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Hansa Rostock gegen Hertha BSC im Livestream am 14.08.2017
Montag, 14. August 2017

Eigentlich, das muss allen bei Hertha BSC klar sein, kann sich der EuropaLeague-Teilnehmer die Reise an die Ostsee sparen. Gegner ist dort an diesem Montag (20.45 Uhr) zwar nur der Drittligist Hansa Rostock. Allerdings hat sich für die ErstrundenPartie im DFB-Pokal der Australier John Sandilands angekündigt, und das verheißt für das Bundesliga-Team aus Berlin nichts Gutes. Der von der Insel Tasmanien anreisende Rostock-Fan, der die letzten 1000 Kilometer von seinem Zwischenstopp in der Schweiz an die Ostsee laut Hansa-Homepage pedalierte, ähnelt auf Fotos dem Weihnachtsmann, was ihn aller dings noch nicht zu einer Bedrohung für Herthas Pokal-Ambitionen werden lässt. Die ergibt sich vielmehr aus einer anderen Eigenschaft. Sandilands, genannt Sandi, behauptet nämlich: „Jedes Mal, wenn ich bei einem Spiel vor Ort war oder Bekannte in der Nähe von Rostock besucht habe, hat Hansa gewonnen.“ Während der 65-Jährige für die Besuche bei seinem Lieblingsklub über 16 000 Kilometer zurücklegt, gibt es Hansa-Anhänger, die erheblich näher am Ostseestadion wohnen, mit dem Verein aber dennoch nicht mehr allzu viel zu tun haben wollen. Zu sehr schmerzen die vergangenen Jahre, in denen sich der ehemals gern als „Leuchtturm des Fußball-Ostens“ titulierte Klub beinahe selbst zerlegte. Und das nicht nur einmal, das wäre wohl noch zu ertragen gewesen, sondern er tat es über einen Zeitraum von fast zehn Jahren.

Eine Ära, die von Grabenkämpfen, Kursstreitereien, existenzbedrohenden Finanzproblemen, hoher personeller Fluktuation, Fan-Ausschreitungen sowie sportlichem Misserfolg geprägt wurde, und über die René Schneider in Anlehnung an Rostocks Lage an der Küste urteilt: „In den vergangenen Jahren herrschten hier sehr oft sehr harter Wind und hoher Wellengang.“ Schneider amtiert seit dem vergangenen Sommer als Vorstand Sport bei Hansa. Der 44-Jährige, der einst in Rostock zum Nationalspieler reifte, ist der neunte Manager in den vergangenen acht Jahren. Kontinuität sieht anders aus, aber weil bekanntlich alles relativ ist, lohnt sich ein Blick auf die Liste der Trainer. Im Sommer kam Pavel Dotchev als Übungsleiter nach Rostock. Seit der Trennung von Frank Pagelsdorf im November 2008 ist der Bulgare der 16. (!) Trainer. Nimmt man noch die vielen Wechsel auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene sowie im Nachwuchsbereich hinzu, weiß man, warum Schneider mehrfach von „Ruhe“ und „Kontinuität“ spricht und für die Gegenwart und Zukunft fordert: „Man darf nicht bei jedem Gegenwind umfallen.“

In der jüngeren Vergangenheit taten sie das oft in dem als emotional geltenden Umfeld des Klubs. „In Rostock gibt es häufig nur Schwarz oder Weiß – nichts dazwischen“, sagt Schneider. Angesichts der sportlichen Talfahrt der zurückliegenden Dekade und der finanziellen Schwierigkeiten wurde der früher fast familiär geführte Verein zu dem, was gemeinhin ChaosKlub genannt wird. Während sich die einen beim FC Hansa auf frühere Stärken besinnen und vertraute Pfade beschreiten wollten, forderten die anderen, alte Zöpfe abzuschneiden und neue Wege zu gehen. Herausgekommen ist bei diesem Richtungsstreit ein Schlingerkurs, der den Verein an den Rande des Ruins getrieben hat. Dabei verfügte Hansa gegenüber vielen Ostklubs, die die Hanseaten inzwischen überholt und abgehängt haben, mal über einen Startbonus. Nach der Wende, da war der letzte DDR-Meister und -Pokal- sieger der Vorzeigeklub in den neuen Bundesländern. Während Cottbus erst später in die Bundesliga aufstieg, der VfB Leipzig, Dresden, Chemnitz oder Jena im Profifußball westdeutscher Prägung kaum auf die Beine kamen, hielt sich Hansa ab 1995 für zehn Jahre in der Bundesliga. Mit Trainern wie Pagelsdorf, Ewald Lienen, Andreas Zachhuber oder Juri Schlünz, einem Manager wie Herbert Maronn, (späteren) Nationalspielern wie Stefan Beinlich, Oliver Neuville, Marko Rehmer oder eben Schneider sowie einer klugen Transferpolitik, einer guten Jugendarbeit und einem intelligenten Scouting (vor allem auf dem skandinavischen Markt) schaffte es die Kogge, im Fahrwasser der Großen zu schwimmen und sich als Vorzeigeprojekt einer ganzen Region zu positionieren.

Im Jahr 2005 kam dann ein erster Bruch, als Hansa zum zweiten Mal nach 1992 in die 2. Liga abstieg. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen an der Ostsee kein Drama, aber möglicherweise hatte da der eine oder andere rund um den Verein schon begonnen, die Zugehörigkeit zur Bundesliga als Selbstverständlichkeit anzunehmen. 2007 folgte mit dem zurückgekehrten Pagelsdorf das Comeback in der Bundesliga. Es sollte jedoch ein letztes Hurra sein. „Da hat uns der Fußballgott noch einmal eine Chance gegeben“, formulierte Klub-Ikone Schlünz einmal. Nutzen aber konnten sie diese nicht. Im Gegenteil. Seit dem direkten Wiederabstieg 2008 ging es fast nur noch bergab. Der Leuchtturm des Ostens – in Rostock steht er schon lange nicht mehr. 2010 kam Hansa vielmehr im Nirgendwo an, erstmals in der Drittklassigkeit. Zwar gelang unter Manager Stefan Beinlich und Trainer Peter Vollmann im Folgejahr noch einmal die Rückkehr in die 2. Liga. Nach nur einem Jahr aber ging es prompt wieder runter in die 3. Liga. In der Hansa seitdem festhängt. Wie für viele andere Klubs ist diese Spielklasse auch für Rostock ein Finanzgrab – in Hansas Fall kommt noch hinzu, dass der Klub sich nicht zuletzt durch den Umbau des Ostseestadions hoch verschuldete. Die öffentliche Hand musste wiederholt helfen, 2015 stand man erneut vor der Insolvenz. Dann trat Rolf Elgeti auf den Plan.

Der uneigennützige Retter. Oder? Viele bei Hansa hatten vorher noch nie etwas von dem als „Wunderkind“, „Star-Analyst“ oder „Superhirn“ bezeichneten Finanzexperten und Immobilien-Unternehmer gehört, obwohl der aus der Nähe Rostocks stammt. Vor zwei Jahren sicherte er mit einem Darlehen in Millionenhöhe die Lizenz. Zudem löste er einen Kredit über gut 21 Millionen Euro, der für den Stadionumbau aufgenommen worden war, bei der Bank ab. Im Gegenzug erhielt er für sein Investment 45 Prozent der Anteile an der im April 2016 ausgegliederten ProfiAbteilung des Klubs. Durch die Ausgliederung und einen damit verbundenen Schuldenerlass über zehn Millionen Euro könne man in der 3. Liga „immerhin erst mal überleben“, sagte Elgeti, der dem Verein zuletzt erneut unter die Arme griff und mit einem Darlehen seiner in Potsdam ansässigen Firma Obotritia Capital über 700 000 Euro half, eine Finanzierungslücke im Etat in Höhe von 1,15 Millionen Euro zu schließen. Damit nicht genug: Elgeti stundet alle bestehenden Kredite inklusive Zinsen. Aus Altruismus allein aber tut er das nicht. Schließlich beschrieb er im Gespräch mit der Wochenzeitung Die Zeit seine Rolle als „Zwischending zwischen Investor und Mäzen“. Genauer: „Ich muss kein Geld verdienen, aber ich möchte keines verlieren.“ Dass er dem Verein nicht alles schenkt, dürfte ebenso einleuchtend sein wie die Schlussfolgerung, dass Hansa ohne Investor wahrscheinlich längst am Boden läge. Dass dem Immobilienunternehmer Elgeti von einigen unterstellt wird, das Vereinsgelände übernehmen zu wollen (die alte Geschäftsstelle befindet sich im Besitz des Investors und wird vermietet), oder dass ihm eine Nähe zu den Ultras nachgesagt wird (die einen Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden), all diese Diskussionen um die Absichten des Investors kennen sie bei Hansa.

Das Thema lässt sich allerdings auf die Erkenntnis herunterbrechen, dass sich die Lage in Rostock so entwickelt hatte, dass sich der Einstieg eines Investors – wie bei anderen Klubs auch – als Notwendigkeit darstellte. Klar ist, dass Hansa aufgrund der Fehler der Vergangenheit alleine kaum hätte überleben und die Rückkehr in die 2. Liga mit realistischen Erfolgsaussichten angehen können. Klar ist auch, dass eine positive Fortführungsprognose für den Verein, der in den Jahren der Krise auch in der Nachwuchsarbeit sparen musste und sich so einer seiner früheren Stärken beraubte, nur bei Zugehörigkeit zur (mindestens) 2. Liga besteht. „Ein signifikanter Abbau der Schulden erscheint mir in der 3. Liga nicht realistisch“, sagt Elgeti, dessen Beziehung zu dem Verein wie immer in solchen Fällen Züge einer Abhängigkeit, aber auch einer Zweckgemeinschaft trägt: Nur bei stabilen Verhältnissen sind die Gelder des Investors sicher. Um den Aufstieg bis spätestens 2019 zu erreichen, erfolgte in den letzten Monaten ein erneuter Umbruch. Es soll der vorerst letzte gewesen sein, hofft Schneider. Neben dem neuen Trainer holte der Sportchef 17 neue Spieler, 17 gingen. Der Etat für den Lizenzbereich wurde um 500 000 auf vier Millionen Euro aufgestockt. „Die Zukunft von Hansa“, sagt Klubchef Robert Marien, „liegt definitiv nicht in der 3. Liga.“ Dass sie in der 2. Liga liegt, das müssen die Verantwortlichen nun beweisen.

Anstoß für die Partie zwischen Hansa Rostock und Hertha BSC ist am 14.08.2017, um 20:45 Uhr. Wir sind gespannt wie dieses Spiel ausgehen wird. Hoffentlich wird es spannend und beide Mannschaften können zeigen, wer der Bessere von Beiden ist! Ihr seid Fussball Fans und wollt dieses Fußball Spiel live, kostenlos und legal verfolgen? Dann seid ihr hier genau richtig! Es gibt zahlreiche Live Streams im Internet, wo man sich das Spiel per online TV Übertragung ansehen kann.

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