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VfL Wolfsburg gegen Hamburger SV im Livestream am 28.04.2018
Samstag, 28. April 2018

Als Bruno Labbadia am Dienstag den Wolfsburger Trainingsplatz betritt, fegt ein kalter Wind über den Fußballlehrer hinweg. Stürmische Zeiten, "denen müssen wir trotzen", sagt der lächelnde Coach, der sich zehn Minuten vor der morgendlichen Einheit mit seinem Co-Trainer Eddy Sözer daranmacht, mit roten und weißen Hütchen die anstehenden Übungen vorzubereiten. Labbadia wirkt konzentriert und entspannt zugleich, er begrüßt den Platzwart mit einem freundschaftlichen Handschlag. Nach und nach trudelt seine Mannschaft auf dem Rasenplatz vor der Volkswagen-Arena ein. Jenes Team, mit dem Labbadia den Klassenerhalt bewerkstelligen soll. Dabei muss er, so will es der Spielplan, am Wochenende den HSV aus dem Weg räumen. Seinen Ex-Klub, den er vor drei Jahren noch hochemotional in der Relegation gegen Karlsruhe vor dem Abstieg rettete.

Für überbordende Emotionen hat Labbadia nun keinen Nerv. Er versucht, keine Gefühle zuzulassen. Diese Situation habe "nichts mit Herz zu tun, sondern mit Verstand. Ich will mit Wolfsburg drinbleiben, nur das zählt. Ich brauche meine Gedanken und meine ganze Kraft für den VfL". Für ihn zählt jetzt nur Wolfsburg. In seiner Wahlheimat Hamburg war der gebürtige Hesse zuletzt nur selten. Dass er beim VfL chaotischere Zustände vorfindet als einst beim HSV, damit hatte er nicht gerechnet. Ein Verein in Trümmern, Machtkämpfe und Intrigen an allen Ecken und Enden. Ein Prozess, der vor rund zwei Jahren einsetzte und bis heute nicht in den Griff bekommen wurde. Das strahlt ab. Auf alle Mitarbeiter, die nicht mehr wissen, mit wem sie worüber reden dürfen, und auch auf die Mannschaft, die das so wichtige Miteinander nicht vorgelebt bekommt.

Mittendrin Labbadia, der mit dem, was vor ihm war, nichts zu tun hat. Und der möglicherweise auch mit dem, was in der neuen Saison passiert, nichts mehr am Hut haben wird. Die Ergebnisse und Leistungen unter dem Trainer, der den VfL im Februar als Nachfolger für den zurückgetretenen Martin Schmidt übernahm, führen aktuell noch nicht zu euphorischen Gedanken an einen Neustart in dieser Konstellation. Und auch Labbadia (Vertrag bis 2019 mit vereinbarter Beendigungsoption) selbst wird sich die Frage stellen, ob die Niedersachsen dem entsprechen, was er sich unter einem professionell geführten Klub vorstellt. Vorgefunden hat er eine vor allem offensiv unzureichend zusammengestellte und von Verletzungen gebeutelte Mannschaft, bei der der Teamgeist irgendwann und irgendwo zwischen all den Irrungen und Wirrungen dieser Saison auf der Strecke geblieben ist. Wenn er denn überhaupt jemals in ausgeprägter Form existent war.

Zu verantworten hat das Olaf Rebbe. Die Tatsache, dass er nicht in Kenntnis gesetzt wurde von den Gesprächen mit dem gewünschten neuen Geschäftsführer Horst Heldt und dessen Sportlichem Leiter Gerhard Zuber, mit denen Einigkeit über eine Zusammenarbeit herrscht, ist ein klares Indiz für das geschrumpfte Vertrauen in den Sportdirektor. Gleichzeitig werfen die Geschehnisse der vergangenen Zeit die Frage auf, warum der Klub in der Personalie Rebbe öffentlich nicht längst für Klarheit gesorgt hat - in welche Richtung auch immer - und dieses Dauerthema als Unruheherd im Abstiegskampf in Kauf nimmt. Die Planungen laufen ganz offensichtlich an Rebbe vorbei. Kommen Heldt und Zuber, ist für ihn im sportlichen Bereich kein Platz mehr. Zumal an der Zukunft von Marcel Schäfer nicht gerüttelt wird. Offiziell kehrt der 33-Jährige zum 1. Juli 2019 in einer sportlich verantwortungsvoller Position zurück, in Wolfsburg wird mittlerweile selbst eine vorzeitige Rückkehr Schäfers, der noch bei den Tampa Bay Rowdies in den USA aktiv ist, keineswegs mehr ausgeschlossen.

Das alles muss Labbadia ausblenden vor dem Duell mit dem HSV. Mit dem Klub verbindet den 52-Jährigen eine Menge, freudig wird das Wiedersehen freilich nicht. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. "Ich habe immer gesagt, dass wir keinen abschreiben dürfen", betont der Trainer. "Das ist ein hartes Rennen, das hat was mit Nerven zu tun." Die Entwicklung bei seinem Ex-Klub verfolgt er zwangsläufig. Aus Erfahrung weiß er: "Manchmal setzt es Kräfte frei, wenn du nichts mehr zu verlieren hast. Dieser Verein hat Kraft, das ist ganz klar. Aber das ist nicht unser Thema."

In den knapp anderthalb Jahren zwischen seinem Aus beim HSV und dem Einstieg in Wolfsburg hat sich Labbadia weitergebildet. "Ich habe es in den Pausen zwischen meinen Trainerstationen immer so gehalten, dass ich mich in anderen Vereinen, vor allem im Ausland, umgesehen habe, um neuen Input und neue Eindrücke zu bekommen." Labbadia war in China, in Spanien, Italien, England. In Leipzig, Salzburg und in London bei Tottenham schaute er sich neue Trainingszentren an. In Wolfsburg sieht er nun: Die schönste Fassade bringt nichts, wenn dahinter das Chaos herrscht.

Jeder Frage folgt die gleiche Reaktion. Der Blick von Tatsuya Ito geht erst mal zu Philipp Langer von der Presseabteilung, ehe er antwortet. Nur einmal nicht. Was ein Abstieg für seine Karriere bedeuten würde, gerade jetzt, da er in der japanischen Heimat sogar noch mit der WM in Verbindung gebracht wird? Diesmal zögert der 20-Jährige keinen Augenblick. "Wir steigen nicht ab." Es ist genau diese Überzeugung, die sich Christian Titz wünscht vor einem Wochenende, an dem alles möglich ist: Dass die Hoffnung weiterlebt, aber auch, dass der Abstieg feststeht.

Ito hat diese Überzeugung, seit der vormalige Trainer der U 21 den Profikader übernommen hat. "Vor der Saison", sagt der Tempodribbler, "habe ich davon geträumt, eine Minute in der Bundesliga zu bekommen." Dann debütierte er im Herbst gegen Werder Bremen, "ab da war ich in der Achterbahn". Erst ganz oben, weil er mit seinen Finten direkt die Herzen der Fans eroberte, dann wieder unten in der Regionalliga, weil Bernd Hollerbach wenig Verwendung für ihn hatte. Für Titz war der Fall ganz einfach: "Manchmal reicht es, einen Jungen in den Arm zu nehmen. Ich habe ihm gesagt, du bist überragend im Eins-gegen-eins, geh einfach los und spiel die Gegner aus."

Diese Anweisung befolgt Ito verlässlich seit seinem Comeback und sagt: "Der Trainer ist wichtig für mich." Und er ist wichtig für den Coach und dessen Idee vom Fußball. "Ich verstehe, was er spielen möchte, er möchte meinen Lieblingsfußball: Wir haben den Ball, sind mutig. Für mich ist seine Taktik einfach, meine Aufgabe ist es, durchzukommen, auch mit Risiko zu spielen." Dass unter Vorgänger Hollerbach eine andere Komponente gefordert war, hatte ihm die Startelfchance genommen, ihn aber nicht zurückgeworfen: "Unter ihm war es schwierig für mich, weil ich nicht viel gespielt habe, aber ich habe mich nie hängen lassen, ich bin jeden Tag als Letzter gegangen, habe noch nach dem Training Extraschichten gemacht." Dass seit seiner Startelf-rückkehr nicht mehr wie zu Beginn nach einer Stunde wegen Wadenkrämpfen Schluss ist, führt Ito indes nicht auf eine verbesserte Fitness zurück: "Meine Werte waren auch vorher gut. Ich denke, es war eher die Anspannung, die zu den frühen Krämpfen geführt hat. Für mich war alles neu in der Bundesliga."

Im Herbst war der offiziell 1,63 Meter kleine Techniker ("Ich weiß nicht, wie groß ich bin, und will es auch gar nicht genau wissen") die große Überraschung, jetzt ist er die große Hoffnung. Weil er das gewisse Extra mitbringt. Und seinen Mut nicht nur auf dem Platz auslebt. "Es ist noch nicht vorbei", sagt Ito und rechnet vor: "Wenn wir den Rückstand in Wolfsburg auf zwei Punkte verkürzen, dann ist da wirklich noch eine Möglichkeit." In diesem Moment ist der etwas schüchterne Youngster die gelebte Überzeugung: "Wir werden zeigen, dass wir es wirklich noch schaffen können."

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen VfL Wolfsburg und Hamburger SV ist am 28.04.2018, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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