Willkommen auf www.bundesliga-livestream.de
Werder Bremen gegen SC Freiburg im Livestream am 20.12.2017
Mittwoch, 20. Dezember 2017

Die Bremer Fassungslosigkeit nach dem späten Mainzer Ausgleich war nicht zu überhören. Wo fast ein ganzes Stadion eben noch den vermeintlichen Sprung auf Tabellenplatz 14 gefeiert hatte, herrschte auf einmal gespenstische Stille. Selten dürfte der Begriff „schlagartig“ treffender gewesen sein. Dabei korrespondierte die Atmosphäre exakt mit dem, was die Akteure auf dem Platz empfanden. „Out of nowhere“ sei dieses Gegentor gefallen, meint Kapitän Niklas Moisander, also aus dem Nichts. Auch wenn Werder nach einer 2:0-Pausenführung kaum noch Durchschlagskraft entwickelte, „deutete für mich nichts darauf hin, dass das passiert“, bestätigt Trainer Florian Kohfeldt. „Wir haben es meinem Eindruck nach kontrolliert.“ Ebenso fühlten es die Profis – und ließen sich zu einem fatalen Trugschluss verleiten: „Wir waren uns wohl zu sicher“, räumt Maxi Eggestein bemerkenswert ehrlich ein. So gesehen, könnte der Schock des 2:2 perspektivisch sogar heilsame Wirkung entfalten, so schwer er aktuell auch auf die Stimmung drückt. Mit einem trügerischen Gefühl der Sicherheit werden die Grün-Weißen nun nicht in die Rückrundenvorbereitung gehen.

Da, sagt Kohfeldt, „müssen wir extrem gut arbeiten, um uns in die Verfassung zu bringen, die Klasse zu halten“. Das hätte natürlich ebenso nach einem Sieg gegolten, wäre aber womöglich schwerer zu vermitteln gewesen. „Der Relegationsplatz ist vielleicht ganz gut, die Sinne sind geschärft“, meint denn auch Manager Frank Baumann. Für den Moment tut das Verspielen zweier sicher geglaubter Punkte trotzdem „richtig, richtig weh“, wie Kohfeldt zugibt. Zugleich fordert er, „uns bei der Gesamtbetrachtung nicht zu sehr von den Emotionen leiten zu lassen“. In der Tat lässt sich die nüchterne Einordnung des Fußballlehrers objektiv nachvollziehen: „Als wir aus Frankfurt weggefahren sind, hätte jeder den Platz unterschrieben, auf dem wir heute stehen. Zumal mit dem engen Abstand nach oben.“ Nach jenem 11. Spieltag und der 1:2-Last-Minute-Niederlage bei Kohfeldts Einstand war Werder als Vorletzter fünf Zähler vom rettenden Ufer entfernt. Die Aufholjagd mit zehn Punkten aus sieben Partien unter seiner Regie berechtigt Kohfeldt zum zuversichtlichen Ausblick. Den Schock hatten viele in seinem Umfeld noch nicht verdaut, da leistete der Coach bereits mit diesem Schwur mentale Aufbauarbeit: „Wir haben die Ausgangsposition, um die Liga zu halten. Und wir werden die Liga halten.“ Überzeugung, die Kohfeldt aus „Charakter und Qualität des Kaders“ bezieht und die am Samstag neue Nahrung erhielt. Auch ohne Max Kruse (Adduktorenprobleme) und Zlatko Junuzovic (Wade) legte die Elf mit Kohfeldts taktischer Hilfe eine furiose erste Halbzeit hin. Speziell Ishak Belfodil erwies sich sehr wohl als taugliche Startelf-Alternative. Bestätigt sieht sich Baumann im „Vertrauen in den Kader, das wir immer betont haben“. Die nächste Probe aufs Exempel folgt bereits am Mittwoch im Pokal gegen Freiburg: Neben Junuzovic und Kruse wackelt mit Philipp Bargfrede (Oberschenkel) ein dritter Leistungsträger.

Noch am Sonntag war Jochen Saier unschlüssig. Wie ordnet man das 3:3 in Augsburg am besten ein? „Direkt nach dem Abpiff hat es sich beschissen angefühlt“, sagt der Freiburger Sportvorstand. Kein Wunder bei zwei Gegentoren in der Nachspielzeit. Saier: „Hintenraus gingen einige bei uns auf dem Zahnfleisch, da konnten wir es leider nicht mehr halten, auch wenn du einen ZweiTore-Vorsprung in der 90. Minute natürlich über die Zeit bringen musst. So ist es total bitter.“ So weit zum Negativen. Denn trotz des in letzter Sekunde entrissenen fünften Saisonsieges überwiegt beim Sportclub eindeutig das Positive. Beim FCA kam das Team von Christian Streich nach einer schwachen Anfangsphase eindrucksvoll zurück. Saier: „Das zeichnet uns aus.“ Ein Spiegelbild der Hinrunde. Der Vorjahressiebte verpasste die Qualifikation zur Europa-LeagueGruppenphase und startete schlecht in die Liga. Acht Punkte nach zwölf Spielen – Vorletzter. Seitdem ist der SC aber das Team der Stunde, wenngleich er nun die Krönung verpasste. Elf von 15 möglichen Zählern in fünf Ligapartien ohne Niederlage – eine solche Serie gab es letztmals rund um den Jahreswechsel 2012/13. „Wegen der Art und Weise, wie die Jungs auftreten, spielen und sich selbst befreit haben, können wir unter dem Strich mit der Hinrunde ganz ordentlich leben“, meint Saier. Schon zweimal unter Streich (11/12: 13 Punkte; 13/14: 14 Punkte) hatte die Mannschaft zur Halbzeit weniger Zähler als jetzt (19) und schaffte dennoch den Ligaerhalt.

Was neben dem Punktestand, der tadellosen Einstellung und dem erfrischend aktiven Spielstil Mut macht: Einige Spieler treten aus dem Schatten. Saier nennt LeihRückkehrer Tim Kleindienst, der einer längeren Phase des Haderns über seine Reservisten-Rolle dem Team vorne seit drei Spielen enorm hilft, und Yoric Ravet. Der Franzose ist endlich der erhoffte Kreativmotor in der Offensive. „Wir hatten zuletzt gute individuelle Entwicklungen, die brauchen wir“, sagt Saier. Auf anderem Niveau vollzieht auch Nils Petersen eine solche. Der beste Joker der Liga-Historie traf in der aktuellen Erfolgsserie siebenmal, sechsmal binnen einer Woche – und stand dabei jedes Mal in der Startelf. „Das Spiel ist momentan schön auf mich zugeschnitten, ich bin der dankbare Abnehmer“, lobt Petersen das trotz anhaltender Gegentorflut funktionierende Kollektiv. „Es wächst wieder was zusammen“, spürt Saier. Ein Highlight gibt es für die wachgeküssten Breisgauer noch vor der ersehnten Winterpause: Pokal in Bremen. Auch wenn mit Pascal Stenzel, Janik Haberer (beide Infekt) und Nicolas Höfler (Rückenprobleme) ein Trio angeschlagen ist, werde das vierte Spiel binnen elf Tagen mit „voller Energie angegangen“, so Saier: „Der Pokal ist hochattraktiv, sportlich wie finanziell.“ Ein Viertel- finaleinzug, den gab es unter Streich bisher nur 2012/13 und 2014/15, wäre das Sahnhäubchen auf diesem beeindruckenden Jahresfinish.

Anstoß für die DFB-Pokal Partie zwischen Werder Bremen und SC Freiburg ist am 20.12.2017, um 18:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Bester Livestream (Qualitativ hochwertig, Registrierung erforderlich) Livestream Liveticker Liveradio Highlights Live Stream Bremen Freiburg immer kurz vor und während der Live Übertragung aktualisiert. Sollten die Livestreams stocken, so hilft ein Neuladen der Livestream-Seite. Ansonsten den nächsten Live Stream nutzen. Highlights werden während oder kurz nach der Partie eingetragen.


Watch free Werder Bremen - SC Freiburg online free December, 2017 - Information of the Bundesliga match between Werder Bremen - SC Freiburg will be play at December 20. We hope The fans of both team can enjoy with the live score preview, recaps and highlights here. So where can i watch Werder Bremen - SC Freiburg online video streaming free / live stream? here you can watch this match on these sites. Source Video from Justin TV, Ustream, P2P,Sopcast,bwin,bet365 and no survey. So stay tune in this site for enjoy and watch Werder Bremen - SC Freiburg online stream.

 
Bundesliga Live Stream © 2016 - Some rights reserved.