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Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen im Livestream am 03.11.2017
Freitag, 3. November 2017

Als Niko Kovac nach dem 1:1 in Mainz ein erstes kleines Saisonzwischenfazit zog, forderte er von seiner Mannschaft ein besseres Ballbesitzspiel. Der Trainer erwartet, dass seine Spieler den Ball mehr laufen lassen und auch mal sichern, um sich vom Druck zu befreien. Ein Blick auf die Statistik verrät, dass sich Frankfurt hinsichtlich der Spielkontrolle im Vergleich zur Saison 2016/17 signifikant verschlechtert hat. Der Ballbesitz reduzierte sich um 6 Prozent auf 44 Prozent, die Ballkontakte pro Spiel gingen von 622 auf 565 zurück. Lediglich Augsburg, der HSV (je 42 Prozent) und Freiburg (40) haben noch weniger Ballbesitz. Trotzdem erspielt sich die Mannschaft im Schnitt eine Chance mehr, flankt viel häufiger, weist einen verbesserten Punkteschnitt auf und kassiert weniger Gegentore. Ein Widerspruch? Mitnichten. Ballbesitz allein sagt nur wenig über die Qualität einer Mannschaft aus. So kann ein auf Konter spezialisiertes Team einer auf Ballbesitz ausgerichteten Elf durchaus überlegen sein. Der geringe Ballbesitz in dieser Saison ist einerseits auf das Fehlen der verletzten Mittelfeldstrategen Omar Mascarell und Marco Fabian zurückzuführen – der Spanier und der Mexikaner sind prädestiniert, um Kovacs Forderung nach mehr Ballzirkulation umzusetzen.

Andererseits hat sich durch Neuzugang Sebastien Haller die Spielweise etwas verändert. Der 1,90 Meter große Sturmtank wird mit vielen hohen, langen Bällen gefüttert, die er entweder direkt per Kopf weiterleitet oder festmacht. Prozentual spielt Frankfurt in dieser Saison mehr lange Pässe (19 statt 16 Prozent), auch wenn die absolute Zahl leicht zurückgegangen ist. Durch dieses Mittel werden das Mittelfeld und gegnerische Pressinglinien einfach überbrückt. Zugleich kann dieser Spielstil dazu führen, dass der Ball nicht mehr so lange gehalten wird, da man beim langen Schlag auf den Wandstürmer nicht erst wie beim Flachpassspiel eine Lücke suchen muss. Auch das ist ein Erklärungsansatz für den geringen Ballbesitz. Problematisch wird es, wenn Haller wie in Mainz von seinem Gegenspieler abgemeldet wird. Offensiv gelang der Eintracht fast nichts, das Führungstor entstand durch einen kapitalen individuellen Fehler. Vor allem in der zweiten Hälfte hätte dem Team defensiv wie offensiv ein gepflegterer Ballbesitzfußball gutgetan. Diesen Entwicklungsschritt muss die Mannschaft nun machen, um knappe Führungen künftig über die Zeit zu retten oder auszubauen.

Wer Florian Kohfeldt bislang nicht oder als Assistenten des damaligen Cheftrainers Viktor Skripnik kaum beachtet hatte, der durfte sich schon wundern. Nämlich über die Selbstverständlichkeit, mit der sich der 35-Jährige bei seiner Antrittspressekonferenz am Mittwoch auf unbekanntem Terrain bewegte. Weder wie ein schüchterner Lehrling noch wie ein streberhafter Emporkömmling. Sondern als Fußballlehrer, der eine passende Mischung fand aus Selbst- und Sendungsbewusstsein sowie einer realistischen Gesamteinschätzung. Der Anruf von Manager Frank Baumann am Sonntagabend kam überraschend, dennoch war Kohfeldt vorbereitet. „Als U-23-Trainer weiß man, dass sich eine solche Konstellation ergeben kann“, sagt der Mann, der mindestens für die Partie in Frankfurt die Nachfolge des beurlaubten Alexander Nouri übernommen hat. Als eloquenter Kommunikator nach außen stellt Kohfeldt, Primus des FußballlehrerLehrgangs 2015, seinen Vorgänger auf Anhieb in den Schatten. Dass Baumann so einem nicht nur hohe fachliche Kompetenz, sondern auch entsprechende natürliche Autorität zuschreibt, wird da verständlich. Kohfeldt, so der Boss, sei als Dauerlösung nicht ausgeschlossen.

Dass er im Herbst 2016 im „Team Skripnik“ mit scheiterte, sei kein Makel. Kohfeldt übernimmt dafür übrigens die volle Verantwortung, während Baumann durchblicken lässt: Der „Co“ sei damals mit seinen Vorstellungen bei Skripnik auf taube Ohren gestoßen. Gleichwohl läuft die Suche nach einem Retter auch extern. Baumann will „die bestmögliche Lösung“. Eine solche wäre Thomas Tuchel, immerhin bekennender WerderSympathisant, oder Lucien Favre gewiss. Die Realisierbarkeit ist aus sportlichen wie wirtschaftlichen Gründen aber höchst zweifelhaft. Favres Berater Reza Fazeli äußerte am Mittwoch gegenüber der dpa: „Das ist im Moment kein Thema. Lucien Favre ist voll konzentriert auf seine Aufgabe in Nizza.“ Dort steht der Schweizer bis 2019 unter Vertrag, aber aktuell unter Druck. Ebenfalls zum Kandidatenkreis zählt Bruno Labbadia, der das Profil eines ausgebufften Routiniers erfüllt und ohne Ablöse verfügbar wäre. Sollte es auf den 51-Jährigen hinauslaufen, der von 1996 bis 1998 für Werder stürmte, wäre das keine Sensation. Über weitere Namen auf der Liste schweigen sich Baumann und Aufsichtsratschef Marco Bode geflissentlich aus. Ein Überraschungscoup mit einem relativ unbekannten „Mister X“ würde Werder-typisch ins Bild passen. Genau wie die Variante Kohfeldt. Beim hausgemachten Trainertalent, so Baumann, „wissen wir die Mannschaft in guten Händen“.

Ob eine Dauerbeschäftigung Formen annehmen könnte, wird unweigerlich von den Erkenntnissen in Frankfurt mitbestimmt. Kohfeldt kündigt „eine Reaktion der Mannschaft“ an sowie „zwei, drei Änderungen in puncto Taktik“. Anders als der öffentlich stets im Ungefähren bleibende Nouri nennt er Inhaltliches konkret: „Wir wollen so schnell wie möglich hinter die gegnerische Kette kommen. Da spielt es sich befreiter als 20 Meter vorm eigenen Tor.“ Kohfeldt gibt sich „überzeugt, dass ich die Fähigkeit habe, die Mannschaft aufs Spiel in Frankfurt vorzubereiten“. Und auch die, Bundesligacoach zu werden. Wobei „der Zeitpunkt jetzt nicht so entscheidend“ sei. Dazu wirkt Kohfeldt durchaus autoritärer als Nouri. Der sprach stets von einer mit den Profis erarbeiteten Marschroute. Koh feldt stellt fest: „Der Plan kommt ganz klar vom Trainerteam.“ Wohl sinnvoll, waren sich zuletzt doch auch die Führungsspieler taktisch nicht mehr einig. Kapitän Zlatko Junuzovic etwa stützte die Defensivstrategie Nouris, während zum Beispiel Max Kruse eine offensivere Ausrichtung wünschte. Nun also bestimmt Kohfeldt, der indes nicht neunmalklug daherkommt. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch gehört Ex-Nationalspieler Tim Borowski zum Trainerteam, „weil er einen Blickwinkel besitzt, den wir (Kohfeldt und Assistent Thomas Horsch) nicht haben“. Mögliche eigene Schwachstellen zu kennen, ist ganz gewiss eine weitere gute Voraussetzung.

Anstoß für die Bundesliga Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen ist am 03.11.2017, um 20:30 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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