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Atletico Madrid gegen FC Arsenal im Livestream am 03.05.2018
Donnerstag, 3. Mai 2018

Zum Abkühlen auf die Tribüne. Bei Atleticos Diego Simeone haben Ausraster Konjunktur. Der gegen Arsenal war nur einer von vielen. Wie denn jetzt? "Ich fühle mich nicht gut wegen meines Platzverweises, obwohl solche Situationen eben passieren können. Es geht ja alles so schnell auf dem Platz. Und ich weiß, dass ich mich in dieser Hinsicht bessern muss. Aber Worte sind jetzt überflüssig, sie machen es auch nicht besser." Sagt Diego Simeone, der Trainer, viele sagen Guru, von Atletico Madrid mit Blick auf seinen Ausraster im Halbfinal-Hinspiel der Europa League vergangene Woche in London beim FC Arse-nal (1:1). Was im Klartext wohl bedeutet: Ein Rückfall ist nicht ausgeschlossen. Es war ja auch nicht das erste Mal, dass Simeone vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt wurde. Genauer gesagt war es schon die sechste Hinausstellung, seit der 48-Jährige die Colchoneros im Dezember 2011 trainiert - zuletzt traf es ihn im Januar im Rückspiel des Pokal-Viertelfinals beim FC Sevilla, wo Atletico mit 1:3 verlor und ausschied. Immerhin: Da musste er erst zehn Minuten vor dem Ende die Fahnen streichen.

Gegen Arsenal geschah es schon zehn Minuten nach dem Anpfiff. Die Nerven liegen eben bisweilen blank beim wilden Argentinier. Dass er bei Heimspielen seines Teams das Stadion mit wild fuchtelnden Armen zum Fanatismus anstachelt, ist ja schon Folklore. Aber es ist oft auch nur das Vorspiel zum Exzess. Wie im gegen Real Madrid verlorenen Finale der Königsklasse 2014, als er auf den Platz rannte, um Reals Raphael Varane zu "belehren". Nur drei Monate später ging er während des gegen Real gewonnenen spanischen Supercups den Schiedsrichter tätlich an und applaudierte noch hämisch - acht Spiele Sperre. 2016, gegen Malaga, warf er (oder jemand anderes von der Atletico-Bank? Es wurde nie so ganz klar.) einen Ball aufs Spielfeld, um einen Konter zu stoppen. Es war der Ligaauftritt vor dem Hinspiel im Halbfinale der Champions League gegen den FC Bayern, weshalb das Spiel besonders im Fokus stand - und die unsportliche Aktion um die Welt ging.

Der Kommentar von Schiedsrichter Mateu Lahoz ging in die Ligageschichte ein: "Cholo, ich muss dich leider rauswerfen." Da war er wieder, der berühmte Spitzname, den sie dem Trainer schon vor dreißig Jahren als Jungprofi verpasst hatten - weil es bei seinem Klub Velez Sarsfield in Buenos Aires in den 50er Jahren schon einmal einen Profi namens Simeone gegeben hatte. Der war "Cholo" genannt worden, womit sie am Rio de la Plata Leute titulieren, die rein äußerlich wie Bewohner der Andenregion wirken: klein, gedrungen. Trifft nur zum Teil auf Diego Simeone zu, ist dem argentinischen Volksmund aber egal. Längst ist "der Cholo" so etwas wie eine Marke. Und mit "Cholismus" wird der auf Biegen und Brechen ausgelegte Spielstil Atleticos bezeichnet, der nicht selten zu einem 1:0 führt, Simeones Lieblingsergebnis. Wie auch am Sonntag gegen Alaves in der Liga. Der Coach: "Knappe Siege sind aller Ehren wert, oder?" Dass er das Team mit seinen Ausrastern schwächt, müsste der Vorkämpfer wissen - zuletzt sagte es nach dem Arsenal-Spiel sogar sein eigener Innenverteidiger José Gimenez: "Die Hinausstellung hat uns stark beeinträchtigt, der Schiedsrichter hätte das nicht tun müssen."

Opfermentalität - die Simeone selbst gerne kultiviert. Atletico, bei kolportierten 585 Millionen Euro Schulden mit einem Etat von 347 Millionen Euro gesegnet, hat der Lautsprecher mal als "Robin Hood" Spaniens verklärt - im Vergleich zu den (noch) reicheren Barca und Real. Dabei hat Atletico seinen Haushalt, der 2011 bei der Ankunft des Heilsbringers noch bei 130 Millionen Euro lag, seither um 167 Prozent gesteigert. Diesen Donnerstag nun will der Coach ins Finale. Ein Heimsieg, und die Sache wäre durch. Simeone sagt: "Das wird ein Hexenkessel." Und: "Solange sich Atletico sportlich steigern kann, bleibe ich." Dass er mit Abwanderungsgedanken kokettiert, verzeihen sie ihm. Seine Bilanz ist angesichts der Giganten Barca und Real ja auch fast makellos: 2012 holte er die Europa League (gegen Bilbao), es folgten der europäische Supercup gegen Chelsea sowie 2013 der Pokal gegen Real. Zweimal erreichte man das Finale der Champions League. Und vor allem: 2014 wurden die Rot-Weißen Meister. Nachdem Atletico im Herbst in der Königsklasse gescheitert war, tönte Simeone sogleich: "Dann wollen wir jetzt eben die Europa League gewinnen." Gegen Arsenal sitzt der Coach nun also mal wieder oben auf der Tribüne. Sein Geist aber wird wie ein Derwisch an der Seitenlinie toben.

Das Match bei Atletico Madrid am Donnerstagabend wird Arsene Wengers 216. im Europacup als Trainer des FC Arsenal. Wird es nach dem unbefriedigenden 1:1 im Hinspiel auch sein letztes - zumindest mit diesem Klub? Oder gelingt der 111. Sieg, oder wird es das 49. Remis mit mindestens zwei eigenen Treffern? Dann darf der Franzose in Lyon nicht nur von seinem ersten internationalen Triumph träumen, sondern dann hätte er sein Ziel, die Gunners zum Abschied doch zurück in die Königsklasse geführt zu haben, erreicht. Endet jedoch die Reise mit diesem 216. Spiel für Wenger, wäre das fatal für den Klub, denn das dann feststehende Verpassen der Champions League würde auch die Suche nach einem renommierten Nachfolger Wengers erheblich erschweren. Jene Reise, sie begann 1997 mit einem Ausscheiden in der ersten UEFA-Cup-Runde gegen PAOK Saloniki (1:1, 0:1). Vielleicht war das damals ein Vorbote von einer wenig erquicklichen Zeit für die Gunners im Europacup unter diesem Coach. 2000, im UEFA-Pokal, und 2006, in der Champions League, setzte es jeweils Finalniederlagen gegen Galatasaray und Barca.

Für Wenger waren es die Endspielpleiten Nummer zwei und drei, nachdem er 1992 auch das Cupsiegerfinale gegen Werder Bremen verloren hatte, damals noch mit Monaco. Ohne den in der Europa League gesperrten Pierre-Emerick Aubameyang muss nun also ein positives Ergebnis in der spanischen Hauptstadt erzielt werden. Sollte das gelingen, könnte es eine magische Arsenal-Nacht werden, die zwar international angesichts zahlreicher Verabschiedungen im Achtelfinale eher selten geworden sind, die es aber durchaus gab. So zum Beispiel 2003, im November. Es war zwar nur ein Gruppenspiel in der Champions League, doch das 5:1 bei Inter Mailand ließ die internationale Presse schwärmen. Und auch Wenger gestand damals: "In meinen wildesten Träumen hätte ich mir dieses Resultat nicht vorstellen können." Doch auch diese Saison, die Arsenal national als ungeschlagener Meister beendete, reichte es nur fürs Viertelfinale, als ausgerechnet Chelsea im Londoner Derby zur Endstation wurde. Einem 1:1 an der Stamford Bridge folgte ein 1:2 in Highbury. Damals sagte Wenger, was er oft anführte: "Es gibt auch eine nächste Saison." Das gilt auch 2018/19. Aber nicht mehr für ihn als Trainer des FC Arsenal. Der Druck ist groß in Madrid.

Anstoß für die Europa League Partie zwischen Atletico Madrid und FC Arsenal ist am 03.05.2018, um 21:05 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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