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Hamburger SV gegen VfB Stuttgart m Livestream am 04.11.2017
Samstag, 4. November 2017

Der November begann standesgemäß. Und passend zur Situation. Es ist ungemütlich in Hamburg. Im Nieselregen setzte Markus Gisdol am Mittwoch fort, was er schon am Vortag zum Auftakt der Trainingswoche begonnen und zuvor auch unmissverständlich angekündigt hatte – der Coach baut gezielt seine Youngster ein. Wohl wissend, dass er damit ins Risiko geht. Niklas Süle oder Nadiem Amiri etwa konnte er in Hoffenheim langsam aufbauen. Gisdol erklärt: „Sie konnten sich im Schatten der Etablierten entwickeln.“ Sein Problem in Hamburg ist: Die Etablierten fristen beim HSV ein Schattendasein. Und die Youngster sollen ein Gerüst tragen, unter dessen Last selbst einstige Schwergewichte zusammengebrochen sind. Der 48-Jährige weiß: „Es besteht immer die Gefahr, dass man zu früh zu viel Last auf die Schultern der Jungen legt.“ Er wird dieses Risiko eingehen.

Weil er fast keine verlässlichen Säulen mehr hat. In der Innenverteidigung konnte Mergim Mavraj im Anschluss an seine Knieverletzung seit dem Frühjahr nicht mehr jene Stabilität garantieren, die er anfangs verliehen hatte – kehrt Gisdol gegen Stuttgart zur Viererkette zurück, wird wohl Rick van Drongelen statt des Routiniers in der Startelf bleiben und dieser damit degradiert; im Mittelfeldzentrum spielt Lewis Holtby längst nur noch eine Nebenrolle, auch der Brasilianer Walace strahlt inzwischen aus, dass die ständige Rotation zwischen Platz und Bank an ihm zehrt; Aaron Hunt sollte auch schon mehrfach wegrationalisiert werden, hat deshalb weder zum Klub noch zum Coach eine Liebesbeziehung, ist aber mental stabil genug, um dennoch immer wieder seine fußballerischen Fähigkeiten einfließen zu lassen, wenn sie denn gefragt sind; Albin Ekdal ist mit seinem maladen Rücken und ständigen Zwangspausen längst mehr Problem als Lösung, und in der Offensive hinken Bobby Wood und André Hahn kilometerweit den Ansprüchen hinterher. Gisdol hat registriert, dass sein Versuch, zumindest dem Gros der Arrivierten lange Vertrauen entgegenzubringen, gescheitert ist. „Irgendwann“, sagt er jetzt, „muss auch zurückgezahlt werden.“ Da der Zahltag ausblieb, gibt es nun die Quittung. Zunächst einmal für die großen Namen auf dem Platz – und wenn der Kurswechsel nicht ans Ziel führt, zwangsläufig für ihn. Gis dol sagt: „Ich ducke mich nicht weg. Ich trage die Verantwortung.“

Vor allem für die Richtungsänderung. Neben Verteidiger van Drongelen scheint auch Tatsuya Ito seinen Startplatz fast sicher zu haben. Der 20-jährige Japaner, das zeigen die ersten Einheiten dieser Trainingswoche, ist der Favorit für den rechten Flügel, Königstransfer Hahn wackelt. Oder rotiert er in die Spitze? Dass Bobby Wood eine Pause erhält (und auch benötigt), zeichnet sich ab. Gisdol steht vor der Frage, ob er ein kalkulierbares oder ganz großes Risiko eingeht. Hahn hat sich in den zurückliegenden Wochen ebenso entbehrlich gemacht wie andere, könnte aber aufgrund seines Ar beitseinsatzes noch eine Chance in der Spitze bekommen. Es sei denn, Gisdol lässt Jann-Fiete Arp direkt von der Leine. Der 17-Jährige ist Hamburgs neuer Hoffnungsträger und durchlebt, was so vielen vor ihm schon widerfahren ist bei diesem Klub mit der riesigen Vergangenheit und den geringen Erfolgen der Neuzeit – Gisdol versucht mit vereinten Kräften zu verhindern, dass der Abiturient mit dem Status des Messias versehen wird, doch er weiß: Um sich und seinen Job zu retten, braucht er neben Ito auch Arp. „Sie wirken auf mich sehr erfrischend“, sagt er, „und am Ende zählt die Leistung. Vielleicht müssen wir das Risiko deshalb ganz einfach ein wenig verlagern.“ Gisdols persönliches Risiko besteht nicht nur darin, die Youngster zu verheizen, sondern auch darin, dass es für ihn dann kein Zurück gibt. Luca Waldschmidt, Holtby und Co. haben sich mit unzureichenden Darbietungen selbst ins Abseits manövriert, auch im Fall von Hahn, Ekdal oder Wood wäre der Bannstrahl des Trainers durchaus nachvollziehbar. Entpuppt sich die Rolle der Hoffnungsträger aber als zu früh für Gisdols Jungspunde – auch Vasilije Janjicic drängt nach Virusinfekt zurück – wäre die Zahl seiner Verbündeten ge- schrumpft.

Im zweiten Trainingslager des VfB Stuttgart vor dieser Saison gab es fast täglich ein Treffen. Auf dem Balkon von Berkay Özcan kamen in Neustift vor dem Abendessen mehrmals einige der jungen Wilden aus dem Kader der Schwaben zusammen und machten: nichts Dramatisches, was den Boulevard bedienen könnte. Ein paar Faxen, abhängen. Was man eben so macht in diesem Alter. Da standen aber nicht nur ein paar junge Kerle auf einem Holzbalkon, sondern ein großes Versprechen für den Aufsteiger: eines auf eine möglicherweise große Zukunft. Nach Özcans Startelfdebüt in der Bundesliga gegen Freiburg betonte Hannes Wolf, dass es an Trainerteam und sportlicher Leitung liege, dass da etwas wächst. Was der 36-Jährige damit ausdrücken will: Talent alleine reicht nicht, Ehrgeiz muss sein. Und eben auch das Vertrauen von ihm , dem Coach, der Jugend eine Chance zu geben. Stuttgart, einst bekannt für die jungen Wilden, setzt das konsequent um. Die sonntägliche Startelf war im Schnitt 23,93 Jahre alt, nur 19-mal war sie beim VfB jünger. Zuletzt am 6. Dezember 2014 (23,92). Bestes Beispiel: die Innenverteidigung. Die bildeten nach der Verletzung Holger Badstubers zuletzt Timo Baumgartl und Benjamin Pavard (beide 21).

Für den Mann dahinter macht das keinen großen Unterschied, betont Schlussmann Ron-Robert Zieler: „Klar ist Holger etwas Besonderes, strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und hat ein tolles Passspiel. Aber ich fühle mich auch hinter den Jungs pudelwohl. Natürlich sind sie noch jung und müssen noch lernen. Aber ich finde, dass die schon so weit sind …“ Eindrucksvoll demonstriert diese Reife eine Reihe weiter vorne Santiago Ascacibar, der allerdings in Hamburg gelbgesperrt fehlen wird. Der im August geholte Argentinier brauchte trotz Kontinentswechsel, der in aller Regel eine Phase der Akklimatisierung nach sich zieht, kaum Eingewöhnungszeit. Die Kombinationspartner des 20-Jährigen zuletzt im Mittelfeld? Chadrac Akolo (22), Takuma Asano (22), Dzenis Burnic (19) – wobei die beiden Letztgenannten nur geliehen sind. Und eben Özcan, 19, abschlussstark, technisch versiert und nach Möglichkeit bald länger an den VfB gebunden als bis 2019. Bis dahin ist sein aktuelles Arbeitspapier datiert. Die Schwaben sind hochinteressiert an einer Verlängerung. Das Mittelfeld am vergangenen Sonntag war übrigens mit 21,07 Jahren das jüngste der Klubgeschichte. Bislang Rekordhalter: Gaudino, Hartmann, Poschner und Schütterle (21,24 Jahre) anno 1987. Da waren Özcan und Co. noch nicht mal in Planung.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Hamburger SV und VfB Stuttgart ist am 04.11.2017, um 15:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

Bester Livestream (Qualitativ hochwertig, Registrierung erforderlich) Livestream Liveticker Liveradio Highlights Live Stream HSV VFB immer kurz vor und während der Live Übertragung aktualisiert. Sollten die Livestreams stocken, so hilft ein Neuladen der Livestream-Seite. Ansonsten den nächsten Live Stream nutzen. Highlights werden während oder kurz nach der Partie eingetragen.


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