direkt in die Bundesliga aufzusteigen, "sind wir jetzt da, wo wir eigentlich nicht hinwollten", wie es Trainer Urs Fischer ausdrückt. Insbesondere das 2:2 am Sonntag in Bochum, das trotz der Steilvorlage des SC Paderborn (1:3 in Dresden) nicht für Platz 2 reichte, hängt Union noch in den Kleidern. Und so ist in Köpenick vor dem Relegations-Hinspiel beim VfB Stuttgart die einigermaßen paradoxe Situation eingetreten, dass Rang 3 als beste Zweitliga-Platzierung der Vereinsgeschichte - die vor der Saison angesichts der Konkurrenz aus Köln und Hamburg wohl jeder Unioner ungesehen unterschrieben hätte - kaum noch als Erfolg wahrgenommen wird. Dem versuchen Ruhnert wie Fischer dieser Tage entgegenzuwirken. "Wir müssen uns wieder bewusst werden, dass wir mit Platz 3 viel erreicht haben", erklärt der Manager: "Wir können die 1. Liga gewinnen, der VfB sie verlieren. Das muss jeder erkennen."

Ob der Appell gehört wird? Abwarten. Hilfreich dürfte in jedem Fall sein, dass der VfB am Donnerstag Union wohl die Last abnehmen wird, das Spiel zu machen. Und in solchen Partien hat die Mannschaft mit der besten Defensive der 2. Liga in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass sie ein unangenehmer Gegner sein kann, unter anderem in der 2. Runde des DFB-Pokals (2:3 nach Verlängerung beim BVB). "Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie in großen Spielen in großen Stadien gute Leistungen abliefern kann", sagt Ruhnert, der als Marschroute für das Hinspiel vorgibt: "Wir brauchen ein gutes Ergebnis, dann ist am Montag alles möglich."

Sollte Union der 56. Bundesligist seit Einführung der Liga im Jahre 1963 werden, hätte der Klub einen Meilenstein erreicht. Der nächste Schritt in der Weiterentwicklung "ist erst in der 1. Liga möglich", sagt Präsident Dirk Zingler bereits seit Jahren. Bestes Beispiel: In dieser Saison erhält Union 14,408 Millionen Euro aus der Verwertung der Medienrechte, viel mehr geht für den Zweitliga-Dino nicht mehr. Beim Aufstieg wären künftig mindestens 34 Millionen Euro sicher. Geld, das nicht nur Ruhnert für die (ligaunabhängig) notwendige Verstärkung des Kaders gebrauchen könnte, sondern das auch Projekte wie den geplanten Bau des neuen NLZ und die angedachte Erweiterung des Stadions an der Alten Försterei von derzeit 22 012 auf 37 000 Plätze erleichtern dürften. Auch deshalb sieht der eine oder andere in Köpenick den Aufstieg bereits in dieser Saison als empfehlenswerter
an als bisweilen kommuniziert.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen VfB Stuttgart und FC Union Berlin ist am 23.05.2019, um 20:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Bester Livestream (Qualitativ hochwertig, Registrierung erforderlich) Livestreams Liveticker Liveradio Highlights Live Stream Stuttgart Union kurz vor und während der Live Übertragung aktualisiert. Sollten die Livestreams stocken, so hilft ein Neuladen der Livestream-Seite. Ansonsten den nächsten Live Stream nutzen. Highlights werden während oder kurz nach der Partie eingetragen.


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