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Borussia Dortmund gegen TSG Hoffenheim im Livestream am 09.02.2019
Samstag, 9. Februar 2019

Mitternacht war längst vorbei, als Marco Reus den Kabinentrakt im Signal-Iduna-Park verließ. Dortmunds Kapitän, der mit dem Pokalsieg 2017 seinen bisher größten Erfolg feiern durfte, hakte diesen Wettbewerb und die Aussicht auf einen weiteren Titel für diese Saison schweren Herzens ab. "Unser Weg ist zu Ende", klagte er, "das haben wir uns selber zuzuschreiben." Reus tadelte wenig cleveres und inkonsequentes Abwehrverhalten, er hätte die Aufmerksamkeit aber auch auf die Offensive der Borussia lenken können, an der Spitze auf Paco Alcacer. Der Spanier war wegen seines verschossenen Elfmeters untröstlich und suchte weinend Halt in den Armen des Kapitäns - angreifbar machte er sich vor allem mit seinem enttäuschenden Gesamtauftritt, der auf eine gewisse Weise typisch für ihn war.

Bis auf den perfekten Steckpass auf Christian Pulisic vor dem Dortmunder 2:1 zeigte der 25-Jährige eine diskrete Partie. Dieses Phänomen war seit der Verpflichtung des 23 Millionen Euro teuren Angreifers schon häufiger zu bestaunen: Wenn Trainer Lucien Favre ihn in der Startelf berücksichtigt oder ihn wie gegen Bremen länger als 45 Minuten auf dem Platz lässt, verblassen seine Leistungsdaten. Sie bestätigen bisher, dass er ein außerordentlich befähigter Kurzarbeiter ist, an längeren Arbeitstagen aber an Zauber verliert.

Dauert Alcacers Schicht höchstens 45 Minuten, geht er hungrig auf Rekordjagd, reiht ein Tor an das nächste (bisher elf in zwölf Kurzeinsätzen) und benötigt durchschnittlich nur 29 Minuten für einen Treffer. Wird sein Arbeitspensum erhöht, ist es mit der Herrlichkeit schnell vorbei, wie nur noch zwei Tore in acht Einsätzen überaus deutlich dokumentieren. Dann lässt sich Alcacer für ein Tor auch elfmal so lange Zeit für einen Treffer, exakt 324 Minuten lang. Manchmal wirkt er in diesen Spielen wie ein Fremdkörper, kein Dortmunder Profi ist hochgerechnet auf volle 90 Minuten seltener am Ball als der beim FC Barcelona entdeckte Stürmer mit seinen nur 33 Kontakten. Achraf Hakimi kommt auf 99 pro 90 Minuten, Axel Witsel auf 90, Mario Götze - mit dem Alcacer ein Job-Sharing im Zentrum betreibt - immerhin auf 57. Was Götze ganz vorn an Durchschlagskraft und Gefährlichkeit fehlt, macht er durch großen Aufwand wieder wett: Er läuft im Schnitt 2,4 Kilometer mehr als sein Kollege und gewinnt mit 38 Prozent auch zwölf Prozent mehr Zweikämpfe.

Dortmunds Sportdirektor kann die Kritik an seinem im Herbst senkrecht gestarteten Torjäger "in der Vehemenz nicht nachvollziehen" und relativiert die Vorwürfe. "Es konnte nicht in diesem Tempo weitergehen. Dann hätte er Gerd Müller sogar in den Schatten gestellt." Auch beim 1:1 in Frankfurt sei die öffentliche Nachbetrachtung von Alcacers Vortrag "zu kritisch" ausgefallen, "er hatte die meisten Torschüsse und war gut im Spiel". Beim Achtelfinal-Pokal-Aus gegen Werder Bremen habe die Borussia "insgesamt keine gute Leistung" abgeliefert. "Und Paco", betont Zorc, "ist auch auf Zuliefererdienste angewiesen."

Adam Szalai hat schon einiges mitgemacht. Allein in seinen nun bald fünf Jahren in Hoffenheim durchlief der Stürmer die gesamte Bandbreite des Profidaseins vom bereits aussortierten und schließlich ausgeliehenen Mitläufer bis zum umjubelten Stammspieler. In dieser ungewöhnlichen Reihenfolge. An die schwierigste Phase erinnert er sich aus gutem Grund sehr genau. Die Rückrunde 2015/16 war das. "Als ich ein halbes Jahr an Hannover ausgeliehen war, dort abgestiegen bin, kein Tor erzielt hatte und nicht wusste, ob und wie es weitergeht in Hoffenheim", erinnert sich Szalai, "und dann fährst du als Hoffnungsträger zu einer EM, für die sich dein Land nach 50 Jahren mal wieder qualifiziert hat - das war eine riesige Aufgabe für mich." Szalai ist daran gewachsen. "Da war vor allem der Kopf entscheidend, um das erste EM-Spiel gegen Österreich zu gewinnen und auch noch ein Tor zu machen. Das hat mich im Leben stärker und erwachsener gemacht."

Zurück in Hoffenheim, wendete sich das Blatt unter dem neuen Cheftrainer Julian Nagelsmann gewaltig. Von Anfang an stimmte die Chemie zwischen den beiden. "Er hatte ja nicht immer einen leichten Stand hier", weiß Nagelsmann, "ich finde, dass er es gut macht und auch eine tragende Rolle hat. Er hat eigentlich immer seine Tore gemacht, auch als er nicht so viel Spielzeit hatte." Die hat er nach wie vor. In 18 von 20 Spielen stand der Hüne in der Liga auf dem Platz, in fünf von sechs Partien in der Champions League. Nagelsmann schätzt seine "sehr gute Mentalität auf dem Feld, und er ist eine Persönlichkeit außerhalb des Platzes, auch wenn er mal nicht spielt. Also in beiden Fällen, das tut einer Mannschaft immer gut".

Beide sind fast gleich alt, Nagelsmann wurde im Juli 31, Szalai im Dezember. Wer hat nun mehr erlebt, und wer mehr Ahnung von Fußball? "Er hat das auf höchstem Niveau gelernt, ich habe das längere Zeit auf höchstem Niveau erlebt", so formuliert es Szalai, "aber es gibt immer noch Besprechungen, in denen ich sage: Wow, er kann mich immer noch überraschen und mir Neues zeigen."

Nicht mehr lange. Nagelsmann ist bald weg, und für Szalai stellt sich erneut die Frage, wie und ob es bei der TSG über das Vertragsende im Sommer hinaus weitergeht. "Wer sagt, dass mein Vertrag ausläuft?", entgegnet der gewiefte Geschäftsmann, der in seiner Heimat einen metallverarbeitenden Betrieb mit 40 Angestellten sowie eine Immobilienfirma führt. Womöglich ist eine Verlängerung an eine bestimmte Einsatzquote geknüpft. Letztlich so oder so nicht das entscheidende Detail. Die wirklich wichtige Frage trotz aller positiven Signale im Umfeld ist aber noch unbeantwortet: Wer wird neuer Trainer in Hoffenheim? Plant der mit Adam Szalai? Letzterer fühlt sich im Kraichgau pudelwohl. "Die TSG ist eine sehr gute Adresse geworden. Das haben wir uns über die Jahre erarbeitet. Ich durfte letztes Jahr die erfolgreichste Saison der Geschichte mitmachen und an einer enormen Entwicklung teilhaben." Das gibt man nicht so leicht auf. Mit einer Anfrage im Winter von Galatasaray Istanbul hat er sich erst gar nicht ernsthaft beschäftigt.

Bislang gilt Salzburgs Marco Rose als der Favorit auf die Nagelsmann-Nachfolge. Das könnte für Szalai ein Vorteil sein. Beide kennen sich noch aus gemeinsamen Tagen bei Mainz 05, wo zu Szalais Zeit Rose die 2. Mannschaft trainierte.

Wo auch immer, Szalai hat noch einiges vor. "Es ist ein sehr großes Ziel, noch mal eine EM vielleicht sogar zu Hause spielen zu können", sagt der 52-malige Nationalstürmer, "es gibt nicht viele ungarische Spieler, die so lange in europäischen Topligen mithalten. Für Offensivspieler ist das noch etwas schwieriger. Ich hatte auch ein sehr gutes Jahr in der Nationalmannschaft, ich war in den Top 3 bei Ungarns Fußballer des Jahres. Das macht mich sehr stolz."

Zunächst aber will er mithelfen, die TSG wieder in die Erfolgsspur zu führen. Der Routinier weiß genau, was der TSG aktuell fehlt. "Wir brauchen mehr Charakter auf dem Platz, zusätzlich zu unserer spielerischen Klasse. Wir müssen Eier zeigen, um die Situation zu lösen", fordert Szalai, "das ist für einige neu, weil die Erwartungen hoch sind und nicht alle unter Druck funktionieren, aber genau in dieser Phase ist Mentalität gefragt." Gerade das dürftige 1:1 zuletzt gegen die Fortuna gibt ihm recht. "Wenn ich sehe, was Düsseldorf gezeigt hat, müssen wir in den Spiegel schauen und uns fragen, warum wir nicht beides auf den Platz bringen. Wir müssen es hinbekommen, das Spielerische mit dem Kämpferischen zu verbinden." Ob das dann gegen den Tabellenführer reicht, wird sich zeigen. "Aber wir haben immer noch gute Chancen auf Europa, das ist unser Ziel." Aber keine Selbstverständlichkeit. "Man darf nicht vergessen, wo dieser Verein vor Jahren noch war. Ich habe noch mit Stuttgart II gegen die TSG in der 3. Liga gespielt", erinnert sich Szalai, "zehn Jahre später spiele ich mit diesem Verein in der Champions League. Das heißt jedoch nicht, dass das automatisch jetzt jedes Jahr so läuft."

Was auch immer die Zukunft ihm und der TSG bringt, "ich bin noch da, für einige Spiele auf jeden Fall". Schließlich ist sein 50. Bundesligator jetzt mal fällig, er steht bei 49. Wann, "das weiß nur der liebe Gott, aber das mache ich auf jeden Fall noch".

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Borussia Dortmund und TSG Hoffenheim ist am 09.02.2019, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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