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SSC Neapel gegen RB Leipzig im Livestream am 15.02.2018
Donnerstag, 15. Februar 2018

No grazie, 29 Millionen Euro? Das sei Herr Politano nun wirklich nicht wert. Sagte Napoli-Chef Aurelio de Laurentiis zum Abschluss des Wintermarktes, und der von Trainer Maurizio Sarri gewünschte Außenstürmer blieb bei Sassuolo Calcio. Das klang in Zeiten der überdrehten Transfer-Extravaganzen erfrischend. Der Filmproduzent mag in seiner kauzig selbstherrlichen Art oft anecken und Garn über ein filziges Calcio Establishment aus dem Norden spinnen. Doch sein Projekt SSC Napoli hat er wirklich hervorragend dirigiert. De Laurentiis übernahm den Verein nach der Pleite 2004. Vom maroden Klub in Liga 3 ging es zum schuldenfreien und florierenden Betrieb, der sich in den vergangenen Jahren durchaus einen Namen in Europa machte. „Neapel hat uns zweimal arg in Bedrängnis gebracht. Sarri gehört aktuell zu den großartigsten Trainern überhaupt“, lobte Pep Guardiola nach den beiden engen Duellen in der Champions League-Gruppenphase. Das Blatt France Football nannte Napoli kürzlich „sexiest Team Europas“ und bezog sich eher auf die berauschende Spielweise denn attraktive Beine.

Im Orchester der Tabellenführer der fünf großen Ligen halten sich die Ausgaben verhältnismäßig im Rahmen. Sarri werkelt an einer eingespielten Mannschaft für die Zukunft, so stießen letzten Sommer lediglich zwei Neuzugänge für insgesamt 13,5 Millionen Euro zum Kader. Der bestbezahlte Profi Lorenzo Insigne verdient fünf Millionen Euro. Dafür würde Neymar womöglich nicht einmal zum Training erscheinen. Neapel errichtete seinen ganz eigenen Vergnügungspark unter ungewohnten Parametern. Für den großen europäischen Coup langt das freilich noch nicht, doch das versetzt am Vesuv niemanden in hysterischen Aktionismus. 2015 erreichte man erstmals nach 26 Jahren wieder ein Europapokal-Halbfinale, ansonsten brachte die Politik des schönen Spiels viel Anerkennung, aber wenig Resultate. Unter Sarri trat die Elf 24-mal international an und notierte 13 Siege, drei Remis und acht Niederlagen. „Vor Europa musst du dir erst einmal nationalen Erfolg erarbeiten“, meint der eigenwillige Trainer. Napoli ist auf dem besten Wege. In 100 Partien coachte er die Azzurri in der Serie A (71 Siege, elf Niederlagen) und flirtet diese Saison ernsthaft mit der Meisterschaft. „Was soll ich große Reden schwingen? Natürlich ist die Europa League ein spannender Wettbewerb, doch unsere Priorität heißt definitiv Scudetto“, gab Trainer Sarri zu. Die Tifosi denken scheinbar ähnlich. Für die Partie gegen Leipzig wurden im Vorverkauf nur 6500 Tickets abgesetzt. Selbst gegen kleinere Ligavereine erschienen im Stadio San Paolo mehr Fans als zur Gruppenphase der Champions League.

Der Glaube an den Titel weckt größeren Appetit. So wird sich die eigentlich unverrückbare Stammelf in einem unüblichen MittelfeldGewand präsentieren. Dort versucht sich mit Marko Rog (22), Amadou Diawara (20) und Piotr Zielinski (23) die Zukunft, das Trio zählt zusammen 65 Jahre. Es bleibt der einzige Mannschaftsteil, der mit wertvollen Alternativen bestens für die nächsten Jahre versorgt ist. Defensive und Angriff könnten hingegen punktuelle Impulse vertragen. Für den Sommer sicherte man sich zumindest schon den Deutschen Amin Younes von Ajax. Ausfälle zwingen Sarri indes am Donnerstagabend zu weite ren für ihn ungeliebten Veränderungen. Im Sturm vertritt der junge Algerier Adam Ounas (21) den gesperrten Dries Mertens, dafür rückt der Rechtsaußen José Callejon ins Zentrum. Außerdem beklagt Napoli angeschlagene (unter anderem Raul Albiol, Marek Hamsik) oder verletzte Spieler (Arkadiusz Milik, Faouzi Ghoulam), sodass sich der Kader auf 18 Profis inklusive drei Torhüter reduziert. Abschenken möchte Neapel das internationale Geschäft natürlich nicht und Sarri fand lobende Worte über den deutschen Gegner. „Ein prächtiges, junges Team, das sich hervorragend entwickelt hat. Die Videostudie machte mir Riesenspaß, und ich frage mich ernsthaft, wie solch eine starke Mannschaft aus der Champions League ausscheiden konnte.“ Das dachte wohl auch so manch aufmerksamer Betrachter über Napoli.

Als Ralf Rangnick vergangene Woche vom anstehenden Gastspiel schwärmte, ging er noch von falschen Voraussetzungen aus. „Wenn du in Neapel vor einer tollen Kulisse spielst, dann ist doch klar, dass du voller Adrenalin in dieses Spiel gehst mit dem klaren Ziel, bestmöglichst abzuschneiden“, so die Worte des Sportdirektors. Tatsächlich dürfte die sich abzeichnende Geisterkulisse auf die RB-Profis keine stimulierende Wirkung haben. Trotzdem fiebern die Leipziger ihrer Europa-League-Premiere entgegen. „Wir haben die volle Kapelle mit an Bord und wollen mit allem, was wir haben, ein richtig gutes Spiel abliefern“, kündigte Trainer Ralph Hasenhüttl an. Zudem wollen die Sachsen mit einem guten Resultat die Werbetrommel für das Rückspiel eine Woche später rühren. Der Kartenvorverkauf verläuft zwar beileibe nicht so desaströs wie in Neapel, bei derzeit 34 000 abgesetzten Tickets gibt es aber noch reichlich unbesetzte Plätze. „Neapel ist die Kür, das Pflichtprogramm ist die Bundesliga“, betont Rangnick. Hasenhüttl hat alle verfügbaren Kräfte dabei, auch die zuletzt grippekranken Diego Demme und Marcel Sabitzer. Im Germania-Charterflieger, der am Dienstagnachmittag im regnerischen Neapel landete, saß zudem Emil Forsberg.

Nach mehr als zehnwöchiger Wettkampfpause wegen einer komplizierten und verschleppten Bauchmuskelverletzung zählt der schwedische Mittelfeldstar wieder zum Aufgebot. Nach dem Aufbauprogramm in der vergangenen Woche hatte Forsberg am Montag und Dienstag erstmals das komplette Mannschaftstraining mitgemacht und die Belastungen beschwerdefrei weggesteckt. Damit schaffte er die Voraussetzungen für das Comeback. Allerdings: Einen Startelfeinsatz wird ihm Hasenhüttl nach dieser langen Zwangspause nicht gleich zumuten. Neben dem Langzeitverletzten Marcel Halstenberg (26/Kreuzband- riss) muss der Coach lediglich auf den gesperrten Stefan Ilsanker (28) und auf Ademola Lookman (20) verzichten. Die Leihgabe des FC Everton hat bereits mit dem englischen Klub am Wettbewerb teilgenommen und ist deshalb nicht spielberechtigt. Wieder zum RBStab gehörte auf der Neapel-Dienstreise dagegen Tim Sebastian (34). Der Ex-Verteidiger (58 Bundesligaspiele für Rostock und Karlsruhe) war zwischen 2010 und 2016 maßgeblich am Leipziger Aufstieg aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga beteiligt. Offiziell ab Sommer fungiert der gebürtige Leipziger nun als Teammanager, soll die Mannschaft aber schon jetzt unterstüt- zen.

Anstoß für die Champions League Partie zwischen SSC Neapel und RB Leipzig ist am 15.02.2018, um 21:05 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Bester Livestream (Qualitativ hochwertig, Registrierung erforderlich) Livestream Liveticker Liveradio Highlights Live Stream Real Napoli RBL kurz vor und während der Live Übertragung aktualisiert. Sollten die Livestreams stocken, so hilft ein Neuladen der Livestream-Seite. Ansonsten den nächsten Live Stream nutzen. Highlights werden während oder kurz nach der Partie eingetragen.


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