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Bayern München gegen SC Freiburg im Livestream am 03.11.2018
Samstag, 3. November 2018

Hasan Salihamidzic schob seiner Aussage gleich eine zweimalige Wiederholung hinterher und bestätigte damit seine Ratlosigkeit. "Das kann ich mir nicht erklären", sagte der Sportdirektor des FC Bayern. "Kann ich nicht, kann ich nicht." Die Gründe für den krassen Leistungsverfall beim mickrigen Pokal-2:1 gegen den SV Rödinghausen nach Renato Sanches’ Elfmeter-Fehlschuss (23.) vermochte Salihamdizic nicht zu benennen. Manuel Neuer bezeichnete die gut einstündige Vorstellung beim fünftplatzierten Viertligisten der Regionalliga West als "nicht Bayern-like"; Thomas Müller, verärgert wie selten, sprach von "Aufarbeitungsbedarf".

Niko Kovac, der desillusioniert scheinende Trainer, vermisste zunächst das dritte oder gar vierte Tor. "Noch zwei, drei richtig gute Chancen" hatte er gesehen, aber "da hielt der Torwart gut". Also fasste Kovac zusammen, was er jüngst immer wieder gesagt hatte: "Die Chancenverwertung ist das, was wir ansprechen müssen."

Allerdings war es beileibe kein Offensiv-Feuerwerk, das die Münchner da gezündet hatten. Es war eher Stückwerk. Ihr Offensivspiel wirkt zusammenhanglos, fragmentarisch, mühsam. Es plätschert so dahin, Schwung und Tempo, das allenfalls einmal Renato Sanches mit seiner Dynamik forcierte, fehlen. Die einstmals perfekt ausgeführten Passsequenzen sind vollends weg oder werden abrupt unterbrochen, wie Müller richtig anmerkte: "Wir spielen den Ball fünf Meter neben den eigenen Mann" ins Aus oder zum Gegenspieler. Ausgelebte Spielfreude verströmen diese Bayern nicht, vielmehr Hektik und Nervosität, gerade in den letzten zehn Minuten, als eine große Blamage möglich war: Alaba und Ribery sandten innerhalb weniger Minuten zweimal ein Zuspiel fehl, Sanches und Kimmich verloren den Ball im Mittelfeld. Es mangelt an Selbstsicherheit.

Aber auch nach hinten hapert es. Die Defensive erlaubt sich - siehe schon die Partien gegen Berlin, Amsterdam oder Gladbach - genauso krasse Patzer und gestattete selbst dem Viertligisten drei Möglichkeiten. Das 1:2-Anschlusstor (49.) war die Kopie des 1:1-Ausgleichs am vorigen Samstag in Mainz. Dort hatte Gnabry den 05er Brosinski großzügig flanken lassen, nun griff Javi Martinez gegen Lunga nicht entschlossen ein bei dessen Hereingabe in den Fünfmeterraum, wo Rafinha ebenso zu spät reagierte, wie es Kimmich in Mainz getan hatte: Da fehlen die totale Konzentration und Konsequenz. Zehn Minuten später verhielt sich Süle auf der anderen Seite genauso passiv bei Engelmanns scharfem Flachpass nach innen, den Neuer entschärfte.

Innenverteidiger Süle stellte zuletzt allerdings eine Konstante dar, während andere Kollegen ihre Form suchen. Javi Martinez’ Aktionen mögen zwar kämpferisch erscheinen, sind aber von zu viel Theatralik - konkret: von häufigen Fallern - unterlegt. Der Spanier, beim Triplegewinn 2013 wegweisend, hat sich seither genauso wenig weiterentwickelt wie David Alaba, der die damalige Klasse irgendwo verloren hat. Und Franck Riberys Dribbelkunst schwindet zusehends, genauso Arjen Robbens. Ebenso sind dem stets bemühten Rafinha allmählich die Jahre, 33, anzumerken. Die talentierten Neuen Goretzka und Gnabry schwanken noch zu sehr in ihren Leistungen.

Dennoch darf Kapitän Neuer zu Recht auf das vorhandene Potenzial verweisen, sei es aus Trotz oder aus Optimismus, wenn er jeglichen Bammel vor dem Bundesliga-Hit in Dortmund (10. November) zurückweist. Die Mannschaft habe in dieser Saison schon beeindruckende Kostproben ihrer Qualität geliefert, in Stuttgart (3:0), auf Schalke (2:0). "Das müssen, können und werden wir über einen längeren Zeitraum wieder schaffen", sagt Neuer und kündigt den ersten Versuch schon in Dortmund an.

Zuvor geht es in der Liga noch gegen Freiburg. Die im Pokal maladen Boateng, Hummels, Robben und James waren im Training am Mittwoch wieder aktiv, bei kurzen Spurts, Passfolgen, beim Torschuss. Thiago hingegen wird gemäß einer offiziellen FCB-Mitteilung "einige Wochen" fehlen, er erlitt gegen Rödinghausen nach einem Foul "Risse im vorderen Außenband sowie der Gelenkkapsel im rechten Sprunggelenk".

"Wieder einer weniger", merkt dazu Kovac an. Nun seien eben andere gefragt, individuell und im Kollektiv. Es klingt banal, trifft aber das Problem, wenn Salihamidzic sagt: "Wir müssen zusammen verteidigen und zusammen angreifen." Als spielerisch-harmonische Einheit stellt sich diese Bayern-Mannschaft im Herbst 2018 nicht dar. Der neue FCB-Chefcoach hat praktisch und taktisch auf dem Trainingsplatz sowie im psychologischen Bereich noch viel zu tun.

Zugänge kommen in Freiburg langsam in die Gänge. Während sie menschlich von der unkomplizierten Mannschaft schnell aufgenommen werden, müssen sie sich fußballerisch erst an die hohen taktischen Anforderungen des Trainerteams um Christian Streich gewöhnen, vor allem, was die Defensivarbeit anbelangt. Spricht der Neue kein Deutsch, erhöht sich die Integrationszeit. Das ist die Regel.

Als der Ungar Roland Sallai kurz vor Sommertransferschluss nach einem zähen Poker, an dessen Ende der Sport-Club etwa 4,5 Millionen Euro Ablöse an APOEL Nikosia zahlt, im Breisgau ankommt, schließen die Begleitumstände eine Ausnahme von der Regel beinahe aus. Am Abend zuvor spielte Sallai für die Zyprer noch 120 Minuten in der Europa-League-Qualifikation im kasachischen Astana, die Bundesligapartie in Hoffenheim keine zwei Tage danach kommt zu früh. Anschließend kann sich der Offensivspieler nur kurz den neuen Kollegen vorstellen und einmal trainieren, bevor er mit der Auswahl seines Heimatlandes auf Reisen geht. Zweimal Nations League, zweimal Startelf. Beflügelt vom ersten Treffer im Nationaltrikot im zehnten von inzwischen zwölf Einsätzen kehrt der 21-Jährige zurück und schafft es nach wenigen Einheiten gegen Stuttgart immerhin auf die Bank - dort sitzt er 90 Minuten.

Doch dann ist Sallai da - und wie! Startelfmandat in Wolfsburg eine Woche später, erstes Bundesligator nach sieben, erste Gelbe Karte nach 27 und Knock-out nach 40 Minuten. Auswechslung wegen einer leichten Gehirnerschütterung nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Ignacio Camacho. Am Ende steht Freiburgs erster Saisonsieg, auch dank eines Debüts, das bundesweite Aufmerksamkeit erfährt. "Einmal alles abgeräumt", nennt es Sportvorstand Jochen Saier. Noch bemerkenswerter ist die Nachhaltigkeit. Sallai erholt sich schnell und darf auch in den nächsten vier Ligaspielen starten - trotz erneuter Länderspielreise mit 180-minütiger Beanspruchung.

Warum zündet ausgerechnet dieser junge Mann, der sich bislang nur auf Englisch verständigen kann, trotz des rastlosen Terminplans ohne nennenswerte Anpassungsprobleme? "Er macht sich nicht so viele Gedanken, ist unbekümmert, will einfach rausgehen und kicken. Roland ist ein Draufgänger. Das belebt unser Spiel", erläutert Sportdirektor Klemens Hartenbach, der mit seinem Scoutingteam Sallais Verpflichtung vorangetrieben hat. In erster Linie, weil er mit seinem Tempo und seiner Dynamik, die oft nur per Foul zu stoppen ist, auf den offensiven Außenbahnen - bevorzugt links - eine Komponente ins Freiburger Spiel bringt, "die uns vorher ein wenig gefehlt hat", wie Hartenbach einräumt. "Dann hat es ein neuer Spieler natürlich einfacher. Hut ab, wie er bisher alles gemeistert hat." Auch in puncto Defensivverhalten schlägt sich Sallai beachtlich: "Da hatten wir die größten Bedenken", sagt Hartenbach, "auch, wenn er im Detail noch nicht alles richtig macht, zeigt er den totalen Willen, umzuschalten und gegen den Ball zu arbeiten." Das ist bei Streich die Basis, um auflaufen zu dürfen. Und auch ein Grund, warum etwa der im Sommer 2017 als Kreativspieler für die Flügel geholte Yoric Ravet derzeit kaum eine Rolle spielt.

Sallai tut sich wohl auch deshalb leichter, weil er schon mit 19 sein Heimatland verlässt und in zwei Jahren einiges erlebt: 21 Einsätze, den Serie-A-Abstieg und sechs Trainer in 14 Monaten bei US Palermo sowie danach sechs Champions-League-Partien für Nikosia, zwei davon gegen Real Madrid. Nun die Bundesliga. "Das war immer mein Traum", verrät Sallai, der die Möglichkeit hat, ihn in der Realität auszuschmücken. Weil er beim Spiel in Berlin dann doch müde wirkt, kommt er gegen Gladbach erstmals als Joker, ist direkt präsent, vergibt aber zwei gute Konterchancen. "Diese öfter zu nutzen ist ein Qualitätssprung, den er bei uns machen soll", sagt Hartenbach.

Auf Sallais Unbekümmertheit warten jedoch harte Proben, steht er doch in der Heimat längst im Fokus. Sein Vater Tibor war Landesmeister, sein Onkel Sandor Spieler bei der letzten WM-Teilnahme Ungarns 1986. Sallai ist schon jetzt der drittteuerste ungarische Fußballer der Historie - nach Adam Szalai (für acht Millionen Euro von Mainz zu Schalke) und Balazs Dzsudzsak, der Dynamo Moskau mal 19 Millionen Euro wert war. Die Hoffnungen sind groß, dass Sallai, der beim neuen Nationaltrainer Marco Rossi bereits zu den Stammkräften zählt, Dzsudzsak, den 31 Jahre alten in die Wüste ausgewanderten Linksaußen (21 Tore in 97 Länderspielen), auf Sicht hochwertig ersetzen kann.

Große Aufgaben, für die Sallai gerüstet scheint: "Er ist ein Vollprofi, absolut hungrig, und er weiß: Wenn er die Sprache lernt, gehen die Türen auf", sagt Streich. Wie weit - das liegt an Sallai, der fleißig Deutsch paukt. Gut möglich, dass er mal Dzsudzsaks Ablöserekord knackt. Davon werden ihn die muskulären Probleme, wegen denen er in Kiel fehlte, eher nicht abhalten.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Bayern München und SC Freiburg ist am 03.11.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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