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Eintracht Frankfurt gegen FSV Mainz im Livestream am 07.02.2018
Mittwoch, 7. Februar 2018

Eigentlich ist es gar kein Auswärtsspiel für ihn. Nur fünf Minuten sind es von seinem Haus bis zum Stadion. Zu Fuß höchstens zwölf. Sandro Schwarz, der Trainer des 1. FSV Mainz 05, wohnt im Frankfurter Stadtteil Niederrad, in unmittelbarer Nähe zur Arena, in der das Pokal-Viertelfinale gegen die Eintracht steigen wird. Beim Rhein-Main-Nachbarn, wo er im Frühling 2016, als letztlich Niko Kovac unterschrieb, selbst zum Kandidatenkreis gehörte. Jedoch waren nicht alle damaligen Eintracht-Entscheider von Schwarz überzeugt. Deshalb sagte der Coach ab, bevorzugte stattdessen die U 23 der Nullfünfer, seines Heimatvereins. Inzwischen ist er dort Bundesligatrainer. Nach sieben Monaten Schaffenszeit stellen ihm sämtliche Wegbegleiter ein starkes Zeugnis aus: Es sollte mehr Menschen seines Schlags in der Beletage geben. Aus mehreren Gründen, die im Mainzer Umfeld nicht jeder erkennt. So sagte Armin Veh schon zu Saisonbeginn: „Heutzutage ist es ja sogar möglich, dass man mit einer DrittligaMannschaft absteigt und trotzdem Bundesliga-Trainer wird.“ Gemeint war Schwarz, der vorige Saison mit der Mainzer U 23 das Klassenziel verpasst hatte und in die Regionalliga abstieg. Heute, ein halbes Jahr später, hagelt es wieder Kritik. Zwar nicht mehr von Experten, dafür aber von Fans via Shitstorm in sozialen Netzwerken. Wieso eigentlich? Weil Mainz 05 erwartungsgemäß im unteren Tabellen- drittel steht? Weil der Coach nach einem Sieg nicht zum Jubeln an den Zaun geht? Weil er anders ist als die charismatischen ehemaligen Mainzer Erfolgstrainer Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und Martin Schmidt? Es stimmt, Schwarz ist kein Wortakrobat à la Klopp; genauso wenig ein Fußball-Professor wie Tuchel; und ebenso wenig ein beruflicher Tausendsassa wie Schmidt.

Das macht ihn für viele Fans schwer greifbar. Verwunderlich, ist er ihnen als Ur-Mainzer doch näher, als die Vorgänger es waren. In Mainz geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen. Von der U 19 ins Profiteam hineingewachsen. Nach ersten Trainerstationen in Wiesbaden und Eschborn kam er wieder zurück zum FSV, als Coach im Nachwuchsleistungszentrum. Kaum einer kennt den Verein besser als er. Gerade in Zeiten mangelnder Iden tifikation bringt Schwarz alles mit, was es braucht. „Sandro war immer einer, der Mainz 05 gelebt hat, ein Kämpfer und ein Leader“, sagt Liverpool-Coach Jürgen Klopp, sein Ex-Teamkollege und 2004 Schwarz’ Trainer beim Aufstieg in die Bundesliga. Ebenso von ihm begeistert ist die Führungsetage der Nullfünfer. Deshalb ist ihm – abgesehen von ein paar Aufsichtsratsmitgliedern, die teils fußballfremde Zweifel am Trainer äußern – der interne Rückhalt gewiss. Insbesondere seit Stefan Hofmann, der ehemalige Leiter des NLZ, zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt wurde. „Wir kennen uns lange“, sagt das Kluboberhaupt, „ich schätze Sandro als Menschen, weil er authentisch und ehrlich ist; und als absoluten Fachmann, weil er im Nachwuchsbereich ein Vordenker war.“ Dass er das Zeug zum Bundes- ligatrainer hat, zeichnete sich bereits zu Spielerzeiten ab. „Sandro dachte schon damals wie ein Trainer“, weiß Michael Thurk, sein damaliger Zimmergenosse und guter Freund. „Wenn wir Spieler uns nach dem Training zum Kaffeetrinken oder Kartenspielen getroffen haben, hat er sein Buch rausgeholt und die komplette Einheit detailliert aufgeschrieben.“ Mitspieler schüttelten den Kopf, Schwarz plante die Zukunft. Das meiste habe er von Wolfgang Frank gelernt, „er war total prägend“, sagt Schwarz, „fachlich und in der Menschenführung“. Später guckte er sich vieles von Klopp und Tuchel ab. Die Notizbücher sind prall gefüllt mit deren Arbeit. Diese Akribie zog sich durch seine aktive Spielerkarriere. „Ich war damals wie ein Wahnsinniger“, erzählt er mit einem Grinsen. Aus zeitlichen Gründen habe er diese Verschriftlichung etwas minimiert. Komplett aufs Dokumentieren verzichtet er aber nicht. „Ich bin ein großer Freund des Handschriftlichen, habe diese Bücher noch kistenweise im Keller stehen“, erklärt er. Heute führt er vor allem nach Spielergesprächen noch Buch, spielt die Kommunikation doch eine wichtige Rolle in seiner Tätigkeit als Bundesliga-Cheftrainer.

Die Profis freut’s. „Er spricht sehr viel mit uns, gerade mit Spielern, die hinten anstehen“, sagt VizeKapitän Stefan Bell, dem vor allem eines auffällt: „Man merkt bei ihm, dass er selbst Spieler war. Das ist auf diesem Niveau schon wertvoll. Er tut sich leichter, die Spieler zu verstehen. Er weiß auch, wie es in der Kabine funktioniert.“ In dieser Intimzone habe der Coach neben seinen taktischen Fähigkeiten seine größte Stärke. „Er findet die richtigen Worte – mal sachlich, mal taktisch, mal emotional“, erklärt Bell. Was Schwarz fehlt, um von allen Seiten respektiert und honoriert zu werden, sind Punkte. Kein unerheblicher Faktor im Fußball. Trotz gestiegener Ansprüche im Mainzer Umfeld ist der aktuelle Tabellenplatz 16 kein Weltuntergang, sicher auch keine Schande. Es sollte als normal wahrgenommen werden. Schwarz weiß das, Schröder und Hofmann ebenfalls. Denn auch unter Klopp lief nicht alles fabelhaft: verpasste Aufstiege, Abstieg aus der Bundesliga. Trotzdem hielt Christian Heidel, der Macher, stets an seinem Coach fest. Diese Geduld und dieses Ur-Vertrauen haben die Rheinhessen über Jahrzehnte ausgezeichnet und zu einem ligaweiten Vorbild gemacht. „Mainz ist ein Verein, der mittel- und langfristig denken muss“, sagt Vorstandschef Hofmann, „Sandro ist der richtige Mann dafür. Er kann dem Verein wieder ein Gesicht geben.“ So wie es seine Vorgänger taten. Das glaubt auch Klopp, der sagt: „Sandro ist die perfekte Lösung. Er tut den Mainzern extrem gut. Ich habe mich sehr gefreut, dass er Cheftrainer geworden ist, nachdem er das Handwerk im Nachwuchsbereich gelernt hatte. Sandro hat den Stallgeruch, der zum ganz besonderen Verein Mainz 05 hervorragend passt.“

Weil Schwarz einer von ihnen ist. Von Kindesbeinen an Nullfünf-Fan. Ein bodenständiger Mensch obendrein. Er bringt seine Sprösslinge mehrmals die Woche in den Kindergarten, will dort nicht als Bundesligatrainer, sondern als Vater wahrgenommen werden. Er begegnet grundsätzlich den Menschen auf Augenhöhe, ist offen und unvoreingenommen. Er sieht sich einfach nur als „der Typ aus dem Fernsehen, der mit der Kappe auf dem Kopf“, wie er selbst sagt. Mehr nicht. Zumindest nicht in seinen Augen. Hinter dieser eher einfachen Sicht auf die Dinge aber steht ein vom Ehrgeiz getriebener Trainer. Beinahe zerfressen davon. Sein Temperament, das er von seinem italienischen Vater geerbt hat, kann er nur schwer verbergen. Wie in Leipzig, als ihn der Schiedsrichter auf die Tribüne verbannte. Gehen seine Pläne nämlich nicht auf, wird er ungeduldig. Verlieren ist für Schwarz Gift. Das war schon als Kind beim Mensch ärgere dich nicht so. Gut vorstellbar, wie er die Spielfiguren und Würfel vom Tisch pfeffert. Ähnlich ergeht es ihm heute, wenn sein Matchplan nicht greift. Alibis lässt er nicht gelten, dafür ist er zu selbstkritisch. „Seine Stärke ist, dass er ist, wie er ist“, sagt Hofmann. Ihm geht es nicht darum, berühmt zu werden – Schwarz will einfach nur erfolgreich sein. Auf seine Art. „Dafür wird er belohnt werden, da bin ich mir sicher“, prophezeit Thurk, der eine Entwicklung im Mainzer Spiel erkannt hat: „Die gewollte Flexibilität zeigt sich zunehmend.“ Doch auch Schwarz braucht Ergebnisse, um seine Position und die seines Klubs in der Bundesliga zu sichern. Ein Halbfinaleinzug im Pokal wäre ein feiner Bonus. Überspringt Mainz die hohe Hürde Frankfurt, hätte der Mainzer vom Main gewiss den schönsten Heimweg seiner bisherigen Karriere.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Eintracht Frankfurt und FSV Mainz ist am 07.02.2018, um 18:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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