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Hamburger SV gegen Mönchengladbach im Livestream am 12.05.2018
Samstag, 12. Mai 2018

Die Idee, dass Volksfeststimmung im Überlebenskampf befreiend sein könnte, kam Christian Titz zum Wochenanfang. "Viele Spieler waren niedergeschlagen", hatte der HSV-Coach Folgen des 0:3 in Frankfurt ausgemacht. Also machte er die Tore am Donnerstag nicht wie üblich zu, sondern öffnete sie. 2000 Fans kamen zum Training in den Volkspark und erzeugten bisweilen Gänsehaut-Atmosphäre, auch die Familien der Profis waren eingeladen, Dennis Diekmeier etwa tollte nach der Einheit mit seinen Kindern über den Platz. "Kinder können ihre Väter unterstützen in solchen Tagen", sagt Titz. Es sind Aktionen wie diese am Vatertag, die im Aufsichtsrat und Vorstand des HSV zu diesem Entschluss geführt haben: Der 47-jährige Mannheimer erhält einen neuen Cheftrainer-Vertrag, ganz gleich, wie das Finale gegen Mönchengladbach ausgeht.

"Aufsichtsrat und Vorstand sind sich einig, dass die Zusammenarbeit mit Christian Titz ligaunabhängig fortgesetzt werden soll", erklärt Aufsichtsratsboss Bernd Hoffmann, Informationen zur Laufzeit aber gibt es noch keine. Der Grund: Die Modalitäten werden erst noch geklärt. "Zur Finalisierung werden wir uns nach der Saison zusammensetzen."

Hoffmann hatte am Donnerstagmorgen einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen, da sich mit Rouven Schröder sein Wunschkandidat für den Posten des Sportvorstandes überraschend zu Mainz 05 bekannt hatte. Ursprünglich war es Hoffmanns Plan, zunächst diese Position und dann die des Trainers zu besetzen. Da der amtierende Vorstand Frank Wettstein, der Direktor Sport Bernhard Peters und Hoffmann in ihren Einschätzungen über Titz aber einig sind, haben sie diese Entscheidung nun vorgezogen, um auch in Gesprächen mit potenziellen Spielern eine gewisse Stabilität demonstrieren zu können.

Titz freut sich über das Vertrauen, berichtet von "sehr guten Gesprächen". Vor allem aber will er noch das Wunder wahrmachen. Mit seiner Art, Fußball zu vermitteln, Menschen zu führen und mitzunehmen, hat er das Vertrauen gewonnen, sein Ziel aber noch nicht erreicht. Sein Glaube daran ist ungebrochen. Und seit dem Vatertag noch ein Stückchen größer geworden.

Er habe die Fans am Donnerstag ins Boot geholt, "weil ich mir einfach nicht anmaßen will, dass nur ich allein meine Spieler wieder hochziehen kann. Wir brauchen Lockerheit und Rückhalt. Dass sie spüren konnten, dass die Leute an sie glauben, gibt ihnen richtig Selbstvertrauen". Sein Eindruck von der imposanten Rückendeckung ist dieser: "Es zeigt die große Leidenschaft für den HSV, das macht diesen Verein aus. Mein Gedanke war: ich würde am liebsten jetzt sofort ins Stadion gehen und spielen."

Dass es trotz der Unterstützung nicht reichen könnte, wenn Köln, einen eigenen Sieg vorausgesetzt, nicht hilft, kalkuliert Titz ein. Und versucht dennoch, die positiven Gedanken hervorzuheben. "Wer hätte vor sieben Wochen gedacht, dass wir am letzten Spieltag überhaupt noch die Chance haben. Da ging es in den Augen der meisten darum, dass wir überhaupt mal wieder ein Spiel gewinnen, dass wir einen guten Abschluss haben. Deshalb überwiegen bei mir die positiven Gedanken an die Möglichkeit, die wir immer noch haben." Titz selbst, das steht seit Donnerstag fest, hat seine persönliche Chance für sich genutzt. Jetzt will er auch die Restchance des HSV auf einen Ligaverbleib über die Relegation wahren.

Die Borussia am letzten Spieltag in Hamburg - da werden automatisch die Erinnerungen an 2011 wach. Im "Endspiel" vor sieben Jahren ging es nicht für den HSV, sondern für die Fohlen um den Klassenerhalt. Das 1:1 reichte zumindest für die Relegation, über die sich Gladbach anschließend rettete und die im Rückblick den Ausgangspunkt für den folgenden Höhenflug bildete. Am Samstag ist es der Hamburger SV, der zittert - während die Borussen ihrerseits auf ein zweites Happy End in der Hansestadt setzen; dieses Mal heißt es Europacup. "Wir wissen, dass es mit Europa schwer wird. Unsere Chance ist nicht allzu groß, und wir sind auf die Hilfe anderer Mannschaften angewiesen. Aber wir wollen mit einem Sieg in Hamburg die Voraussetzung erfüllen, damit es mit dem Europacup doch noch klappt", sagt Thorgan Hazard.

Der Belgier geht als Gladbachs Tor-Torjäger und Top-Scorer ins Saisonfinale und wird zumindest seine klubinterne Spitzenposition in der Scorerwertung nicht mehr verlieren. Hazard liegt mit zehn Toren und sechs Assists vor Raffael (9/2) sowie Lars Stindl (6/4). Zum ersten Mal in seiner mittlerweile vierjährigen Bundesligakarriere schließt er dabei eine Spielzeit im zweistelligen Trefferbereich ab. "Die Bilanz von zehn Toren ist okay. Das ist eine gute Zahl. Aber andererseits bin ich auch nicht ganz zufrieden. Es hätten durchaus schon 15 Tore sein können. Die Chancen waren vorhanden", zeigt sich Hazard selbstkritisch. Vor der Saison, erzählt der Offensivmann, hätte er sich mit Sportdirektor Max Eberl zusammengesetzt und als persönliche Zielsetzung für die Saison zehn Tore und zehn Vorlagen vereinbart. Teil zwei der Abmachung wird er selbst mit einer Gala in Hamburg wohl nicht mehr erfüllen können.

Seine über die vier Jahre stetig gestiegenen Scorerwerte sind nur ein Aspekt, an dem man Hazards Entwicklung festmachen kann. In dieser Saison spielte der Nationalspieler so viel wie nie (33 Ligaeinsätze, 2862 von 2970 möglichen Minuten), gerade er, der in der Vergangenheit häufiger unter Verletzungen litt, kam im Gegensatz zum Großteil des Kaders nahezu ohne Blessuren durch. Hazard übernahm mehr Verantwortung, was sich auch darin widerspiegelt, dass er die Rolle des Elfmeterschützen fest übernommen hat. Auf die Liga bezogen zieht kein Bundesligaprofi mehr Sprints an als der Rechtsfuß. Und auch in der Kategorie der "Dauerläufer" steht er unter den Top 3: Mit bisher 371,1 Kilometern Gesamtlaufleistung liegt er nur knapp hinter Maximilian Eggestein aus Bremen (371,6) und Augsburgs Philipp Max (372,6). "Ich habe in dieser Saison den nächsten Schritt nach vorne gemacht", sagt Hazard. "Aber ich habe mein Maximum noch nicht erreicht."

In Gladbach hoffen sie, dass ihr flinker Flügelmann seine positive Entwicklung am Niederrhein fortsetzt. Dass Hazard (Vertrag bis 2020) andererseits im Fokus europäischer Top-Klubs steht und durch eine WM-Teilnahme noch mehr ins Blickfeld rücken könnte, ist den Borussen ebenfalls klar. Doch das Thema steht erst mal hinten an: Jetzt zählt nur Hamburg.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen dem Hamburger SV und Mönchengladbach ist am 12.05.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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