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VfB Stuttgart gegen Werder Bremen im Livestream am 29.09.2018
Samstag, 29. September 2018

Die Vorgabe des Trainers war klar. Man werde in Leipzig nicht auf Nummer sicher gehen, sondern mit der Frage im Sinn: "Wie können wir dem Gegner wehtun. Wie können wir vors Tor kommen?" Schließlich habe der VfB nicht aus Spaß, sondern "auf der Suche nach dem Dreier" bei RB Halt gemacht. Gefunden hat Korkuts Mannschaft nicht das Tor, sondern einmal mehr ihren Meister. 0:2 - nach einem Schnitzer von Ron-Robert Zieler. Ausgerechnet der Keeper, der Held der Vorwoche, der gegen Düsseldorf noch das 0:0 gerettet hatte, wurde zum Unglücksraben. Vorne klappt weiterhin kaum etwas, hinten passieren die Fehler.

Nichts war’s mit dem erhofften Dreier, der Stuttgart endlich etwas Ruhe verschafft hätte. Nichts zumindest mit einem Zähler, der die so schon angespannte Situation zumindest nicht weiter verschärft hätte. Stattdessen stehen die Schwaben und ihr Trainer am Samstag gegen Bremen noch mehr unter Druck. Bei allen Appellen an die Geschlossenheit darf man gespannt sein, wie groß die Geduld der Führung wirklich ist, die sich den Träumen aus dem Umfeld frühzeitig widersetzte, aber diesen Saisonverlauf nicht einmal in ihren schlimmsten Alpträumen erwartet hatte.

Korkut überraschte bei den Sachsen mit seiner Startformation. Der sonst so gerne auf bewährte Kräfte setzende Coach tauschte im Vergleich zu Düsseldorf auf vier Positionen: Emiliano Insua, Gonzalo Castro, Nicolas Gonzalez und Andreas Beck, der ganz daheim geblieben war, wurden geschont. Dafür kamen Borna Sosa, Dennis Aogo, Erik Thommy und Pablo Maffeo. Umstellungen, die zur jüngsten VfB-Viererkette seit dem 27.10.2007 führten. Damals hatten Ricardo Osorio, Marco Pischorn, Serdar Tasci und Beck, der den Siegtreffer zum 1:0 über Leverkusen erzielte, den Altersschnitt auf 22,6 Jahre festgenagelt. In Leipzig unterboten ihn Maffeo, Timo Baumgartl, Benjamin Pavard und Borna Sosa mit 21,7. Jung, jünger, aber eben nicht erfolgreich.

Ohne zum Einsatz gekommen zu sein, durfte sich einer als Sieger der Herzen fühlen: Hans Nunoo Sarpei. Der Neffe von Hans Sarpei (Ex-Profi u.a. in Wolfsburg, Leverkusen und auf Schalke) war in der vergangenen Saison an den FK Senica (Slowakei) ausgeliehen und sollte im Sommer eigentlich abgegeben werden. Das klappte zwar nicht. Dafür jetzt die Berücksichtigung bei den Profis, mit der nicht zu rechnen war. Der 20-jährige Defensivmann konnte im Training auf sich aufmerksam machen. Sarpei gehöre zu den "Spielertypen, die mehrere Positionen spielen können". Was ihn angesichts der aktuellen Personalsituation zurück ins Blickfeld gespült hat.

Das Wort Normalität schien Florian Kohfeldt auf der Zunge zu liegen, kam ihm letztlich aber nicht über die Lippen. Dabei würde dieser Begriff vielleicht am treffendsten ausdrücken, worauf Kohfeldt bei seiner Einordnung des Erfolgs gegen Hertha hinauswollte. "Wenn wir wirklich unser Ziel erreichen wollen", hob der Werder-Coach an - also einen europäischen Wettbewerb - "dann muss das Gezeigte ein Stück weit unser Anspruch sein" und "kein Grund, durchzudrehen". Sondern eben ganz normal, wenn auch wohlgemerkt nicht selbstverständlich.

Hinter der bis dato besten Saisonleistung stecke "kein Geheimnis", hält denn auch Kapitän Max Kruse fest, sondern: "Wir haben endlich mal das auf den Platz gebracht, was wir trainiert haben und was uns auch über weite Strecken der Rückrunde ausgezeichnet hat." Ein Auftritt also, der absolut Anerkennung verdient. Der aber nach Ansicht der Beteiligten keiner großen Reden wert sein sollte, sondern perspektivisch eher Regel als Ausnahme. Kohfeldt: "Wir müssen jetzt gut regenerieren und in Stuttgart so weitermachen."

So wenig Aufhebens die Grün-Weißen um die Momentaufnahme machen wollen, so sehr dürfte diese die Konkurrenz aufhorchen lassen. Schließlich wirkt der derzeitige Bremer Höhenflug wie die Folge einer zusammenhängenden Entwicklung seit Kohfeldts Antritt im vergangenen November. In der Rückrundentabelle belegte Werder schon Rang 5 und hat sich nun vorerst auf einem Champions-League-Platz eingenistet. "Gegen die Hertha hatten wir jetzt zum ersten Mal ein nominelles Spitzenspiel", sagt Kruse, "das haben wir uns erarbeitet und auch verdient. Wir wollten das mitnehmen und zeigen, dass mit uns zu rechnen ist." Unübersehbar ist speziell das spielerische Potenzial der Bremer, zu dem auch Nuri Sahin trotz punktueller Zweikampfschwächen beim Startelfdebüt auf Anhieb beitrug. Mit zwei herausragend getimten Standards leitete der Ex-Dortmunder beide Tore vor der Pause ein. "Nuri hat gewaltige Qualität", urteilt Kruse, "das wissen wir nicht erst seit Dienstag. Wir brauchen Spieler wie ihn. Denn die Qualität darf nicht abfallen, egal wer auf dem Platz steht."

In der Tat fand Kohfeldt einen idealen Mix aus seinen zahlreichen Möglichkeiten. Der immense Konkurrenzkampf, so der Coach, sorge zudem bei jedem Einzelnen für "eine natürliche Geilheit". Bei zugleich vorbildlichem Teamgeist. Kohfeldt: "Dass Milot Rashica, der nicht im Kader war, in der Kabine wartet, um den Jungs zu gratulieren, ist auch nicht normal. Aber diesen Spirit müssen wir haben." Damit der "Spitzen-Tanz", mit dem die Stürmer Kruse und Harnik ihre Tore feierten, an der Weser zum Standard wird.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen VfB Stuttgart und Werder Bremen ist am 29.09.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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