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FSV Mainz 05 gegen Werder Bremen im Livestream am 04.11.2018
Sonntag, 4. November 2018

Ein bisschen Rotation hatte Trainer Sandro Schwarz für das Pokalspiel in Augsburg als "Belastungssteuerung" geplant, am Ende musste er aber mehr eingreifen als geplant. Aaron, Jean-Paul Boetius und Kunde kamen zu spät zu einer Mannschaftsbesprechung am Spieltag. Daher setzte der Coach das Trio kurzerhand auf die Bank. "Danach kannst du sie nicht von Anfang an aufstellen", betonte Schwarz. Ein weiteres Nachspiel wird die Nachlässigkeit aber nicht haben, so der Coach: "Wir müssen daraus jetzt auch keine Wissenschaft machen." Gegen Werder Bremen am Sonntag könnten die drei Stammspieler also wieder in der Startelf stehen.

An Disziplin auf sowie auch neben dem Platz mangelt es Philipp Mwene sicher nicht. Der Österreicher machte beim Spiel in Augsburg aber auch sportlich auf sich aufmerksam. "Er hat ein top Spiel gemacht", bekräftigte Schwarz nach der Partie und schlug nachdrücklich mit der Faust auf den Tisch: "Wirklich sehr gut, überragend!" In der Tat deutete Mwene auf der offensiven rechten Außenbahn sein Potenzial an und bewies beim Führungstreffer ein gutes Näschen sowie seine vorbildliche Einstellung. Genau dafür wurde der frühere Kaiserslauterer im Sommer ablösefrei nach Mainz geholt: "Kämpfen, kratzen, beißen", nannte Mwene es bei seiner Ankunft selbst. Dazu zeichnet den Rechtsfuß aber auch ein starker Offensivdrang aus. Gut möglich also, dass der dritte Startelfeinsatz nicht der letzte in den kommenden Wochen war.

Denn ein Vorteil von Mwene ist, dass er fast alles spielen kann. "Egal ob Achter-Position oder die Außen - überall kannst du ihn hinstellen, der erledigt seinen Job extrem fleißig und extrem ballsicher", lobt Schwarz. Als gelernter Außenverteidiger absolvierte er beim FCK in der vergangenen Saison seine besten Spiele auf der offensiven rechten Außenbahn und kam beim Absteiger auf satte elf Scorerpunkte, neun davon in der Rückrunde. Zeitweise spielte er sogar auf der linken Seite und leitete von dort Treffer ein. "Ich habe auch im Mittelfeld meine Qualitäten, mache tiefe Läufe und bin auch mit Ball ganz gut", sagt Mwene mit Selbstbewusstsein. In den kommenden Wochen wird er das wohl weiter beweisen können.

Die Frage, ob er sich beim 2:6 gegen Bayer mit seiner Aufstellung und dem 3-5-2-System verzockt habe, beantwortete Florian Kohfeldt so: "Bei derselben Faktenlage, mit denselben Spielern zur Verfügung, würde ich es auch im Nachhinein wieder genauso machen." Das ließe sich, dem Wortlaut nach, als mangelnde Einsicht interpretieren. Doch Werders Coach gelingt es, auch einen solchen Satz zu formulieren, ohne trotzig zu klingen.

Erstmals in seiner zwölfmonatigen Amtszeit musste Kohfeldt ein Desaster erklären. Die vorher nur acht Niederlagen in 32 Partien erlitt Werder mit maximal zwei Toren Differenz. Doch der Erfolg gewohnte Fußballlehrer blieb auch angesichts der neuen, ebenso unverhofften wie unliebsamen Erfahrung bemerkenswert souverän. Vor allem, weil er sich öffentlich nicht den Hauch von persönlicher Betroffenheit leistete. Frust, Niedergeschlagenheit, Ärger, gar Wut? Von derlei Emotionen war dem 36-Jährigen nach Abpfiff wie in den Tagen danach nichts anzumerken.

Vielmehr wurde klar: Kohfeldt besitzt eine innere Distanz zum eigenen Schaffen, die ihn sofort kühl analysieren lässt, schon ehe er das Erlebte persönlich verarbeiten müsste. So wirkt Kohfeldt, als stünde er über den Dingen - ohne Verantwortung abzuwälzen. "Es lag nicht am System", betonte Manager Frank Baumann eilig und theoretisch richtig. Doch ist jede Taktik eben nur so gut , wie sie in der Praxis umgesetzt wird. Dass Kohfeldt in der Dreierkette mit Sebastian Langkamp und Marco Friedl gleich zwei Profis ohne große Spielpraxis brachte, scheint der neuralgische Punkt seines Plans. "Wenn man will, kann man das so sehen", sagt der Trainer. "ich sehe das anders, sonst hätte ich es nicht gemacht."

Personaldiskussionen, insbesondere über Friedl, mag Kohfeldt nicht führen. Und keine grundsätzlichen Zweifel aufkommen lassen, sondern alle Erklärungen auf die rein sportlichen Abläufe beschränken: "Wir hatten eine gute Mannschaft auf dem Platz, haben aber taktische Fehler gemacht." Und: "Das Schwierige, nämlich aus geordnetem Ballbesitz Chancen herauszuspielen, haben wir auch gegen Bayer gut gemacht. Das Einfache, das allein mit Aufmerksamkeit zu tun hat, das haben wir nicht gemacht. Doch diese Dinge können und werden wir abstellen. Wir werden wieder da sein."

Kohfeldts Botschaft: Trotz des Schock-Erlebnisses vom Sonntag sollen seine Profis weiter mit der Mentalität eines Spitzenteams auftreten. Der Trainer selbst hat es, was seinen Part angeht, vorgemacht. Dass nun in Mainz die Defensiv-Säulen Niklas Moisander und Philipp Bargfrede voraussichtlich wieder mitwirken können, dürfte dem demonstrierten Selbstvertrauen die allermeiste Substanz verleihen.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen FSV Mainz 05 und Werder Bremen ist am 04.11.2018, um 18:00 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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