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Olympique Marseille gegen Atletico Madrid im Livestream am 16.05.2018
Mittwoch, 16. Mai 2018

Vor 25 Jahren siegte Olympique Marseille in der Champions League. Seither ist viel passiert, die Passion für den Klub aber geblieben. Ein Eckball in der 43. Minute. Abedi Pelé schaut und flankt, Basile Boli springt und köpft. Das Tor zum 1:0 gegen den AC Mailand hievt Olympique Marseille auf den europäischen Fußball-Gipfel. Champions-League-Sieger! Am 26. Mai 1993 gehen Größen wie Rudi Völler, Didier Deschamps, Fabien Barthez oder Marcel Desailly im Münchner Olympiasta-
dion in die Klub-Geschichte ein.

25 Jahre ist das nun her. Und bis heute konnte es den Marseillais kein anderer französischer Klub gleichtun. Nicht einmal Paris St. Germain. Da genügten auch all die Geldflüsse aus Katar nicht. Die OM-Fans verbindet mit dem Klub aus der Hauptstadt eine gepflegte Feindschaft. Olympique gegen PSG - dagegen erscheint das Revierderby zwischen Schalke und Dortmund dann und wann wie ein Kindergeburtstag.

Marseille auf dem Gipfel. Das war immer der Anspruch an der Cote. Erst recht nach dem Triumph in München. Olympique war das Flaggschiff des französischen Fußballs. Olympique war das, wovon Bernard Tapie immer geträumt hatte. Wofür er als Präsident immer alles tat, alles gab. Der Unternehmer Tapie, übrigens in Paris geboren, war ein umtriebiger Selfmade-Man, der einst mit dem Verkauf von Fernsehern anfing, um dann 1979 mit seiner Groupe Bernard Tapie marode Firmen aufzukaufen, mit der Hilfe einer großen Bank zu sanieren und daraufhin weiterzuverkaufen.

1990 erwarb er zudem die Aktienmehrheit des deutschen Sportartikel-Riesen Adidas. Olympique Marseille übernahm er bei seinem Beutezug 1985 als Präsident. Und investierte für damalige Verhältnisse im ganz großen Stil. Er holte die besten Spieler Frankreichs und lockte internationale Stars an, wie die Deutschen Karlheinz Förster, Klaus Allofs, Rudi Völler und Andreas Köpke, den Brasilianer Carlos Mozer, den Uruguayer Enzo Francescoli, den Engländer Glenn Waddle, den Serben Dragan Stojkovic oder den Kroaten Alen Boksic. Zeitweise wurde das Orchester so klangvoller Namen auch vom deutschen Weltmeister-Trainerduo von 1990, Franz Beckenbauer und Holger Osieck, dirigiert.

Den Triumph in der damals neu geschaffenen Champions League aber schaffte der belgische Trainer-Fuchs Raymond Goethals. Bei seinem Erfolg war der Taktiker immerhin schon 71 Jahre alt. Er hatte das Händchen für den Umgang mit den Stars, er kam mit Tapie klar, er hatte die Akzeptanz der heißblütigen Fans in der Hafenstadt am Mittelmeer. Goethals erfüllte so die lang gehegten Sehnsüchte sowohl des eitlen wie hemdsärmeligen Bosses wie auch vor allem der Anhänger.

"Droit au but", heißt es im Wappen von OM. Direkt aufs Tor. Eine Philosophie, der sich der Klub verschrieben hat. Die er lebt. Kein anderer Verein in Frankreich kann sich auf so eine große Fangemeinde stützen wie Olympique. Immerhin fiebert etwa die Hälfte aller Fußball-Anhänger im Nachbarland mit OM. Weil Olympique in Frankreich nicht nur eine Institution als Traditionsklub ist (gegründet 1899), Olympique ist hingebungsvolle Passion, Leidenschaft, Identifikation und Liebe. Der Triumph von 1993 wurde tagelang von der Canebiere bis zum Vieux-Port, dem alten Hafen, gefeiert. Marseille am Ziel seiner Träume, Tapie endlich angekommen, wo er mit dem Klub immer hinwollte.

An der Verehrung der Protagonisten hat sich auch 25 Jahre später nichts geändert. Der Triumph ist wie in Stein gemeißelt. Die Erinnerung daran konnte nichts erschüttern. Trotz aller späteren Erkenntnisse blieben alle Beteiligten von 1993 unantastbar. Legenden - Marseille vergisst seine Helden nie. Selbst Bernard Tapie mit seinen kriminellen Verfehlungen, für die er gar ins Gefängnis musste, und seinen politischen Niederlagen stand immer wieder auf. Als der ehemalige Minister (unter Francois Mitterand) und heutige Besitzer der Tageszeitung La Provence im September 2017 seine Krebserkrankung öffentlich machte, ließ die Reaktion bei Olympique nicht lange auf sich warten.

Eine Woche später stand das imposante Stade Velodrome anlässlich des Heimspiels gegen Toulouse wie ein Mann hinter Tapie. Riesige Banderolen mit Aufschriften wie "Unterstützung für den Boss", "Bernard bleibt immer der Erste" oder "Nur Mut Nanard, wir sind bei dir" schufen ein einmaliges Gänsehaut-Ambiente. Für einen Mann, der den Klub und sein eigenes Leben über 20 Jahre hinweg durch Prozesse an den Rand des Ruins gebracht hatte.

In Marseille wird Tapie weiter verehrt und geliebt. Er steht sinnbildlich für Spaß und den Erfolg von vier Meisterschaften in Folge. Von 1989 bis 1992. Der fünfte von 1993 wurde Olympique aberkannt. Weil kurz vor dem Finale von München eine Bestechungsaffäre um das Spiel in Valenciennes aufflog. Der verantwortliche Tapie musste für sechs Monate ins Gefängnis, ein Erdbeben für OM. Die UEFA schloss den Klub 1993/94 von den europäischen Wettbewerben aus, die FIFA vom Weltpokal. Und die französische Liga (LFP) beschloss die Strafversetzung in die 2. Division! Tapie verließ das sinkende Schiff im Dezember 1994, nachdem er die wertvollsten Spieler (Boksic und Desailly) zuvor noch verkauft hatte.

Zwei Jahre später war OM wieder oben. Und mit Robert Louis-Dreyfus kam 1996 ein neuer Mehrheitsaktionär. Der Adidas-Präsident päppelte den Klub auf. Mit Laurent Blanc, Robert Pires, Christoph Dugarry und Fabrizio Ravanelli. 1999, zum 100-jährigen Jubiläum, zog OM ins Endspiel um den UEFA-Pokal ein, das allerdings mit 0:3 gegen Parma verloren ging. Der erfolgreiche Geschäftsmann und leidenschaftliche Pokerspieler Louis-Dreyfus ließ nicht locker und investierte bis 2009 über 200 Millionen Euro ins Team. Eine extreme Trainer- und Spielerfluktuation verhinderte den durchschlagenden Erfolg.

Nach dem Tod von Louis-Dreyfuß (2009) übernahm die Witwe Margarita den Klub. Mit dem ehemaligen Champions-League-Sieger Didier Deschamps als Trainer kam auch der Erfolg noch einmal zurück. Nach 17 Jahren ohne Titel holte OM 2010 die Meisterschaft und den Ligacup. Doch die Instabilität um den Klub blieb. Kriminelle Banden verunsicherten die Profis durch Auto-Diebstähle und Einbrüche. Das schreckte auch potenzielle Käufer ab. Auch Margarita Louis-Dreyfus wollte irgendwann nicht mehr investieren.

Seit Oktober 2016 ist nun der Amerikaner Frank McCourt neuer OM-Besitzer. 118 Millionen Euro machte er in den ersten beiden Transferperioden locker, versprach 200 Millionen für vier Jahre. Mit Rudi Garcia installierte er einen neuen Trainer, Andoni Zubizarreta (zuvor Barca) engagierte er als Sportdirektor. Das "Lifting" des amerikanischen Geschäftsmannes hauchte der Legende neues Leben ein. Nationalspieler Dimitri Payet wurde von West Ham zurückgeholt. Es folgten Akteure wie Adil Rami, Luiz Gustavo und Steve Mandanda.

Olympique de Marseille hat wieder Fahrt aufgenommen. "Wir sind stolz auf die neue Mannschaft", sagt Präsident Jacques-Henri Eyraud, "wir haben das Gleichgewicht zwischen Alt und Jung gefunden." Nun will OM die Europa League gegen Atletico Madrid in Lyon gewinnen. Um dafür eine neue Leidenschaft zu entfachen, beklagte sich Abwehrchef Adil Rami schon mal wegen der bisher fehlenden Unterstützung in Frankreich. "Aber Marseille ist ein Staat im Staat."

Anstoß für die Europa League Partie zwischen Holstein Kiel und Braunschweig ist am 13.05.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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