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SC Freiburg gegen TSG Hoffenheim im Livestream am 26.01.2019
Samstag, 26. Januar 2019

Beim Nachmittagtraining am Dienstag fehlte Vincenzo Grifo. Das sei nach Klubangaben nur eine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Vielleicht aber auch Teil eines Gewöhnungsprozesses, schließlich wird der Offensivmann das Duell mit seinem eigentlichen Arbeitgeber Hoffenheim am Samstag gegen seinen Willen nur als Zuschauer verfolgen. Dieser Bedingung der TSG hat der Sport-Club entsprochen, um sich die Dienste des Standardspezialisten leihweise für die übrigen Rückrundenpartien zu sichern. Aber ist eine solche Nicht-Einsatz-Absprache überhaupt rechtens? Schließlich hindert sie den Profi an der Ausübung seines Berufes und bringt ihn auch um eine mögliche Einsatz- oder Punktprämie.

Nach arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten ist sie wegen der Besonderheiten des Profisports grundsätzlich zulässig, meint Johan-Michel Menke. Der Hamburger Jurist vertrat
Mainz 05 bis vors Bundesarbeitsgericht in Erfurt erfolgreich gegen Heinz Müllers Klage auf Entfristung seines Profivertrages. Im Hinblick auf das Verbandsrecht ist der Fall Grifo, den es so ähnlich schon öfter gab, jedoch durchaus interessant. In einer Angelegenheit rund um den belgischen Nationalkeeper Thibaut Courtois stellte die UEFA im Jahr 2014 klar: "Jede Vereinbarung zwischen zwei Vereinen, die beeinflusst, welcher Spieler auf dem Feld eingesetzt wird, ist für die UEFA nichtig." Der SC könnte es also auf einen Einsatz Grifos ankommen lassen und hätte bei einer Klage der TSG vor dem Sportgericht durchaus Chancen.

Weil sie ihre Wunschverstärkung ohne diese Bedingung nicht bekommen hätten und auch sonst gute Geschäftsbeziehungen mit den Kraichgauern unterhalten, verschwendet jedoch keiner in Freiburg einen ernsthaften Gedanken daran. Vielmehr müssen nun Christian Streich und sein Trainerteam die Frage nach dem Grifo-Ersatz beantworten. So könnte mit Marco Terrazzino, der bisher den Durchbruch noch nicht schaffte, ein weiterer Ex-Hoffenheimer eine Chance auf der linken Offensivseite bekommen. Die anderen Optionen: Yoric Ravet, Lucas Höler, oder Streich setzt auf die Doppelspitze Florian Niederlechner/Nils Petersen.

Sein einstiges Vorbild hat er schon überflügelt. Auch Stefan Poschs drei Jahre älterer Bruder Philipp durchlief als Verteidiger sämtliche Juniorenteams Österreichs und schaffte es dort in die 1. Liga zu Admira Wacker Mödling. "Das war ein Ansporn für mich, ich wollte immer erreichen, was er erreicht hat", erklärt Posch. Hat er alles geschafft. Doch während Philipp mittlerweile nur noch fürs viertklassige Mettersdorf verteidigt, hat der jüngere Posch den Sprung ins Ausland vollzogen und mausert sich in Hoffenheim immer mehr zu einer festen Größe.

In den letzten vier Bundesligaspielen stand der Innenverteidiger immer in der Startelf, auch beim Rückrundenstart gegen Meister München. In der insgesamt indiskutablen ersten Halbzeit "war er der stabilste Spieler bei uns", wertete Trainer Julian Nagelsmann Poschs Stellenwert weiter auf. Das aufstrebende Talent ist vom erneuten Vertrauensbeweis "nicht übermäßig überrascht, ich hatte eine gute Vorbereitung und davor gut gespielt". So still und zurückhaltend sich der Österreicher gibt, so ehrgeizig und zielstrebig verfolgt er seine Ziele. "Ich bin ein junger Spieler, die Konkurrenz ist groß, aber wenn ich Leistungen bringe wie zuletzt, ist es mein Anspruch zu spielen", sagt der 21-Jährige selbstbewusst. Die jüngsten Signale des Trainers und des Vereins bestärken den lauf- und zweikampfstarken Posch, der in der letzten Linie bereits als Rechtsverteidiger, vor allem aber innen rechts oder in der Mitte eingesetzt wurde.

Im Sommer 2015 war das Talent aus Mödlings Profikader in die Hoffenheimer U 19 gewechselt, zwei Jahre später erhielt Posch seinen ersten Profivertrag, den die TSG erst im Dezember vorzeitig um zwei Jahre bis 2022 verlängerte. "Er ist kein Zehner in der Innenverteidigung", sagt Nagelsmann, "aber das ist auch nicht notwendig, weil er sehr seriös verteidigt und solide Bälle nach vorne spielt." Und sich auch von Rückschlägen nicht umwerfen lässt. Sein Patzer in der Champions League kurz vor Schluss gegen Manchester City, den David Silva zum 1:2 nutzte, hat er schnell verarbeitet. "Das ist schon größeren Spielern in noch wichtigeren Spielen passiert", so Posch, "ich bin da eher ein gelassener Spieler. Das ist auch wichtig für einen Verteidiger, solche Dinge schnell abhaken zu können." In der Ruhe liegt die Kraft. Mittelfristig hat sich Posch viel vorgenommen. "Ich will in dieser Saison schon Stammspieler werden - und nächste Saison bleiben." Und im Sommer mit Österreichs U 21 bei der EM Großes erreichen: "Ein Traum wäre, uns für Olympia 2020 in Tokio zu qualifizieren." Gruppengegner Deutschland sollte gewarnt sein.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen SC Freiburg und TSG Hoffenheim ist am 26.01.2019, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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