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SV Darmstadt gegen Hamburger SV im Livestream am 05.10.2018
Freitag, 5. Oktober 2018

Dirk Schuster zählt zu jenen Trainern im Profigeschäft, die Fußball zuerst einmal defensiv denken - und daraus auch keinen Hehl machen. Bei Darmstadt lieferte der 50-Jährige selten Gründe, an diesem Weg zu zweifeln. Schließlich hatte am Böllenfalltor nie zuvor ein Trainer den Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga geschafft, nie hatte zuvor ein Trainer mit den Lilien den Klassenerhalt im Oberhaus gepackt. Oft genug stimmte zudem die Balance zwischen Abwehrarbeit und Offensive. Seit drei Spielen ist das anders: Zehn Gegentore hagelte es in der englischen Woche. Was seine Gründe hat.

Zum einen hatte Darmstadt beim 1:4 in Dresden Pech: Zwei Schüsse, die zu Gegentreffern führten, waren abgefälscht. Was aber nahtlos zu einer wichtigeren Ursache führt: Wer den Gegner in der 2. Liga ziemlich unbedrängt aus 20 Metern schießen lässt, der muss damit rechnen, dass es auch mal einschlägt. Gerade im Verhindern von Torschüssen, Flanken und von Dribblings, haben die Darmstädter derzeit Nachholbedarf. Schuster vermisst "die Liebe am Verteidigen". Man könnte auch sagen: Seine Spieler lassen den Gegner zu oft gewähren, anstatt einzugreifen. Nah beim Gegenspieler sein, Pässe, Schüsse und Flanken blocken, um gefährliche Situationen im eigenen Strafraum zu bereinigen: Das muss der erste Schritt zurück zur defensiven Stabilität sein.

Dass es die Lilien besser können, haben sie in der Rückrunde der Vorsaison (beste Zweitliga-Abwehr mit 15 Gegentoren) und zu Saisonbeginn (in fünf Spielen inklusive des Pokals viermal zu null) bewiesen. Torwart Daniel Heuer Fernandes hielt bisher fehlerfrei, auch an den Innenverteidigern Aytac Sulu und Marcel Franke liegt es selten. Die Probleme zeigen sich derzeit besonders auf den defensiven Außenbahnen und im defensiven zentralen Mittelfeld. Links hinten agiert Fabian Holland meist solide, war aber gegen Bielefeld und in Kiel an Gegentoren beteiligt. Rechts hinten sind die Probleme größer. Sandro Sirigu, Immanuel Höhn und Tim Rieder bekommen ihre Seite nicht zu.

Schon in der Vorsaison war diese Position neben der Doppel-Sechs eine Schwachstelle. Slobodan Medojevic geht die Aggressivität ab, Yannick Stark und Wilson Kamavuaka drängen sich nicht auf. Schuster reagierte mit dem unerfahrenen Zugang Rieder darauf - ohne Erfolg.

Hamburgs Anhänger haben letztmalig so leidenschaftlich für einen HSV-Trainer argumentiert, als ihr Liebling Thomas Doll 2006 wackelte. Der Unterschied zwischen dem Ex-Coach und Christian Titz: Unter Doll war der HSV am Ende von Niederlage zu Niederlage getaumelt, Titz’ Bilanz hingegen ist tabellarisch betrachtet immer noch okay. Wurde der 47-jährige Sympathieträger also nur von einer Kampagne ausgebremst, wie seine Befürworter behaupten? Oder hat auch er eine Mannschaft, in der sich ein Gerüst bilden muss, mit der einen oder anderen Entscheidung ausgebremst?

Fakt ist trotz Platz 4, dass aktuell Stillstand herrscht in der Entwicklung. Und das nicht erst seit drei tor- und sieglosen Partien. Ralf Becker ist restlos unverdächtig, auf den Moment einer Trainerdiskussion gewartet zu haben. Der Sportvorstand hatte den Mannheimer im Frühjahr als Kandidaten für seinen Ex-Klub Holstein Kiel auserkoren, schätzt den Fußballlehrer auch menschlich. Doch es gibt unterschiedliche Auffassungen und den größten Dissens in der Personalie Pierre-Michel Lasogga: Für Becker ist der bullige Mittelstürmer ein Aufstiegsgarant, Titz bevorzugt lieber die spielerische Lösung. In drei aufeinanderfolgenden Heimspielen, in denen der HSV viel Ballbesitz, aber wenig Präsenz im Strafraum hatte, musste Lasogga auf die Bank, und zuletzt wurde offensichtlich: Nach sieben Toren in drei Pflichtspielen wirkt der 26-Jährige tatsächlich ausgebremst, sein Lauf ist unterbrochen, Selbstvertrauen und Selbstverständnis sind geschwunden. Ähnlich ist der Fall Khaled Narey: Nach dessen Wechsel aus Fürth glückte Titz’ Schachzug, den einstigen Außenverteidiger weit vorzuziehen, durch die ständige Rotation aber wirkt auch er gehemmt.

Daraus, dass Becker auf die jüngste Nicht-Entwicklung mit einem Katalog an Forderungen anstelle eines Persilscheins reagierte, leiten Titz’ Anhänger fehlende Rückendeckung ab, tatsächlich aber lassen sich die aktuellen Probleme weniger durch öffentliche Stärkung lösen als vielmehr durch Lösungen des Trainers: Titz hat in Hamburg nicht die Hypothek, dass die Bosse oder Spieler ihn belauern, er hat den Auftrag, die richtige Balance herzustellen: Im 4-1-4-1-System mit Matti Steinmann vor der Abwehr war der HSV zu anfällig, im 4-2-3-1 mit den beiden zentralen Gestaltern Lewis Holtby und Aaron Hunt in einer Dreierreihe fehlen Tempo und Torgefahr. "Wir hatten sieben Tage, in denen die Ergebnisse nicht gestimmt haben", sagt der Coach. Zu Recht. Es gab aber eben auch davor schon mindestens zwei Spiele, in denen die Leistungen weit unter der Norm waren.

"Wir müssen die Balance hinkriegen", weiß Titz und baut keine Luftschlösser. Auf die Frage, ob er beim HSV Rückendeckung spüre, antwortete er zum Wochenstart: "Ich spüre Rückendeckung bei meiner Mannschaft." Schon vor der Saison hatte er darauf hingewiesen, "dass wir zehn bis 15 Spiele brauchen werden, um uns an die Liga zu gewöhnen". So viel Zeit, das zeichnet sich ab, wird er nicht mehr bekommen. Beckers Ankündigung, Entwicklungen genau zu beobachten, ist keine vorweggenommene Entscheidung gegen Titz. Aber wird keine Entwicklung sichtbar, wird er die Vollbremsung vollziehen.

Anstoß für die 2.Bundesliga Partie zwischen SV Darmstadt und Hamburger SV ist am 05.10.2018, um 18:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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