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Deutschland gegen Schweden im Livestream am 23.06.2018
Samstag, 23. Juni 2018

Die morgendlichen Jogger auf der Promenade von Sotschi staunten am Mittwoch nicht schlecht über den prominenten Zeitgenossen, der ihnen da frühmorgens entspannt entgegenschlenderte. Im dunklen Shirt, schwarzen Shorts, weißen Sneakers und natürlich mit Sonnenbrille beschritt Joachim Löw um acht Uhr den bereits von Urlaubern reichlich gesäumten Laufsteg, genoss die schon warmen Sonnenstrahlen und den Blick aufs Schwarze Meer, stand auch bereitwillig für ein Selfie bereit. Exakt an jenem Ort, an dem er vor einem Jahr seinen wagemutigen Turnierplan zum Gewinn des Confed-Cup entwickelte, sollten die von Kameramännern und Fotografen sicher nicht zufällig eingefangenen Bilder vor allem eines ausdrücken: Löw nimmt die Rolle des Krisenmanagers, in die er nach dem völlig missglückten Auftakt gegen Mexiko viel früher als bei dieser WM erwartet gedrängt wurde, bereitwillig an. Und er glaubt, dass er die bedrohliche Lage im Griff hat.

Ob die zur Schau gestellten Bilder der Realität entsprechen, wird sich am Samstag zeigen, wenn für den Weltmeister bereits die zweite Gruppenpartie gegen die Schweden zum ersten Endspiel wird. Die Situation ist schwer wie nie in der nunmehr zwölfjährigen Amtszeit dieses Fußballlehrers in verantwortlicher Rolle. Zwar gab es in den bislang fünf großen Turnieren unter Löws Regentschaft immer einen Moment, an dem die deutsche Mannschaft frühzeitig zu scheitern drohte, doch nie stand sie schon nach dem ersten Turnierspiel am Scheidepunkt, nie war die Fallhöhe so hoch wie diesmal. Bei der EM 2008 drohte nach dem 1:2 gegen Kroatien der Vorrunden-K.-o., den Michael Ballack mit seinem Freistoßtreffer zum 1:0 gegen Österreich abwendete. Ähnlich war die Ausgangslage bei der WM 2010, als nach dem 0:1 gegen Serbien Mesut Özil mit dem 1:0-Siegtreffer gegen Ghana das Weiterkommen sicherte. Und 2014 wäre die deutsche Elf im Achtelfinale beinahe gegen Algerien blamabel gestrauchelt, wenn nicht Manuel Neuer als Überflieger die Verlängerung erzwungen und am Ende den 2:1-Erfolg festgehalten hätte.

Die danach erfolgten internen Aussprachen und vor allem Löws personelle Korrekturen wurden später einhellig als die Schlüsselmomente auf dem Weg zum Titelgewinn bezeichnet. Der Bundestrainer hatte im Viertelfinale gegen Frankreich den Möchtegern-Mittelfeldspieler Philipp Lahm zurück auf die rechte Abwehrseite beordert und mit Per Mertesacker einen seiner Lieblingsschüler aus der Mannschaft genommen. Er hatte mit zwei unpopulären Entscheidungen entscheidend zur Stabilisierung der Mannschaft beigetragen.

Und diesmal? Noch ist lange nichts verloren. Noch hat der Weltmeister, wie Löw richtigerweise sagt, alles selbst in der Hand. Doch die Situation ist weitaus bedrohlicher als vor vier Jahren in Brasilien, weil die Probleme grundlegender sind. Löw und seinem Personal dämmerte in der Aufarbeitung der Zurechtstutzung durch die mutig-kampfstarken Mexikaner, dass sie in den letzten sieben Monaten Staub angesetzt haben, der sich nicht durch ein mit reichlich Freizeit durchsetztes Fünf-Sterne-Wohlfühltrainingslager in Südtirol so einfach abschütteln ließ. Die große Aussprache am Montag vor der Abreise aus Watutinki hatte nach Angaben von Beteiligten weder die Kraft eines reinigenden Gewitters noch trat dabei ein vom Boulevard unterstelltes Zerwürfnis innerhalb des deutschen Kaders zutage. Klar aber wurde, dass in der Vergangenheit zu vieles unausgesprochen geblieben war.

Ob die durch die interne Aufarbeitung geweckten Selbstheilungskräfte rechtzeitig wirken und ob der Weltmeister anders als gegen Mexiko tatsächlich wieder geschlossen und kampfbereit auftritt, muss sich zeigen und hängt auch von Löws Reaktion ab. Dem Bundestrainer widerstreben große Umbaumaßnahmen. Fast schon trotzig wirkte seine Bemerkung, er werde "schon mal gar nicht" seinen Plan über den Haufen schmeißen. Allerdings dämmert Löw auch, dass er sein bislang übergroßes Vertrauen in die altbewährte Weltmeister-Riege überdenken muss. Und dass seine künftigen Matchpläne besser funktionieren sollten als gegen Mexiko. Auch für Löw ist schon jetzt jedes WM-Spiel ein Finale.

Es ist ja ein Leichtes, auf einen einzutreten, auf dem eh schon so viele rumtrampeln. Mario Basler hat sich da nicht zum ersten Mal in unerträglicher Weise hervorgetan, als er am Montagabend in der ARD unter dem Gelächter der Zuschauer die Körpersprache von Mesut Özil mit der eines toten Frosches verglich. Baslers Errungenschaften für die deutsche Nationalmannschaft sind mit zwei Toren in 30 Länderspielen arg überschaubar. Sein größter Verdienst war vielleicht, dass er bei der EM 1996 nach einem Trainingszweikampf mit Christian Ziege noch vor dem ersten Gruppenspiel angeschlagen abreiste und so dem deutschen Triumph in Wembley nicht im Wege stehen konnte.

Mesut Özil hat in 91 Länderspielen 23 Tore und 39 Assists beigesteuert, er bestritt seit dem 4:0 gegen Australien am 13. Juni 2010 im südafrikanischen Durban alle 26 WM- und EM-Spiele unter Joachim Löw in Deutschlands Anfangsformation. Kurzum: Özil hat, was seine sportliche Bewertung betrifft, mehr Wertschätzung verdient, als ihm von Basler, Lothar Matthäus und auch von weiten Teilen der Öffentlichkeit derzeit entgegengebracht wird.

Ins Abseits hat sich der auf dem Platz so filigrane Mittelfeldspieler freilich selbst gestellt durch sein schwer verständliches Verhalten in der Erdogan-Affäre. Dass dieses Thema auch nach einem Monat noch immer nicht aus der Welt ist, wird innerhalb des DFB und auch innerhalb der Mannschaft vor allem Özil selbst angelastet, weil dieser anders als der sichtlich um Schadensbegrenzung bemühte Ilkay Gündogan keinerlei Anstalten unternahm, den Brandherd zu löschen. Özil hat sich fürs eiserne Schweigen entschieden. Ob aus eigenem Antrieb oder auf Anraten jener Menschen aus seinem Umfeld, die ihn schon bezüglich des Treffens mit dem türkischen Präsidenten falsch beraten hatten, ist unklar. Özil verkennt jedenfalls, dass sein Schweigen auch ein Statement ist. Nämlich das, dass er sich im DFB-Trikot nur seinen Spielkameraden sowie dem Trainer- und Betreuerstab verantwortlich und zugehörig fühlt. Sonst niemandem.

In der DFB-Spitze sieht man dies natürlich nicht gern. Von einer knallharten Reaktion in Form eines Rauswurfs noch vor der WM hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel aus gutem Grund abgesehen. Es wäre gegen den Willen von Joachim Löw gewesen, und außerdem bestand da ja noch die Hoffnung, es werde sich mit dem WM-Start alles doch noch gütlich einrenken. Wenn Özil schon nicht reden wolle, so Grindel, dann solle er sich bitte schön wenigstens auf dem Platz "für Deutschland einsetzen". Dass der DFB-Chef das Spannungsverhältnis zwischen Özil und Teilen der Fußball-Nation auch nach der WM tatenlos verfolgt, ist schwer vorstellbar. Und da sich Özil bislang komplett uneinsichtig zeigt, deutet vieles darauf hin, dass diese WM zu seiner Abschiedstour im Nationaltrikot wird.

Löws Hoffnung, sein Lieblingsschüler könne den Wirbel um seine Person einfach so abstreifen, wurde gegen Mexiko nicht erfüllt. Özil war zwar das Bemühen nicht abzusprechen, aber ihm fehlten Form und Selbstvertrauen. Er verlor 86 Prozent seiner Zweikämpfe, mehr als jeder andere - unter anderem auch jenen im eigenen Strafraum gegen Hirving Lozano vor Mexikos Siegtreffer. Offensiv hatte Özil zwar eine Passquote von 92 Prozent, dies aber vor allem deshalb, weil er sein Handeln weitgehend auf Sicherheits-Querpässe beschränkte und kaum einmal das Risiko eines Zuspiels in die Tiefe wagte. Kurzum: In der Verfassung vom Sonntag ist Özil keine Hilfe, wobei sich die Frage stellt, ob tatsächlich die Erdogan-Affäre für sein Formtief ausschlaggebend ist. Wegen Rückenproblemen und einer Knieprellung hatte Özil in den sieben Wochen (!) vor dem Mexiko-Auftritt lediglich 76 Testspiel-Minuten gegen Österreich bestritten. Unter diesen Vorzeichen konnte man gar nicht erwarten, dass Özil auf Anhieb wieder eine tragende Rolle einnimmt.

Wie reagiert Löw? Sollte der Bundestrainer seinem Zehner gegen Schweden das Startelf-Mandat entziehen, wäre dies sportlich zwar nachvollziehbar, aber für Özil ein höchst ungewöhnlicher Akt des Misstrauens. 84 seiner 91 Länderspiele bestritt er in der Startelf.

Anstoß für die WM Partie zwischen Deutschland und Schweden ist am 23.06.2018, um 20:00 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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