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Werder Bremen gegen Bayern München im Livestream am 01.12.2018
Samstag, 1. Dezember 2018

Die Erinnerung an einen Bremer Sieg gegen den Branchenprimus reicht mehr als zehn Jahre zurück. Am 20. September 2008 gewann Werder zum bislang letzten Mal gegen den FC Bayern, seinerzeit mit 5:2 in München. Die Gelegenheit, diese Serie zu durchbrechen, erscheint vielen günstig angesichts der Verfassung des Rekordmeisters in der Liga. "Bayern", sagte Keeper Jiri Pavlenka am Mittwoch, "ist in dieser Saison nicht so stark wie in der Vergangenheit." Allein: Werder selbst lieferte zuletzt auch nicht gerade viele Indizien, die einen großen Coup erwarten lassen.

Max Kruse und Kollegen, so Manager Frank Baumann, dürften "ruhig von einem Erfolg gegen Bayern träumen. Denn es ist wichtig, daran zu glauben". Freilich: "Noch wichtiger ist es, im Training hart dafür zu arbeiten und auch im Spiel alles rauszuhauen." Das gelang in den jüngsten vier Partien ohne Sieg mehr schlecht als recht. Gerade angesichts des anspruchsvollen Programms bis Weihnachten mit Bayern, Dortmund, Hoffenheim und Leipzig spricht der Trend objektiv eher für ein weiteres Abrutschen in Richtung Mittelmaß. Gegenzusteuern versuchen die Verantwortlichen nun mit der Kultivierung der Bremer Underdog-Rolle. Im Kampf um Europa, formulierte Baumann auf der Mitgliederversammlung zu Wochenbeginn, sei Werder "das berühmte gallische Dorf", das "am Samstag die römischen Truppen gewaltig ärgern" könne. Doch bleibt die Frage: Wie?

"Wir werden einen guten Plan haben", gibt sich Baumann überzeugt. Und fügt lächelnd an: "Ob wir auch einen Zaubertrank haben, weiß ich nicht …" Nach einem solchen dürften insbesondere Werders Angreifer lechzen. Neben dem auch nicht glänzenden Kruse konnte sich bisher kein Kandidat überzeugend festspielen, ob nun Martin Harnik, Yuya Osako, Florian Kainz oder Milot Rashica. Das vermeintliche Überangebot an Qualität stellt sich bisher als Fülle an beliebigen, weil jeweils nur durchschnittlichen Alternativen dar. Trainer Florian Kohfeldt räumt ein: "Wenn es läuft, schwärmen alle von der Flexibilität. Wenn nicht, heißt es, es habe sich keiner aufgedrängt - und beides ist richtig." Aufsteigende Tendenz bescheinigen die Verantwortlichen ausdrücklich Rashica, bisher maximal Joker. Am Samstag könnte der Kosovare in Kohfeldts Stürmer-Roulette indes gewinnen. Seine Schnelligkeit wäre gegen Bayerns Defensive schließlich mal ein wirklich handfester Trumpf.

Es ist eine Art Ritual nach nahezu jedem Spiel des FC Bayern. Ziemlich bald nach dem Schlusspfiff, zu Hause wie auswärts, jüngst in Dortmund wie in Mainz, begeben sich, zielgerichtet und gewichtigen Schrittes, die Oberen des Klubs in Richtung Umkleidetrakt. Meist schreiten Präsident Uli Hoeneß, mit einem rotweißen Vereinsschal um den Hals, und der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge voran, im Gefolge die Herren Jan-Christian Dreesen, Andreas Jung und Jörg Wacker aus dem Vorstand sowie die Vizepräsidenten Dr. Dieter Mayer und - dieser gleichfalls mit rotweißem Schal - Walter Mennekes. Diese Gruppe tritt nicht immer in Vollbesetzung, doch zumeist in großer Mitgliederstärke auf, um im Allerheiligsten der Profimannschaft, der Kabine, den verschwitzten FCB-Profis die Hand zu schütteln, um sie zu begrüßen und zu beglückwünschen, bei gegebenem Anlass, also nach einem Sieg. Offizielle Laudationes eines einzelnen Redners kommen eher nicht vor.

Eine solche Prozession mit den früheren Profis Hoeneß und Rummenigge vorneweg wird auch nach der 2018er Jahreshauptversammlung, die an diesem Freitag im Münchner Audi Dome stattfindet, von der jeweiligen Stadiontribüne in die jeweilige Kabine ziehen, in jedem Falle noch in der laufenden Saison 2018/19, ebenso in den ersten Monaten der Spielzeit 2019/20. Denn so lange werden die beiden langjährigen FCB-Macher noch die Geschicke des Rekordmeisters prägen. Hoeneß ist als ehrenamtlicher Präsident des eingetragenen Vereins bis zum alljährlichen Mitgliedertreffen 2019 gewählt, Rummenigges Vertrag gilt ein paar Wochen länger bis zum 31. 12. 2019. An diesem Freitag stehen diese zwei Personalentscheidungen also nicht an.
Dennoch wird die Zukunft dieser zwei langjährigen Führungskräfte schon intensiv diskutiert, auch die beiden Alpha-Figuren selbst durchdenken sie. Der Präsident sprach neuerdings mehrmals von seinem Abtritt: Stünden "morgen" Nachfolger, "von denen ich überzeugt bin", zur Verfügung, "würde ich morgen aufhören". Dieses Problem treibt den "Mister FC Bayern" um. 1979 begann Hoeneß, zuvor neun Jahre Profi bei den "Roten", als Manager; 2009 übernahm er die Präsidentschaft, die seine Haftstrafe von 2014 bis 2016 unterbrach. Der FC Bayern ist sein gewaltiges Lebenswerk, also will er ein perfekt bestelltes Fußballfeld hinterlassen, sportlich mit einer europäischen Topmannschaft und auch wirtschaftlich.

Zunächst geht es für ihn in seiner Hauptrolle als Aufsichtsratsvorsitzender aber darum, den Vertrag mit Rummenigge zu verlängern. Das Kontrollgremium bekräftigte bei seiner Sitzung Mitte November seine Intention, den bisherigen AG-Chef zu einer Fortsetzung seiner 2002 begonnenen Tätigkeit zu bewegen. Rummenigge (63) will sich mit diesem Angebot "in nächster Zeit" beschäftigen und "dann das Gespräch mit Uli führen". Seine Zusage gilt als sehr wahrscheinlich.

Höchst spannend ist allerdings, welche Dauer seine künftige Anstellung haben wird. Zuletzt war der Kontrakt zweimal auf drei Jahre befristet, davor auf zwei, die dieses Mal wieder eher als Lösung erscheinen. Denn im Anschluss stellt sich auch für diese Position die Frage nach dem künftigen starken Mann, der das rund 700 Mitarbeiter große Unternehmen FC Bayern München AG leitet und da insbesondere den professionellen Fußball zu verantworten hat.

Deshalb bilden fußballspezifische Fundamentalkompetenz und praktische Erfahrung, möglichst auf Topniveau und im Dress des FCB angereichert, eine Grundbedingung im Anforderungsprofil. Interne Figuren wie Rummenigges Stellvertreter Jan-Christian Dreesen (51), zurzeit primär für die Finanzen zuständig, oder der Vorstand Internationalisierung und Strategie, Jörg Wacker (51), sind deshalb chancenlos. Beide hätten, so ist aus ihrem näheren Umfeld zu vernehmen, durchaus Ambitionen. Aber gefragt ist eine Persönlichkeit, die einem Star dank einer großen Vergangenheit in kurzen Hosen erklären kann, wieso er schlecht gespielt hat und deshalb vom Chef kritisiert wird, ohne dafür Widerworte akzeptieren zu müssen.

Doch diese exquisite Spezies ist rar und deshalb der Kreis der Kandidaten eng gezogen. "Es gibt keine erste und keine zweite Lösung", sagt Hoeneß, "es gibt Gedanken." In deren Zentrum steht selbstverständlich Oliver Kahn (49). Der dreimalige Welttorhüter fing, fischte,
faustete zwischen 1994 und 2008 in 429 Bundesliga- und 103 Champions-League-Partien die Bälle im Bayern-Tor, er wurde achtmal deutscher Meister, sechsmals DFB-Pokalsieger und war 2001 als Elfmetertöter entscheidend beteiligt am Gewinn der Champions League. Kahn vereint also alle (Erfolgs-) Kriterien, die den berühmtesten deutschen Verein ausmachen, Ehrgeiz, Erfolgsbesessenheit, totale Professionalität, zusammengefasst in seinem Bonmot, 2001 im legendären Liga-Finale ins Hamburger Stadion geplärrt: "Weiter! Immer weiter!"

Möchte er sein derzeitiges Leben grundlegend verändern, im Beruflichen wie im Privaten? Möchte er sich dem - gerade auch öffentlichen - Druck, den er als Spieler schon über 15 Jahre lang aushalten musste, erneut aussetzen? Möchte er in Zeiten der explodierenden Ökonomisierung im Fußball, wo gerade die ausländische Konkurrenz finanziell ausgepolstert wird, das große Erbe der Hoeneß und Rummenigge, auch Beckenbauer übernehmen und immer wieder mit deren Wirken verglichen werden? Inwieweit könnte er an der Säbener Straße überhaupt Neuerungen einbringen, inhaltliche, unternehmerische, personelle?

Und: Ist er grundsätzlich bereit, seine Business-Aktivitäten mit der 2015 gegründeten Firma "Goalplay GmbH & Co. KG" in andere Hände zu geben? Oder könnte er beide Aufgaben irgendwie verbinden? Allerdings forderte die Position des ersten Verantwortungsträgers und Frontmannes beim FC Bayern den ganzen Kahn, Absenzen aufgrund von Neben- oder Zusatztätigkeiten würden da nicht geduldet oder spätestens bei Misserfolg kritisch aufgelistet.

Wer im vor wenigen Jahren neu bezogenen, lichtdurchfluteten Großraumbüro mit der breiten Fensterfront über dem Münchner Ostbahnhof den sehr kollegial auftretenden Chef Kahn erlebt, sieht einen Ex-Fußballprofi, der im Kreis seiner fast ausnahmslos jüngeren Mitarbeiter mit großem Elan und Spaß in seiner zweiten Karriere aufgeht. Für diese Belegschaft trägt er natürlich eine enorme Verantwortung, mit dieser an den Computer-Bildschirmen klebenden Truppe gelang es, dass der Ausbildungsbereich von Goalplay, so Kahn, "in den letzten Monaten stark angewachsen" ist. So wird über die "Oliver Kahn Torwart Academy" das Torwarttraining für den Fußball-
verband Saudi-Arabiens konzipiert.

Und am vergangenen Freitag verkündete Bundesliga International, Tochtergesellschaft der DFL, dass es seit dem 20. November 2018 mit Kahns Goalplay als Internationalisierungspartner eine Kooperation gebe. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen im Fernen Osten, wo Kahn seit der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea als Ikone verehrt wird, "Torspieler", wie Kahn den heutigen Torwart begrifflich definiert, und deren Trainer geschult werden: in China, Vietnam, Japan, Thailand, Indien und den USA.

In Japan und Thailand soll es noch in dieser Saison losgehen, der 86-malige deutsche Nationalkeeper "wird bei der Produktion verschiedener TV-Formate zur Verfügung stehen" und "verschiedene Veranstaltungen von Bundesliga International in den jeweiligen Märkten unterstützen", so die aktuelle DFL-Verlautbarung aus Frankfurt. Kahn selbst teilt mit: "Mit unserem Know-how sind wir jetzt in der Lage, ein noch leistungsfähigeres Angebot Vereinen und Verbänden anzubieten." Und "ganz besonders freue ich mich, dies gemeinsam mit der Bundesliga in Zukunft auch international umsetzen zu können". Diese Sätze klingen nach Expansion, nicht nach Eindampfung dieser Aktivitäten.

Kahn ist da der Chef, damit letztlich allein sich selbst verantwortlich. Inwieweit mag er, der sich schon im Fußballtor als Einzelkämpfer verstand, da noch willens sein, sich in ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis zu begeben? Und mit Geld wird Kahn, der als ZDF-Experte bis zur EM 2020 sowie als omnipräsenter Werbeträger (Tipico) zusätzliche Einnahmen generiert, sicher nicht zu locken sein, auch wenn ein Bayern-Vorstand gewiss siebenstellig verdient.

Und dann ist da noch das gewaltige Aufgabenfeld beim Rekordmeister in all seiner Vielfalt, das nicht nur die spektakulären und mit extremer Verantwortung behafteten Millionen-Transfers beim Ein- und Verkauf von Stars umschließt. Der Vorstandsboss eines international ausgerichteten Topklubs muss sich genauso mit der Katar-Problematik auseinandersetzen, er muss beim Siemens-Chef Joe Kaeser ebenso einen Termin bekommen wie beim bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder: Er muss sich ein Netzwerk aufbauen und pflegen, außerdem den diplomatischen wie dezidierten Auftritt auf internationalem Parkett beherrschen. Kahn hat den global bekannten Namen und die Ausstrahlung dafür. Deshalb ist er der Mann, den Hoeneß und der Aufsichtsrat gerne und am liebsten für diese Hauptrolle beim FC Bayern hätten.

Eine Einarbeitungsphase mit Hoeneß und Rummenigge als Ratgebern wäre dazu sicher nötig, ihre Dauer würde von Rummenigges im neuen Kontrakt fixierten Bleiben abhängen. Über Jahre darf sich dieser Übergang natürlich nicht hinschleppen, ein Vorstandsvorsitzender Kahn hätte sowieso seine eigenen Ideen, auch auf der Basis seiner Business-
erfahrungen und seines Studiums, das er als Master of Business Administration (MBA) abschloss.

Wie könnte diese Zwischenlösung von Rummenigge zu Kahn gestaltet werden? Als Sportvorstand ab Sommer 2019 oder zu Jahresbeginn 2020 könnte Kahn sein Traineeprogramm absolvieren und zum vorher festgelegten Termin komplett übernehmen, Ende 2021, wenn der jetzige Vorstandsboss noch mal zwei Jahre dranhängt.

Ist der neue Rummenigge definitiv gefunden - bislang gab es allein Gespräche mit Kahn -, kann Präsident Hoeneß seinen Erben suchen. Sein erster Vize, Dr. Mayer (63), wäre dem Vernehmen nach bereit, dem bestens situierten Notar fehlt aber die Anerkennung des Profifußballers. Das Vereinsoberhaupt spricht von der "eierlegenden Wollmilchsau", wenn er an die vielen Aufgaben für seinen Nachfolger denkt. Dazu gehören die ständige Kontaktpflege und Verhandlungen wie mit der Red-Bull- und SAP-Führung für den Bau der neuen Multifunktionshalle in München oder die Präsenz bei der Obdachlosenhilfe mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie selbstverständlich sein Baby, die von seiner Person so abhängige Basketball-Abteilung, seine Herzensangelegenheit.

Doch über allem steht natürlich der Fußball, wo beim Präsidenten aktuell die Korrektur der derzeitigen Bundesliga-Tabelle absolute Priorität genießt. Deshalb erscheint Hoeneß, der Präsident, der er auch über 2019 hinaus für eine gewisse Zeit - er könnte theoretisch immer zurücktreten - noch sein wird, in diesen kritischen Wochen wieder wie der ewige Manager, nahe dran an der Mannschaft.

Und da stellt sich sogleich die Frage nach dem weiteren Werdegang des bis 30. Juni 2020 angestellten, im Hintergrund rührigen Sportdirektors Hasan Salihamidzic (41), dessen Fleiß von den Bossen sehr geschätzt wird. Welche Vorstellungen hätte Kahn für diese wichtige Position und für weitere enge Mitarbeiter? Wird Max Eberl (45), bei Borussia Mönchengladbach noch bis 30. Juni 2022 als Sportdirektor gebunden, wieder aktuell? Alles offen.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Werder Bremen und Bayern München ist am 01.12.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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