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Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim im Livestream am 19.12.2018
Mittwoch, 19. Dezember 2018

Auf die Frage, woher Werder nach dem frühen 0:2 noch diesen Mut genommen habe, reagierte Maxi Eggestein verdutzt: "Was hätten wir sonst machen sollen?" Beispielsweise sich einigeln, um ein Debakel zu vermeiden, wie es so viele in Dortmund probieren. "Mauern?", entgegnete Eggestein, "das machen wir nicht. Wir wollen nicht versuchen, möglichst wenige Gegentore zu kriegen. Sondern auch bei 0:2 weiter auf Sieg spielen."

Solche Worte, und noch mehr die vorherige Umsetzung auf dem Rasen, registriert Florian Kohfeldt mit einer trotz Niederlage spürbaren Zufriedenheit. Denn: "Es zeigt, wie stabil wir sind und wie tief der Glaube an die Art und Weise unseres Auftretens in den Spielern verankert ist." Eine Bestandsaufnahme, die der Coach auch an Zahlen festmacht: "10:4 Ecken für uns, nahezu ausgeglichener Ballbesitz - das zeigt, dass wir hier in Dortmund Räume gefunden haben. Und das hat viel mit Mut zu tun." BVB-Trainer Lucien Favre assistiert: "Bremen hatte zu viel Ballbesitz. Normalerweise haben wir mehr. Das müssen wir besser machen."

Auch wenn die beachtlichen 48 Prozent Spielanteile der Bremer nicht als alleiniger Indikator für die wahren Kräfteverhältnisse taugen. So hatten die Bayern (57 Prozent) und Leipzig (54 Prozent) an gleicher Stätte sogar deutlich mehr und verloren. Hertha schaffte mit 42 Prozent ein glückliches 2:2. Während sich Augsburg beim 3:4 mit nur 35 Prozent fast einen Punkt verdient hätte. Unstrittig ist gleichwohl: Der BVB dominierte nicht so, wie er sich das vorgenommen hatte. Das stützt Kohfeldts These: "Ich glaube fest daran, dass du mit dieser Art die Wahrscheinlichkeit erhöhst, in Dortmund zu gewinnen. Wenn du dich hinten reinstellst und konterst, kannst du auch einmal von zehnmal gewinnen. Aber du wirst jedes Mal wieder bei null anfangen."

So dagegen konnte Kohfeldt ergebnisunabhängig einen Entwicklungsschritt verbuchen auf dem perspektivisch angelegten Weg zum Spitzenteam. Was Werder von einem solchen "noch stark unterscheidet", benennt er derweil klar: "Wir müssen lernen, auch zuzupacken." Nicht zuletzt defensiv. Speziell der Standard zum 0:1 ärgerte den Fußballlehrer, da nur ein Teil des Teams auf Abseits spielte: "Das gehört zur Wahrheit, solche Tore dürfen wir nicht kriegen."

Mit Hoffenheim und Leipzig warten nun passende Hochkaräter, um Lernerfolge nachzuweisen. Manager Frank Baumann prophezeit gar: "Wenn wir weitermachen wie am Samstag, werden wir in dieser Woche noch einige Punkte holen." Ob Davy Klaassen am Mittwoch helfen kann, ist noch offen. Der Holländer krachte bei einer starken Rettungstat ins Torgestänge, schied mit schwerer Schienbeinprellung aus. Wie Werder dank Kevin Möhwald diesen Rückschlag wegsteckte, zählte wiederum zu den positiven Erkenntnissen.

Wurde der Begriff Ergebniskrise eigens für Hoffenheim erfunden? Jedenfalls praktiziert kaum ein anderer Klub dieses Phänomen so ausgiebig wie die TSG, bei der national wie international in dieser Spielzeit attraktive Leistungen nicht in entsprechende Resultate münden. Ein besonders krasser Fall ereilte die Kraichgauer am Samstag. "Es war wie verhext, das Ding wollte einfach nicht rein. Schon brutal", bilanzierte Ermin Bicakcic das einseitige Remis gegen den Tabellenzweiten, "Mönchengladbach ist nicht irgendwer. Die haben wir komplett auseinandergeschraubt - da sieht man, welche Qualität in unserer Mannschaft steckt. Deswegen ist es umso bitterer."

Auch Trainer Julian Nagelsmann attestierte seiner hochüberlegenen Truppe "die beste Saisonleistung, wenn nicht die beste in meiner Amtszeit. Das Ergebnis stimmt natürlich nicht", resümierte der Coach. Mal wieder. "Gäbe es sechs Punkte für einen Sieg, hätten wir die diesmal verdient", fand Bicakcic, begnügen mussten sich die Hoffenheimer aber mit einem einzigen. "Weiter oben" müsse die Mannschaft in der Tabelle platziert sein, empfand auch Nico Schulz, "ich weiß nicht, wie viele Punkte wir haben liegen lassen." Da kommen allein in der Liga schon einige zusammen bei der Rückblende auf die völlig unnötig verlorenen Partien etwa in Düsseldorf (1:2) und gegen Frankfurt (1:2) oder auf die durchaus vermeidbaren Punkteteilungen gegen Dortmund (1:1), in Berlin (3:3) trotz zweimaliger Zwei-Tore-Führung, in Wolfsburg (2:2) oder nun gegen Gladbach.

Zum ersten Mal überhaupt unter der Leitung von Nagelsmann blieb die TSG nun sechs Pflichtspiele in Folge ohne Sieg. Ergebniskrise eben. "Wir haben Gladbach komplett dominiert, wenn mir da einer sagt, bei uns läuft es nicht, tut es mir leid", argumentiert Leonardo Bittencourt, "klar ist es enttäuschend. Aber wir sind in der Liga seit acht Spielen ungeschlagen. Es wäre schlimmer, wenn wir keine Chancen hätten." Pfosten, Pech, Gladbachs Torhüter Yann Sommer hießen die Verhinderer, aber erneut auch die eigene Abschlussqualität. "Man muss die Dinger auch reinmachen", findet Nagelsmann. "Genau so weitermachen", empfiehlt Bittencourt, "dann werden wir wieder Dreier einfahren." Zumal sich die TSG nach dem Europacup-Aus nun voll auf die Liga konzentrieren kann. Wenngleich von der Doppelbelastung unter der Woche in Manchester (1:2) nichts zu spüren war. "Wer nach dem Mittwochspiel so viel investieren kann und so fit ist wie wir, bei dem bin ich ganz guter Dinge, dass das Momentum, das in dieser Saison noch nicht so oft auf unserer Seite war, ganz bald wieder auf unsere Seite kippt", hofft der Trainer, "solche Leistungen müssen und werden belohnt werden." Sollte man meinen.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Werder Bremen und TSG Hoffenheim ist am 19.12.2018, um 20:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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