Willkommen auf www.bundesliga-livestream.de
Mönchengladbach gegen Eintracht Frankfurt im Livestream am 26.09.2018
Mittwoch, 26. September 2018

Der Ausfall aller Systeme in der Defensive hatte sich nicht gerade angedeutet. In Dieter Heckings 4-3-3 blühte Borussia zu Saisonbeginn auf, zeigte teilweise Fußball aus der Feinkostabteilung. Die Bauchlandung in Berlin kam nun ein wenig unverhofft. "Das Spiel hätte sogar 8:5 ausgehen können", grübelte Verteidiger Matthias Ginter. "Alle vier Gegentore sind viel zu einfach gefallen, da waren wir nicht wach." Oder auch: zu naiv, zu grün.

Von Anfang an, so der Nationalspieler, "war diesmal der Wurm drin. Wir haben Hertha förmlich eingeladen, und schon unsere Führung war glücklich, davor hätten wir bereits zurückliegen können." Selbst das unverhoffte 1:0 durch Thorgan Hazards Elfmeter gab den Borussen keine Sicherheit. "Es fühlte sich an, als seien wir ständig in Unterzahl gewesen, auf den Flügeln, und im Zentrum auch", wunderte sich Ginter, "fast so, als wäre Hertha mit 13 Mann auf dem Feld."

Die Reifeprüfung also nach feinem Saisonstart bestanden die Fohlen diesmal nicht. Wenig war zu sehen vom tollen Tempo- und Kombinationsfußball der ersten Wochen mit den Heimsiegen gegen Leverkusen und Schalke; mit ziemlich einfachen Mitteln zwang Hertha die Borussen in die Knie. Nach einer mäßigen Saison gelang im Sommer der Neustart - oder ist Borussia doch noch nicht so weit? "Vielleicht haben wir ein bisschen gedacht, es geht von alleine so weiter", sinnierte Patrick Herrmann nach der Partie, "dabei war es praktisch eine Frage der Zeit, wann das erste Berliner Tor fällt."

Sein Ansatz: "Wir müssen abgezockter spielen und dürfen uns nicht so einfache Fehler erlauben." Das traf auch für den sonst meist äußerst soliden Nico Elvedi zu, der nach seiner Blinddarm-OP gegen Schalke noch ein ordentliches Comeback gefeiert hatte. Diesmal fand er überhaupt keine Bindung, blieb aber im Gegensatz zum ebenfalls indisponierten Tony Jantschke auf dem Platz.

Dort verblieb zur Überraschung vieler Beobachter auch Patrick Herrmann. Dessen Attacke mit gestrecktem Bein gegen Marko Grujic, der sich einen Bänder- und Kapselriss zuzog, hätte zwingend mit Rot geahndet werden müssen. "Es war keine böse Absicht, das hat wohl auch der Schiedsrichter registriert und es zum Glück bei Gelb belassen", sagte Gladbachs Flügelspieler hinterher. "Ich wollte den Ball spielen, komme den Bruchteil einer Sekunde zu spät und habe ihn dann leider Gottes getroffen." Kurios: In Berlin hatte sich Herrmann selbst vor knapp zwei Jahren ebenfalls schwer verletzt, als er sich bei einem Foul von Vedad Ibisevic einen Syndesmose- und Außenbandriss zugezogen hatte.

Diesmal war Herrmann ein belebendes Element; denkbar, dass er am Mittwoch gegen Frankfurt länger mitmischen darf, wenn Hecking womöglich - zumindest für Kurzeinsätze - auch wieder auf Lars Stindl (Sprunggelenk) und Raffael (Wadenprobleme) zurückgreifen kann, die kurz vor ihrem Comeback stehen.

Das gilt auch für WM-Teilnehmer Michael Lang, der sich im Trainingslager am Tegernsee einen Außenbandriss zugezogen hatte. Der Schweizer könnte rechts in der Viererabwehrkette anstelle seines Landsmannes Elvedi übernehmen und sein Gladbach-Debüt feiern; eine weitere Option ist der junge Jordan Beyer.

Den Herbstanfang konnte man diesen Sonntag in Frankfurt nicht nur auf dem Kalender ablesen, sondern auch spüren. Es stürmte und regnete phasenweise heftig. Trotz des teilweise tiefen Rasens wollte die Eintracht an zuletzt positive Ereignisse anknüpfen. Die Verkündung des 60 000. Vereinsmitglieds - nun Platz 6 in der Bundesliga - passte ins Bild. "Dass wir diese Marke ausgerechnet kurz vor unserem Heimspiel gegen Leipzig geknackt haben, ist nicht frei von einer gewissen Pikanterie", schickte Vorstand Axel Hellmann eine Spitze Richtung des Gegners, der als einziger Bundesligist nicht auf eine breite, mitbestimmende Mitgliederschaft abzielt. Das Team sollte nachlegen.

"Der Sieg hat uns auf alle Fälle gutgetan, fürs Selbstwertgefühl und fürs Selbstvertrauen", hatte Adi Hütter nach dem 2:1-Überraschungscoup in der Europa League bei Marseille gesagt. Die Niederlagen in Dortmund (1:3) und gegen Bremen (1:2) seien unglücklich gewesen, analysierte der Eintracht-Coach: "Der Kampf hat immer gestimmt, auch das Zweikampfverhalten und die taktische Disziplin. Uns fehlen aber noch die letzten 10, 15 Prozent. In Marseille war ich beeindruckt, das könnte eine Initialzündung sein."

Dennoch änderte Hütter seine in Frankreich erfolgreiche Elf. Personell - Gelson Fernandes spielte für den noch einmal rotgesperrten Jetro Willems, Luka Jovic für den wegen leichter muskulärer Beschwerden geschonten Lucas Torro -, aber vor allem taktisch. Erstmals seit dem blamablen Pokal-Aus in Ulm (1:2) setzte Hütter wieder auf eine Dreierkette in der Abwehr und die Doppelspitze Jovic/Sebastien Haller - beide Angreifer agierten variabel und harmonierten gut. Überraschend fungierte Außenstürmer Filip Kostic (Foto) in Abwesenheit der Spezialisten Willems und Taleb Tawatha (Rückenprobleme) als linker Offensiv-Außenverteidiger. Vor allem die Maßnahme, Makoto Hasebe wieder als Abwehrchef aufzubieten, erwies sich als positiv. Der Japaner punktete mit gewohnter Ruhe am Ball, Übersicht und Zweikampfstärke, verlieh dem Team Sicherheit. Und Fernandes, ein ganz anderer Spielertyp als Hasebe, belohnte sich beim 1:0 für seine enorme Lauffreude, als er den Abpraller nach Hallers Kopfball verwertete.

Das ganze Team agierte nach vorne griffiger und gefährlicher, nachdem die Eintracht mit nur acht Torchancen und 20 Torschüssen nach drei Ligaspielen noch für zwei Minuswerte gesorgt hatte. Allein in der ersten Halbzeit erspielte sich das Hütter-Team vier Chancen.

Alles schien auf bestem Wege - ehe Kostic RB zurück ins Spiel brachte. Bei seinem tölpelhaften Handspiel zeigte er - offensiv schwungvoll - dass er als Verteidiger im eigenen Strafraum bei allem Bemühen auf fremder Position nicht so gut aufgehoben ist. Doch zu viel Mut von Hütter? Auch das von den Fans frenetisch gefeierte Liga-Saisondebüt von Ante Rebic sowie die Eintracht-Premiere von Allan brachten nicht mehr den Sieg. Mit vier Punkten nach vier Spielen bleibt es für die Eintracht in der Liga dann doch eher ungemütlich.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt ist am 26.09.2018, um 20:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Watch free Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt online free September, 2018 - Information of the Bundesliga match between Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt will be play at September 26. We hope The fans of both team can enjoy with the live score preview, recaps and highlights here. So where can i watch Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt online video streaming free / live stream? here you can watch this match on these sites. Source Video from Justin TV, Ustream, P2P, Sopcast, bwin and no survey. So stay tune in this site for enjoy and watch Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt.

 
Bundesliga Live Stream © 2016 - Some rights reserved.