Willkommen auf www.bundesliga-livestream.de
Hannover 96 gegen Hertha BSC im Livestream am 01.12.2018
Samstag, 1. Dezember 2018

Ob er von Beginn an dabei ist? Das bleibt noch ungewiss. Kommt es so, dann wird dieses neunte Bundesligaspiel für ihn erneut ein ganz besonderes sein. "Ich war damals Hertha-Fan", verrät der gebürtige Berliner Linton Maina, Sohn eines Kenianers und einer Deutschen.

Die Kindheit verbrachte der DFB-Juniorennationalspieler im Stadtteil Prenzlauer Berg, spielte bei eher Insidern bekannten Vereinen wie Pfefferwerk Berlin und SV Empor - offenbar unter dem Radar der namhaften Hauptstadtklubs. Tennis Borussia, Zehlendorf oder BFC Dynamo hätten lose angefragt. "Von Hertha habe ich nichts gehört, da kam nichts", blickt Maina zurück, auch RB Leipzig habe ihn getestet - und nicht gewollt. "Dann spielte ich mit der Berliner Auswahl beim Jugend-Ländervergleich in Duisburg. Da hat mich Christoph Dabrowski gesehen und nach Hannover eingeladen."

Jener Dabrowski, Ex-Profi und seinerzeit Jugendcoach bei 96, war dem Hinweis seines Bekannten, des früheren Trainers und heutigen Talentscouts Adolf Remy, gefolgt. "Linton war damals ein extremer Hänfling", liefert Dabrowski, der nun Hannovers U 23 in der Regionalliga trainiert, einen Erklärungsansatz dafür, dass Maina für viele unauffällig blieb. "Doch es war eine Augenweide, ihm beim Fußball zuzugucken." Die Gewissheit, mit dem flinken Flügelspieler ein Juwel gewonnen zu haben, bestand seinerzeit nicht. Aber die Überzeugung, ihn entwickeln zu können, was nicht einfach war. Es gab noch keine Zimmer für Spieler im NLZ. Der Großstadtjunge wohnte im 96-Internat im 8000-Seelen-Ort Elze, über eine halbe Stunde weg von Hannover. Als sich in der Fremde die für Heranwachsende ganz normale Krise einstellte, entpuppte sich in der U 17 ein weiterer erfahrener Hannoveraner als wichtige Bezugsperson. "Es war ein schwieriges Jahr mit viel Heimweh", erzählt Maina. "Wenn damals Steven Cherundolo nicht mein Trainer gewesen wäre, wäre ich wohl nicht mehr hier. Er hat zu mir gehalten, mich aufgebaut." Der 96-Rekordspieler (302 BL-Spiele) wusste, worauf es ankommt. "Wir mussten bei Linton langfristig denken und durften ihm nicht sofort alles abverlangen", erklärt der US-Amerikaner, "wir haben ihm gezeigt, welche Möglichkeiten er hat, wenn er Zeit für seine Ziele erhält."

Dabrowski, Cherundolo, dazu nun André Breitenreiter (Maina: "Unter ihm wurde ich Bundesligaspieler") - drei 96-Größen, drei Mentoren mit wachem Auge auf die Karriere nach dem Sprung zu den Profis. Die verläuft mit Höhen (wie beim ersten Tor jüngst gegen Wolfsburg, 2:1) und Tiefen, zuletzt beim 1:4 in Gladbach. Cherundolo: "Nicht immer top, aber konstant spielen - das ist nun für Linton wichtig."

Die Talente überwintern international, doch das Bundesliga- Team braucht für Frohe Weihnachten noch einige Punkte bis zum Jahresende. Die aktuelle Situation - sechs Spiele ohne Sieg, zehn Gegentore in den vergangenen drei Spielen - nennt Manager Michael Preetz "eine schwierige Phase" und fordert: "Wir müssen an dem Spagat zwischen zum Teil mitreißendem Offensivfußball und defensiver Balance verstärkt arbeiten." Man darf das als klaren Auftrag an Trainer Pal Dardai werten, der vor der Dienstreise nach Hannover personelle und taktische Korrekturen ins Auge fasst.

In der Innenverteidigung droht Eindhoven-Leihgabe Derrick Luckassen nach dem wackligen Auftritt gegen Hoffenheim (3:3) die Bank. Weder dessen Leistung noch das forsche Interview im Berliner Kurier ("England, Deutschland, egal: Ich kann überall spielen und hatte nicht das Gefühl, dass ich große Anlaufschwierigkeiten hatte") gefielen Dardai, Preetz sagt: "Derrick braucht immer noch Zeit, um die Abläufe auf dem Platz kennenzulernen. Er muss sich steigern." Jordan Torunarigha, den Dardai gegen Hoffenheim als Warnung an Luckassen früh zum Warmmachen schickte, steht parat. "Jordans Zweikampfführung und Körpersprache sind besser", sagt Dardai, "nicht mehr so wie vor zwei Wochen." Beim 1:4 in Düsseldorf hatte der damals gerade von einer Achillessehnenverletzung genesene Torunarigha einen desaströsen 45-Minuten-Einsatz hingelegt.

Taktisch erwägt Dardai einen Wechsel vom 4-2-3-1 zum 4-4-2. Zuletzt überzeugten im Sturm Vedad Ibisevic als Starter und Davie Selke als Joker, jetzt könnten beide erstmals in dieser Saison gemeinsam beginnen. Selke, seit seiner Rückkehr nach dem Lungenriss Joker vom Dienst (zehn Einwechslungen), bringt seit Wochen viel Energie von der Bank. Jetzt winkt als Lohn die Beförderung - was Ondrej Duda, dessen Formkurve zuletzt steil abfiel, den Platz kosten würde.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Hannover 96 und Hertha BSC ist am 01.12.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Watch free Hannover 96 - Hertha BSC online free December, 2018 - Information of the Bundesliga match between Hannover 96 - Hertha BSC will be play at December 01. We hope The fans of both team can enjoy with the live score preview, recaps and highlights here. So where can i watch Hannover 96 - Hertha BSC online video streaming free / live stream? here you can watch this match on these sites. Source Video from Justin TV, Ustream, P2P, Sopcast, bwin and no survey. So stay tune in this site for enjoy and watch Hannover 96 - Hertha BSC online stream.

 
Bundesliga Live Stream © 2016 - Some rights reserved.