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SC Freiburg gegen Mönchengladbach im Livestream am 26.10.2018
Freitag, 26. Oktober 2018

Die schlechteste Saisonleistung hatte doch ihr Gutes. Das 1:4 in Augsburg Ende September führte allen beim SC Freiburg schmerzlich vor Augen, dass es so nicht geht. Das Team von Christian Streich gestattete dem Gegner zwölf Torchancen, hatte selbst nur vier. Die logische Reaktion: Ordnung und Disziplin in der Defensive rückten an die Spitze der Prioriätenliste.

Mit Erfolg. Danach gab es ein wenig attraktives, aber verdientes Torlos-Remis gegen ein nach wie vor individuell stark besetztes Leverkusener Team, das nur zu einer Torchance kam. Das jüngste Unentschieden bei formstarken Berlinern ist sogar noch höher einzustufen. Trotz einer ersten Hälfte mit Zugriffsproblemen ließ der SC nur fünf Torgelegenheiten zu. Auf Dauer machen Punkteteilungen aber weder glücklich, noch dürften sie zum Ligaerhalt reichen. Siege bleiben auch in Freiburg das Ziel. Was dazu fehlt? Die Gefährlichkeit. In Berlin hatte der SC drei, gegen Bayer nur zwei eigene Chancen. Wie aber die Offensive beleben, ohne dabei die jüngst gewonnene Stabilität einzubüßen?

Am besten wäre es, das Angriffsspiel aus den ersten vier Spielen zu reaktivieren - und die Effektivität zu steigern. Da erspielten sich die SC-Profis 29 Torchancen, holten aber nur vier Zähler und sahen sich direkt zum Start gegen Frankfurt einem krassen Missverhältnis gegenüber: Trotz zwölf eigener und nur fünf gegnerischer Gelegenheiten stand es am Ende 0:2. Es ist in Personalauswahl und taktischer Herangehensweise also ein kompliziertes Balancieren für Streich und sein Trainerteam.

Das hängt zudem vom Gegner ab. "Wenn wir dessen Ausrichtung außer Acht lassen würden, wäre das gerade gegen die Topteams nicht der richtige Weg", sagt Sportvorstand Jochen Saier. Das Rezept seines Klubs sieht er gegen den zuletzt furiosen Zweiten Mönchengladbach deshalb "nicht in einem offenen Fight", er betont: "Es geht darum, sich angemessen zu verhalten." Nur aus einer guten Ordnung heraus wird der SC eine Chancen haben. Vorne gilt es laut Streich, "bessere fußballerische Entscheidungen zu treffen". Er meint damit Basics, die Bälle müssen an die richtigen Stellen kommen und dort gut verarbeitet werden. Der Kader hat diese Qualität, erst recht nach der Rückkehr von Nationalstürmer Nils Petersen. Vielleicht gelingt der Balance-Akt ausgerechnet gegen Gladbach, das erst einmal in Freiburg gewann.

Auf der Liste der Sommereinkäufe taucht sein Name nicht auf. Und doch könnte man sich leicht fragen, wo die Borussen diesen Top-Mann für das Mittelfeld eigentlich hergeholt haben. Sogar Jonas Hofmann selbst fühlt sich wie eine Art Neuzugang, obwohl es schon seine dritte Spielzeit in Gladbach ist. "Diese Saison", sagt er, "ist ein kleiner Neuanfang für mich. Es hat sich einiges verändert. Es läuft persönlich hervorragend, ich spiele eine wichtigere Rolle für die Mannschaft. Und es freut mich, wenn gesagt wird: Jetzt zeigt er, was er kann."

Das tat Hofmann auch in seinen ersten zweieinhalb Jahren am Niederrhein, aber bestenfalls phasenweise und nicht in Form solcher Gala-Auftritte wie am Sonntag gegen Mainz, als er beim 4:0-Sieg auch noch als dreifacher Torschütze in Erscheinung trat. Hofmann ist ein Gesicht des Gladbacher Höhenflugs, eine der positiven Überraschungen der neuen Saison - in der ganzen Liga. "Jonas blüht gerade richtig auf", sagt Trainer Dieter Hecking. Und Sportdirektor Max Eberl meint: "Jonas hat immer ordentliche Leistungen gebracht. Aber in dieser Saison ist der Knoten richtig aufgegangen."

Schon nach acht Spieltagen zeichnet sich deutlich ab: Der frühere U-21-Nationalspieler steuert mit Volldampf auf eine persönliche Rekordsaison zu. Die ersten Bestmarken sind bereits gefallen. Vier Tore stehen für Hofmann auf der Habenseite - sein Saisonrekord lag bisher bei drei Treffern 2014/15, damals noch erzielt im Trikot von Mainz 05. Seine sieben Scorerpunkte in der laufenden Spielzeit - schon jetzt einer mehr als in seinen ersten drei Spielzeiten für die Borussia insgesamt (0 Tore, 6 Assists). Der Dreierpack gegen Mainz - es war der erste in seiner Profikarriere. Und auch die acht Scorerpunkte aus der Saison 2013/14 bei Borussia Dortmund (2 Tore, 6 Assists) wird Hofmann übertreffen - alles nur eine Frage der Zeit. Das Thema der fehlenden Effektivität, das ihn bis zum Sommer bei 52 Bundesligaspielen für Gladbach ohne eigenen Treffer zwangsläufig begleitete, kann Hofmann als erledigt betrachten. "Diese Diskussion", freut er sich, "ist spätestens mit dem Mainz-Spiel Vergangenheit."

Die Suche nach den Gründen für diese Leistungsexplosion führt automatisch zu Hofmanns neuer Position auf dem Spielfeld. Auf seinen Stationen in Dortmund und Mainz sowie zunächst auch in Gladbach wurde er hauptsächlich auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt, manchmal auch als Zehner, ehe Hecking ihn in der vergangenen Serie auch mal auf die Doppelsechs und damit eine zentralere Position beorderte. Aus der Mitte heraus sollte Hofmann seine Spielstärke einbringen, die Wege in die Tiefe machen und so auch torgefährlicher werden als über die Außen. Die zu 100 Prozent passende Lösung für den Rechtsfuß fand Hecking aber erst mit der Umstellung auf das 4-3-3-System und dem Schaffen zweier neuer Stellen. "Die Achterposition, wie ich sie heute spiele, gab es in meinen früheren Vereinen - wie auch in Gladbach bis zu dieser Saison - einfach nicht", erklärt Hofmann, "es wurde vorwiegend im 4-2-3-1 oder im 4-4-2 gespielt. So konnte die Acht auch erst jetzt eine Option für mich werden." Seinen Rollenwechsel nennt er einen Glücksfall und sieht eine Menge Vorzüge für sein Spiel: "Ich bin ständig in die Aktionen eingebunden, immer unterwegs und kann torgefährlich werden. Diese Position macht Spaß, sie ist genau mein Ding."

Hecking sah in Hofmann schon immer "einen interessanten Spieler", lange bevor beide in Gladbach aufeinandertrafen. Ihm gefiel die Spielweise, der Trainer erkannte eine Menge Potenzial beim Offensivmann. Heute darf er sich bestätigt fühlen, warum er Hofmann manchmal demonstrativ den Rücken stärkte, wenn die Kritik an seinem Schützling zunahm. Und so kommt für den Trainer der Leistungssprung auch nicht sonderlich überraschend. "Ich sehe Jonas ja jeden Tag, und ich habe immer gesagt, dass er ein kompletter Spieler ist, wenn er merkt, wie gut er ist, und Selbstvertrauen bekommt", sagt Hecking. Zu Hofmanns Qualitäten zählten "Schnelligkeit, Ausdauer, taktisches Gespür und ein tolles Gefühl für das Spiel", führt der Coach weiter aus, "das Manko war vor dem Tor - aber das kommt alles, wenn man Selbstvertrauen hat und das Vertrauen der anderen spürt. Dann geht vieles leichter." Woher allerdings die beeindruckende Laufstärke seines neuen Mittelfelfeldstars rührt, darüber wird auch Hecking rätseln. Immer wenn er spielte, war Hofmann der laufstärkste Borusse, an den Spieltagen 1, 3 und 7 sogar der läufstärkste Spieler der Liga. Mit 13,63 Kilometern an Spieltag 7 hält der Marathonmann außerdem den Saisonhöchstwert. Hat sich Hofmann etwa jahrelang auf der Außenbahn ausgeruht? Er lacht. "Ich habe im Spiel einfach keine Zeit, darüber nachzudenken, ob ich langsam mal müde werden müsste oder die Beine schon schwer sind. Ich laufe einfach immer weiter - und dann kommen solche Werte raus."

Dass Hofmanns Name bei der Suche nach neuen Köpfen für die deutsche Nationalmannschaft seit dem Mainz-Spiel ebenfalls fällt, ist folgerichtig. Mit BVB-Torjäger Marco Reus hat nur ein deutscher Profi mehr Scorerpunkte gesammelt (5 Tore, 5 Assists), außerdem hält Hofmanns Formhoch nun schon seit Wochen an. "Jeder, der Fußball spielt, träumt schon als kleines Kind von der Nationalmannschaft. Das ist ein großes Ziel", sagt Hofmann zu seinen DFB-Ambitionen. Hecking ist sich sicher: "Wenn Joachim Löw Jonas auf dem Zettel hat, dann hat er sich am Sonntag sicher nicht aus dem Notizbuch herausgespielt."

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach ist am 26.10.2018, um 20:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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